ERFAHRUNG(s)PRODUKTion

Zentrifuge
Halle für Kommunikation Kunst und Kultur
Halle 14 ehem. AEG Hallen / Muggenhof / Nürnberg

ERFAHRUNG(s)PRODUKTion
Kunst im Zwischenraum industrieller Produktion
16. Januar bis 28. Februar 2009

Vernissage: Fr., 16. Januar, 19 Uhr

Assoziative Raumzitate von:
Maria Eichhorn / Bruce Nauman / Marcel Duchamp / Cy Twombly / Sol LeWitt / Roni Horn / Katharina Grosse / Olafur Eliasson / Kasimir Malewitsch / Gordon Matta Clark / Donald Judd / Frank Stella / Charlotte Posenenske / Franz West / Gerhard Richter / Lee Ufan / Dieter Roth / Drophead / Gabriel Orozco / Günter Uecker / Lucio Fontana / Anselm Kiefer / Caspar David Friedrich / Joseph Beuys / Otto Piene / Francois Morellet / Edward Hopper / Laszlo Moholy Nagy / Gerhard Merz / Ilja Kabakow / Georg Winter / Candida Höfer

ein Projekt von zwischenbericht: Anja Schoeller und Kerstin Polzin

Kunst ist in ihrer Abwesenheit immer anwesend.

Halle 22 Nr. 16 / 39 , bezüglich: Sol Lewitt / Gordon Matta Clark
(c): Anja Schoeller, Kerstin Polzin - www.zwischenbericht.eu

www.zentrifuge-nuernberg.de

Der Verein Zentrifuge e.V. betreibt ab Ende 2008 eine Ausstellungs- und Veranstaltungshalle auf dem ehemaligen AEG Gelände in Nürnberg. Zentrifuge e.V. will dabei auch die Vernetzung von Kulturinteressierten und Kulturschaffenden in der Metropolregion Nürnberg vorantreiben.

Pressefotos (Aufnahmen Schoeller/Polzin zwischenbericht 2008):

Halle 19 Nr:35 bezüglich Ilja Kabakow

Halle 19 im Umbau ehemalige AEG Hallen

Anders Theorell: Objekte und Zeichnungen

Eine Ausstellung des Derag Hotels Maximilian, Nürnberg, in Kooperation mit jetztkunst

4. Dezember 2008 bis 1. März 2009

AUSSTELLUNG
im Derag Hotel Maximilian,
Obere Kanalstraße 11, Nürnberg

Vernissage: Do., 3. Dezember 2008, 19 Uhr

Die Kreationen von Anders Theorell, die inzwischen in Deutschland ihre Freunde und viel Beachtung bei der Presse gefunden haben, sind keine bloße Spielerei. Sie nehmen ästhetisch und intellektuell gleichermaßen Stellung zu einem wichtigen Kulturaspekt. Anders Theorell hat in Deutschland, Schweden und der Schweiz eine Reihe beachteter Ausstellungen gemacht. Seine Objekte finden sich als Einzelstücke oder in Vitrinen vieler Hotels und anderen Gastronomiebetrieben.

A Theorell: Vierfach-Zigarettenspitze elegant, fotografiert von Frank Johannes, 2008

Anders Theorell
Geb. 1941 Kalmar/Schweden
Ausbildung in Göteborg und Malmö
Künstlerische Weiterbildung in Malmö, Nürnberg und Trentino
Lebt in Kalmar und Röthenbach a.d. Pegnitz

Kontakt
Anders Theorell
Schnackenhof 3
90552 Röthenbach a.d. Pegnitz
Tel.: 0911 / 9803206
E-Mail: a.theorell@gmx.de
www.mobiler-stammtisch.de

Frank Johannes – PUBLIC PRIVACY

28. 11. 2008 – 21. 12. 2008

In der Ausstellung PUBLIC PRIVACY beschäftigt sich der Photograph Frank Johannes mit der Preisgabe der eigenen “Privatheit“ in der Öffentlichkeit. Nicht nur der Künstler lässt Einblicke in sein Privatleben zu. Jeder verrät – meist durch Gesten, Kleidung und Verhalten – in der Öffentlichkeit mehr als ihm recht ist.

So ergeben sich Einblicke auf Ansichten und auf das Gefühlsleben eines jeden, die Frank Johannes in seinen Photographien eingefangen hat.

Die Motive lassen Raum für Interpretationen von humorvoll bis ernsthaft – finden Sie Ihre eigene!

Vernissage: Freitag, 28. 11. 2008 ab 19. 00 Uhr

Eine Kooperation mit jetztkunst.de
ArTelier, Knauerstr. 3, Nürnberg Gostenhof

Öffnungszeiten:
Do – Fr 19 – 23 Uhr
Sonntag 16 – 19 Uhr

www.das-artelier.com

Frank Johannes (www.shoot-now.com)

Treppe trifft Kunst

Spitzbart gründet „Forum Treppe“
Das mittelständische Familienunternehmen Spitzbart mit Hauptsitz in Oberasbach bei Nürnberg und einer Niederlassung in München ist mit 32 Jahren Erfahrung und 30 Mitarbeitern eines der führenden deutschen Unternehmen im Treppenbau. Dass der Mittelstand nicht nur ein starker Motor der Wirtschaft ist, sondern auch innovative Impulse über die eigene Branche hinaus setzen kann, beweist Spitzbart mit einer ersten Ausstellung zeitgenössischer Kunst zum Thema Treppe, die zugleich auch Eröffnung des von Spitzbart initiierten Forums Treppe ist.

Künstlerische Positionen zum Thema Treppe
Unter dem Titel „Treppe trifft Kunst“ sind noch bis zum 31. Januar 2009 künstlerische Positionen renommierter Künstler in Oberasbach zu sehen. Zur Ausstellung ist auch ein umfangreicher Katalog erschienen, der beim Unternehmen Spitzbart erhältlich ist. Eine Dokumentation der Ausstellung ist zudem online einsehbar unter www.spitzbart.de/forumtreppe.

Bild links: Eröffnungsausstellung am 19. Sep. 2008.

In Zusammenarbeit mit der Nürnberger Kunsthistorikerin Dr. Annegret Winter (www.kunstbuero-winter.de) hat die Initiatorin Margit Spitzbart in den letzten zwei Jahren Künstler ausgewählt, die sich mit dem Thema Treppe befassen. Es entstand ein Pool von nahezu 100 bildenden Künstlern, auf die das Treppenbauunternehmen nun zugreifen kann, um Ausstellungskonzepte und Kunst-am-Bau-Projekte zu realisieren. Unter kuratorischer Leitung von Dr. Winter wurden zum Thema „Kunst trifft Treppe“ zuletzt 19 Künstler zu einer ersten großen Gruppenschau nach Oberasbach eingeladen – das Ergebnis ist eine beachtenswerte, hochrangige Ausstellung mit Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Performance, Video- und Objektkunst.

An der aktuellen Ausstellung nehmen folgende Künstler teil: Anna Arnskötter, Marlyse Brunner, Martin Dege, Rainer Fest, Sakir Gökcebag, Bettina Graber, Iris Hutegger, Rainer Knaust, Roger Löcherbach, Maria Maier, Karl M. Maurer, Marion Maria Menzel, Michael Omlin, Andreas Pytlik, Thomas Prautsch, Marius Rappo, Charlotte Schäfer, Uwe Schloen, Pavel Schmidt.


Forum Treppe – die Vision

Initiatorin Margit Spitzbart (links) und Kunsthistorikerin Dr. Annegret Winter
(Foto: Berny Meyer)


Margit Spitzbart hat eine Vision: Das Forum Treppe soll sich als lebendiger Ort etablieren, der dem Thema Treppe in all seinen Facetten gerecht wird und der in Anspruch wie Umsetzung weit über die Region hinaus Vorbildcharakter hat. Die unternehmerische Perspektive ist bei dieser Initiative ebenso wichtig wie die Sichtweisen der Kunst, der Architektur, des Designs und des Handwerks. Das Forum Treppe wendet sich dementsprechend an Architekten, Bauherren, Kunst- und Architekturliebhaber, Innenarchitekten, Journalisten, Studenten der Kunstakademien und Schulklassen, Designer, Künstler und Handwerker.

Vermittlung und pädagogischer Auftrag
Spitzbart will mit dem Forum Treppe u.a. mit Fachhochschulen und Ausbildungsbetrieben kooperieren, um einen zukunftsweisenden Austausch mit dem Nachwuchs zu ermöglichen. Margit Spitzbart wünscht sich möglichst viele interessierte Besucher, die eine Treppe nicht nur aus funktionalen Gesichtspunkten heraus begreifen, sondern auch für philosophische und ästhetische Fragestellungen aufgeschlossen sind. Solche Gäste – seien es Kunden, Studenten, Auszubildende, Kollegen aus dem Handwerk oder Kunstinteressierte – kommen im Forum Treppe voll auf ihre Kosten: Es gibt einen Showroom mit ausgewählten Treppen, die in Bezug auf Materialvielfalt und Design exemplarisch sind.

Die Offene Werkstatt gibt einen Einblick in die Produktion: Von Materialien, Stahldimension und Befestigungstechnik über Konstruktion und Planung bis hin zu Ablauf und Fertigung in der Werkstatt. Und die Kunstausstellungen ermöglichen über die pragmatischen Ansätze hinaus ganz neue und ungewohnte Perspektiven, die bislang im Zusammenhang mit dem Thema Treppe bislang so nicht möglich waren.

Auf der Suche nach dem Wesen der Treppe
Margit Spitzbart sucht nach dem Wesen der Treppe, dem „esprit d'escalier“ und formuliert dementsprechend im Katalogvorwort ihren Fragehorizont: „Das Wesentliche an der Treppe ist nicht der Anfang oder das Ende, sondern das „Dazwischen“, das In-between, genauer das, was – physisch, mental, visuell – passiert, während wir auf- oder absteigen, eben die Wahrnehmung des „esprit escalier“. Weitreichende Dimensionen der Treppe klingen hier an, die ganzheitliche Auseinandersetzung der findigen Unternehmerin ermöglicht Assoziationen, die man normalerweise angesichts einer Treppe kaum herstellt. Metaphysische oder soziologische Aspekte werden dabei ebenso angesprochen wie historische, psychologische oder biologische Bezüge. Die Kunst der Treppe und des Treppenbaus ist eben auch eine Schule des Denkens und Wahrnehmens. Man darf gespannt sein, welche Stufen das Forum Treppe in Zukunft noch erklimmt...

Kontakt:
SPITZBART Treppen
Heidestr. 1
90522 Oberasbach bei Nürnberg

Tel. 09 11 / 96 99 25 77
E-Mail: info@spitzbart.de
www.spitzbart.de

Öffnungszeiten Ausstellung: Do/Fr 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr
Sondertermine möglich. Anmeldungen für Gruppenführungen erbeten.

- Fotos honorarfrei (c) Spitzbart Treppen München GmbH, 2008 -

Culinartheater: Fotos

Theater im Tiergarten – die Waldschänke im Tiergarten
Original Art Deco, romantisch und urig, authentisch und nobel! Gespielt wird in zwei wunderschönen Räumen – in der gepflegten Stube mit zwei mächtigen Holzsäulen, Parkettboden und markantem Kachelofen – im eleganten wohlproportionierten „Glaspalast“ mit atmosphärischem Kaminofen und echten „Persern“– openair.

Spielplan bis Ende 2008

Nürnbergs höchste Biergartenidylle mit 250 Jahre alter Eiche, das denkmalgeschützte Gebäudeensemble dient zusammen mit edlen Pagoden als ideale Kulisse das ganze Jahr – die Feieroase auf dem Nürnberger Hausberg. Auch eine beliebte Adresse für Firmenempfänge, Landhochzeiten, Familienfeiern mit Cucina dell’ Arte und Culinartheater. Von der Geburtstagsfeier als Hexensabbat, der Hochzeitsfeier als Spaghettiwestern über die Softwarepräsentation im fiktiven MitropaSpeisewagen mit liebestollem Roboter-Kellner über den Parforceritt in die Nürnberger Geschichte mit Dürer in Englisch und brennendem Burgfräulein bis zur Hochgeschwindigkeits-Show á la Monza mit Nofretete und Tut-anch-amun hat das Culinartheater-Team schon vieles quergedacht, hochgespielt und tiefgesungen, aber für die Zukunft noch vieles ausgelassen, das immer abrufbereit für die Gäste und Kunden in den Köpfen des herumgeistert.

Das Ensemble
Jenni Heron, Katharina Lorenz, Bettina Ostermeier, Anja Seidel, Angelique Verdel, Chris Daigl, Jürgen Erdmann, Jürgen Heimüller, Adam Lawrence, Herwig Puttner, Robert Stephan, Rainer Turba, Alexander Köhler

Kartenvorverkauf
Karten bei ticket online (www.ticketonline.de) und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Waldschänke und Glaspalast im Tiergarten
Noventa GmbH
Am Tiergarten 8
90480 Nürnberg
Tel (0911) 543 01 20
www.culinartheater.de


Fotos von den Stücken
(honorarfreier Download - printfähige Auflösung durch Klick auf das jeweilige Bild)

Spiel mir das Lied vom Topf
Tellerwestern im 4-Gänge Menue für festes Schuhwerk und Klavier
Schöne Männer, starke Frauen, blitzende Revolver und absurde Pointen. Was, wenn die Colts noch rauchen dürfen, ihre Träger aber nicht? Wenn Whiskey light und Badewanne den Outlaw mürbe machen? Gut gegen Böse, Freiheit gegen Sittsamkeit, Frau gegen Held. Ein Abend voller Spannung, Romantik, schmalziger Wildwest-Musik und wildem Humor. Wird des Widerspenstigen Zähmung gelingen? Wer ist das Gesetz? Wer zieht schneller? Doch keine Angst: Wein, Gesang und Speisen werden alle versöhnen. Ach! Und vergessen Sie Ihren Revolver nicht.
Theater & Begrüßungscocktail & 4-Gänge-Menue


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Roosevelt, Herr der Bären - oder, der mit dem Eisberg schmilzt
Kulinarisches Abenteuertheater im 4-Gänge Menue - wetterfest und für Klavier
Kennen Sie Tarzan? Oder Mogli? Romulus und Remus? Liana, das Mädchen aus dem Urwald? Klar. Aber kennen Sie auch Roosevelt? Von Mutti weggeworfen - von Eisbären großgezogen - naiv und ungeschlacht - als Naturkind bewundert, als Monster verkauft. Exklusiv nur in der Waldschänke im Tiergarten: der Eisbärmensch. Das müssen Sie gesehen haben! Das wird ein Heidenspaß! Oder doch n`ne böse Sache. Eine Tiertragödie voller Humor Romantik und Absurdität, mit einem Schuss Sarkasmus und viel Musik, bärigem Essen und natürlich Eis.


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Nestgeflüster
Kulinarisches Expeditionstheater im 4-Gänge Menue für festes Schuhwerk und Klavier, in der Reihe „Blau in der Lagune”
Drei schräge Vögel auf dem Weg ins Paradies. Aber wo genau liegt ihr Ziel? Satteln Sie Ihre Hühner und machen Sie sich mit dem Spaßvogel, dem Unglücksraben und der dummen Gans flugs auf den Weg nach Wolkenkuckucksheim. Ist es ein Reich der Freiheit, der Liebe, oder muss man sich seinen siebten Himmel selber schaffen? Findet man sein Glück in der Natur, im Weinglas oder sogar am Schmausenbuck?
Regie: Adeline Schebesch – nach Motiven von Aristophanes
Theater & Begrüßungscocktail & 4-Gänge-Menue

Symbiose zwischen Kunst und Treppenbau

Spitzbart gründet Forum für Treppen & Gegenwartskunst

Im Herbst 2008 eröffnet der Treppenhersteller Spitzbart das „Forum Treppe“ als Zentrum für die Verbindung von Treppen & Gegenwartskunst. Initiatorin Margit Spitzbart, die sich schon lange mit den symbolischen und metaphorischen Bedeutung von Treppen auseinandersetzt, entwickelt dabei mit Künstlern und Handwerkern neue Formensprachen und Materialkombinationen.

„Spitzbart versteht sich als Pionier im innovativen Treppenbau und hat in 30 Jahren Firmengeschichte viele neue Wege beschritten. Wir bauen heute neben den Treppenklassikern Objekte aus rohem Stahl, poliertem Holz, satiniertem Glas, gebürstetem Edelstahl. Die Treppen werden lackiert, geölt, bepulvert. Auch zeigen wir Konstruktionen in Flechtwerkgestaltung - als Raumteiler oder als Treppenmöbel. Mit dem Forum Treppe inittiert Spitzbart eine Symbiose aus Kunst und Treppenbau, die Treppenskulpturen mit künstlerischen Aussagen hervorbringt“, erläutert Margit Spitzbart das von ihr entwickelte Projekt.

www.spitzbart.de/forumtreppe


Margit Spitzbart, Initiatorin des Forums Treppe (l.) und die Kuratorin Dr. Annegret Winter


Spitzbart_FORUM TREPPE®

FORUM für Treppen & Gegenwartskunst


Termin: 19. 09.08 bis 31.01.09
Ort: Spitzbart Treppenbau, Oberasbach bei Nürnberg
Öffnungszeiten: Do/Fr 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr

Eröffnung: 19. September 2008, 17 Uhr

Teilnehmende Künstler: Anna Arnskötter, Marlyse Brunner, Martin Dege, Rainer Fest, Sakir Gökcebag, Bettina Graber, Iris Hutegger, Rainer Knaust, Roger Löcherbach, Maria Maier, Karl M. Maurer, Marion Maria Menzel, Michael Omlin, Andreas Pytlik, Thomas Prautsch, Marius Rappo, Charlotte Schäfer, Uwe Schloen, Pavel Schmidt.

Kuratorin: Dr. Annegret Winter, Kunsthistorikerin, Nürnberg


Das Spitzbart_FORUM TREPPE® wendet sich an Architekten, Bauherren, Kunst- und Architekturliebhaber, Innenarchitekten, Journalisten, Studenten der Kunstakademien und Schulklassen, Designer, Künstler und Handwerker.

Treppe trifft Kunst
Im vom Oberasbacher Treppenhersteller Spitzbart initiierten Forum Treppe präsentieren zeitgenössische Künstler Malerei, Installationen, Skulpturen, Modelle und Performances. Margit Spitzbart arbeitet dabei mit einem über mehrere Jahre aufgebauten Pool internationaler Künstler zusammen, wobei sich die Künstler mit dem Phänomen Treppe in unterschiedlichen Materialgattungen und Größendimensionen befassen. Die Nürnberger Kunsthistorikerin Dr. Annegret Winter kuratiert das Projekt „Treppe trifft Kunst“ seit 2006.

Forum Treppe mit einer Skulptur von Pawel Schmidt

Arbeit von Sakir Gökcebag

Treppe trifft Design
Im Forum Treppe finden darüber hinaus auch technische und handwerkliche Wettbewerbe statt, um talentierten Nachwuchs aufzuspüren. Hier wird das Thema „Kunst am Bau“ auf vielfältige Weise zelebriert. Spitzbart arbeitet mit Metallbauern, Schreinern, Korbflechtern zusammen und präsentiert Ausstellungen von Nachwuchsdesignern im Bereich Mobiliar & Industrieprodukt.

Showroom
Im Rahmen des Forums Treppe gibt es auch einen Showroom, der Designentwicklung, Gestaltungstrends und professionell gefertigte Treppen präsentiert – Stilberatung inklusive. Spitzbart-Treppen sind handgefertigte Einzelstücke, hergestellt aus vielfältigen Materialien wie Holz, Glas, Stahl oder Edelstahl.

Offene Werkstatt
Besucher des Forums Treppe können Treppenbau hautnah erleben. Sie erhalten Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Produktion: Von Materialien, Stahldimension und Befestigungstechnik über Konstruktion und Planung bis hin zu Ablauf und Fertigung in der Werkstatt. Die Treppenbau-Profis geben dabei einen praxisnahen Einblick in den modernen Treppenbau. Das Forum Treppe ist nicht nur Treffpunkt für Fachleute oder Kunden – auch Schüler und Studenten sind herzlich willkommen.

Kontakt:
SPITZBART Treppen
Heidestr. 1
90522 Oberasbach bei Nürnberg

Tel. 09 11 / 96 99 25 77
E-Mail: info@spitzbart.de
www.spitzbart.de

Stimmen zu "das babylonexperiment"

das babylonexperiment
Eine Auftragsoper des Internationalen KammermusikFestivals Nürnberg

Im Rahmen des Internationalen KammermusikFestivals Nürnberg gibt es auch im Jahr 2008 wieder ein großes Opernprojekt mit dem Titel "das babylonexperiment". In diesem schulartübergreifend angelegten Projekt nehmen Schüler aus der Metropolregion (Nürnberg / Fürth / Roth) – vor allem mit Migrationshintergrund – am Entstehungsprozess und der Aufführung einer Oper teil. Unter professioneller Leitung des Dramaturgen und Autors Michael Kerstan und des Komponisten Matthew King erarbeiten die Schüler das Libretto und die Komposition.

Parallel dazu beschäftigen sich Gruppen von Kindern und Jugendlichen bildnerisch mit dem Turmbau zu Babel. Während des Kammermusikfestivals werden die Arbeitsergebnisse der Gruppen im Auditorium des Neuen Museums in einer Ausstellung zu sehen sein.

Aktuell arbeiten Regisseurin Nina Kühner, Choreograf Alan Brooks, Dirigent Peter Selwyn und Kammersängerin Frances Pappas gemeinsam mit knapp 70 Schülern daran, die Oper auf die Bühne zu bringen.
(s. Fotos von den Proben)

Die Oper "das babylonexperiment" wird auf dem Klarissenplatz vor der Kulisse des Neuen Museums uraufgeführt - am Freitag, 19. September, 20.00 Uhr und am Samstag, 20. September, 15.00 & 20.00 Uhr

www.kammermusik-festival.de

---> Download Presseinformation als PDF



Stimmen zum babylonexperiment

Auch wenn der Turmbau zu Babylon eine tragische Geschichte darstellt, so ist die Sprachverwirrung ein kreativer Prozess in der Natur, der Vielfalt schafft. Dass Sprachenvielfalt kreative Züge bekommt, beweist auch das musikalische "Babylon-Experiment". Das gigantische und überzeugende Projekt mit namhaften Künstlern ist eine wertvolle pädagogische Plattform geworden, auf welcher zum einen insbesondere unsere Schülerschaft eine künstlerische Ausdrucksform erlebt und aneignen kann, zum anderen unübertrieben ihr Leben verändert. Ich bin dankbar für diesen Tropfen ästhetische Erziehung in unserer Gesellschaft. Irgendwann sollten solche Tropfen zu einem Meer der Selbstverständlichkeit werden, da wir Pädagogen die Schüler in ihrem Selbstfindungsprozess nicht nur konsumieren lassen sollten, sondern auf den Rang der Produzenten erheben können, um so ihrem inneren Drang nach kreativem Selbstausdruck gerechter zu werden. Bekanntlich ist eine unerfüllte Persönlichkeit nicht selten destruktiv. Der Beweis für eine ausdauernde Arbeit aller Künstler für eine kreativere Gesellschaft ist das Babylon-Experiment, das die heranwachsende Jugend aus allen Schichten nicht aus dem Blickfeld verliert, sondern Elemente wie Gesang, Theaterspiel und Opernmusik begeisternd für sie erlebbar macht. Ein herzliches, pädagogisches Dankeschön an das Internationale KammermusikFestival!
Muhittin Arslan, Daniel-Preissler-Schule, Nürnberg

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Die Kinder und Jugendlichen aus meinem Atelier setzen sich bildnerisch mit dem Thema Turmbau zu Babel, der Geschichte der menschlichen Selbstüberhöhung und die daraus resultierende Sprachverwirrung, auseinander. Sie sind zwischen 6 und 18 Jahren alt. Die Herangehensweise, die Annäherung an das Thema unterscheidet sich auch aus diesem Grund. Während die Jugendlichen sich, unter anderem eng, an der Collagentechnik des zur Zeit im Neuen Museum ausstellenden Künstlers Jiri Kolar orientieren, schwimmen sich die kleineren Kinder frei, entwickeln andere Fragen und somit andere Ausdrucksformen und Zeichensprachen. Für sie stellte sich die Frage, warum Gott Berge erschuf, die bis in den Himmel hineinzuwachsen scheinen, Vögel „im Himmel“ fliegen, und von ihm geduldet bzw. geliebt werden. Es entstehen Bilder, Collagen, die die Natur in den Himmel wachsen lassen. Die Tiere bekommen hohe Beine, auch wenn sie ihnen naturgemäß nicht zu eigen sind. Sie kokettieren mit der Thematik und gehen dennoch sehr behutsam und intensiv mit ihrer Bildfindung um. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten über einen Zeitraum von 4 Monaten am babylonexperiment. Die Abschlussarbeit gipfelt im Bau eines Turms zu Babel. Pappbecher und Papptassen werden immer versetzt aufeinander getürmt, vorher bearbeitet, bekommen eine Bestimmung, ein Innenleben. Im fertigen Bau, der einem futuristischen Hochhaus gleicht, gibt es eine Synagoge, ein Blumengeschäft, Arzt und Zahnarzt, Schuhgeschäft, Zoohandlung, Wohnungen, Restaurants etc.. Ziemlich weit oben haust ein Zebra. Der Turm wurde fertiggestellt und weist keine Beschädigungen auf.
Der Tassenturm bekommt eine Umklammerung aus beschriebenen Papierstreifen. Der Text , der durch die enge Schreibweise nicht mehr lesbar ist, wird durch die Henkel geführt und hält somit den Turm zusammen. Eine Botschaft...
von
Mia, ,Leonie, Marie, Hannes, Deria, Milena, Marita, Theresa, Isabell,Johanna,Johanna, Patrizia, Leila, Simone, Fiona, Friedrich, Johannes.
Kulturförderpreisträgerin der Stadt Nürnberg: Verena Waffek 14. Juli 2008

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"Seht, wir bauen einen Turm!" Wir machen eine Oper für Kinder mit fast 80 Kindern und Jugendlichen. Die meisten haben noch nie eine Note gesehen und noch nie auf einer Bühne gestanden – innerhalb von 2 Wochen auf einer Open-Air-Bühne vor dem Neuen Museum – DAS ist ein Turmbau zu Babel!!!!
Um dem schwierigen und facettenreichen Stück einen "Rahmen" zu geben und eine Verbindung zwischen der Bühne und unserem wunderschönen "Bühnenbild", dem Neuen Museum, zu schaffen, haben wir den Rahmen in diesem Falle wörtlich genommen. Die Kinder haben als einziges Requisit alle einen Bilderrahmen, mit dem sie spielen werden. Dies gibt ihnen auch die Möglichkeit, ihre Entwicklung im Stück bildhaft darzustellen. Der Rahmen steht für Individualität, für Begrenzung, Einengung, aber auch für Halt und Schutz.
Auch die Sprachverwirrung, das "Sich nicht mehr verstehen", haben wir wörtlich genommen und versuchen zu zeigen, dass das nicht nur etwas mit unterschiedlichen Sprachen zu tun hat.
Zentrales Thema dieser Inszenierung ist das Individuum, unser "Platz" in der Gesellschaft, unsere persönlichen Grenzen. Die Kinder werden also nicht wirklich einen Turm bauen, sondern SIE verkörpern den Turm, das Gebilde, die Gesellschaft. Sie befinden sich am Anfang des Stückes auf der Suche nach sich selbst, nach ihrer Persönlichkeit, suchen sich in ihrem "Bild", suchen ihren "Rahmen", ihre Grenzen, ihre Sprache. Sie werden dann zur Masse, werden in einen "Rahmen" gepresst, werden instrumentalisiert. Dieses System, der Turm wird dann zerstört durch diejenigen, die sich über das Volk stellen und durch ihren Wahn den "Rahmen" zerstören – positiv wie auch negativ. Diese plötzliche Grenzenlosigkeit hat, wie man sehen wird, nicht nur Positives. Am Ende werden die Kinder hoffentlich feststellen, dass man auch ohne diesen Rahmen als einzigartiges Kunstwerk existieren kann – im Stück wie auch im Leben.

Nina Kühner, Regisseurin

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Wir Erzieherinnen von der Kindergruppe 2, vom städtischen Kinder- und Jugendhilfezentrum wollten Ihnen positive Rückmeldung zum Babylonexperiment geben!

Die Mädchen aus unserer Gruppe nehmen regelmäßig an den Proben teil. Sie sind bereits sehr gespannt und aufgeregt, freuen sich sehr auf die Aufführungen.
Beide schwärmen immer wieder, sprechen das Thema immer wieder gerne an und stecken uns alle mit ihrer Begeisterung an!

Wir möchten uns bei Ihnen für dieses tolle Projekt bedanken und sind schon jetzt in heller Vorfreude auf das Endergebnis!

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Feedback Kinder _ das babylonexperiment
Stand 02.08.08



Gesanglich nicht so anspruchsvoll, aber durch die Choreographie bekommt das alles eine sehr wirkende Kraft, die einen platt machen kann. Die Erfahrung hier sammeln zu dürfen, finde ich einfach super. Nina und Alan geben trotz ziemlich unkonzentrierter, nerviger Kinder alles. Ich hätte auch gerne so eine Körperspannung wie Alan, vielleicht fange ich auch mal zu tanzen an.
Pete lässt niemand spüren, wie gut oder schlecht jemand singt, und hat viel Geduld.
Susan und Frances geben einen guten „Rahmen“, an dem man sich festhalten kann. Die Proben eine Woche lang am Stück zu machen finde ich eine gute Idee.
Auch ein großes Dankeschön für das Essen und Trinken.
Ich freue mich, dass ich mitmachen darf.
Eure Caro



Das Aufräumen ist lustig.
Die Choreographie ist sehr anstrengend.
Pete kann gut Klavier spielen.
Ich finde die Hinfahrt zu lang (bin aus Roth).
Alexander Nugis



Am Anfang fand ich es noch nicht so toll. Aber mit jedem Mal gefällt es mir besser. Die Choreographie finde ich toll, macht einfach Spaß. Alan und Nina finde ich total lustig. Mit den Zweien macht es so richtig Spaß. Die anderen Mädels und Jungs sind auch alle total nett. Ich glaube, die Vorstellung wird sehr gut.
Ohne Namen


Am Anfang fand ich alles voll doof, aber mit dem Tanzen wird es besser!
Das, was man singen muss, klingt manchmal voll doof, kann aber man aber nichts dagegen machen. Es ist voll LOL, dass wir wegen diesem Projekt nicht in die Schule gehen müssen!
Ohne Namen


Ich finde es sehr schön, nur ist es etwas anstrengend.
Ich finde es überhaupt toll, dass jemandem so etwas einfällt. Ich meine, dass Kinder und Jugendliche bei einer Oper teilnehmen dürfen.
Ich finde es toll, dass alle „Leiter“ (Nina, Alan, Frances,..) die Zeit opfern, und die Geduld haben, um mit uns eine Oper einzuüben.
Elisabeth


Das babylonexperiment ist ein spannendes Projekt, das mir jeden Tag mehr Spaß macht und wahrscheinlich auch den anderen gut gefällt. Natürlich ist es auch anstrengend, wenn man z.B. mit seinem Körper zahllose Verrenkungen anstellen muss oder täglich mindestens 5 Stunden lange Proben stattfinden, bei denen jede Kleinigkeit wiederholt und ausgefeilt werden muss.
Seltsam ist es natürlich auch, mit etwa 60 unbekannten Kindern zusammenzuarbeiten. Zusätzlich existiert ein sehr hoher Anspruch an jeden: Immer ruhig und brav sein, ständig noch mehr Energie aus sich herausholen, mit richtigem Rhythmus, Betonungen, Lautstärke und Tonhöhe zu singen, und Bewegung und Gesang dann schließlich noch zu kombinieren.
Trotzdem ist es ein wunderbares Erlebnis, gemeinsam mit professionellen Künstlern und Musikern zusammenzuarbeiten und eine echte Oper zur Aufführung zu bringen!
Unterstützung bekommt man natürlich durch die „Leidensgenossen“ mit denen man in der Pause spielen und sich unterhalten kann. Diesen und allen anderen Beteiligten, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht haben, vor allem Herrn Selwyn und Frau Pappas, die mit uns die Musik geprobt haben, und Nina, Susan und Alan, die Regie geführt und sich die Choreographie und die Kostüme ausgedacht haben: VIELEN DANK!
Rafael



Gutes!!
Was ich gut finde:
Ich finde gut, dass man in einer Gemeinschaft arbeiten kann. Und dass man sich gut miteinander versteht. Spaß und viel mehr werden nicht falsch verstanden. Am wichtigsten ist, dass es gut ist, diese Oper zu veranstalten. Und das Nina und Alan und Frances sich vorgenommen haben, uns die Oper beizubringen!!
PS: Alle Erzieher sind sehr nett.
Schlechtes!!
Was ich schlecht finde:
Eigentlich gibt es nichts schlechtes, nur zu wenig Pause. Pause ist für uns eigentlich ja sehr wichtig, aber wenn sie das für genug halten, dann können wir nichts machen. Aber wir wünschen uns mehr Pause.
Melike


Am Anfang find ich das sehr komisch und langweilig. Aber mittlerweile gefällt mir die ein wenig abstrakte Musik und auch das, was wir sonst noch machen….
Manchmal hat man überhaupt keine Lust etwas zu tun, aber man macht es trotzdem. Unseren „Lehrern“ zuliebe, weil sie geben sich echt viel Mühe, es uns so gut und spannend wie möglich zu machen..
Ich würde so was gerne mal wieder machen!
Ich freue mich auf die Vorstellung!
Nastja


Was ich mag:
Ich mag, dass sie so herzlich sind, wenn man z.B. Hunger hat, dann geben sie einem was zu essen oder sie halten ihr Versprechen.
Und wenn man eine Meinung hat, dann hören sie alle zu und machen das auch. Das finde ich alles sehr gut!
Und der Alan ist sehr nett, der hilft einem, wenn was ist und Nina ist sehr nett.
Und Susanne erlaubt alles, das ist gut. Die Frances ist auch gut.
Was ich nicht mag:
Es gibt eigentlich nichts böses, aber wenn man irgendwo hingehen will, sagen sie „Nein! Du musst kommen..“
Und die Nina ist schon in Ordnung, aber manchmal…
Seda


Energiegeladenes Warm-up, das Körper und Geist aufweckt und eine Menge Energie bringt. Kraftvolle, sehr effektive Choreographie, die genau das rüberbringt, was Musik und Text aussagen.
Es war anstrengender als ein Schultag; man muss sich die ganze Zeit konzentrieren, kann gar nicht abschalten, oder mit den Gedanken abschweifen.
Tolle Erfahrung, wie im Theater gearbeitet wird. Das Arbeiten mit professionellen Musikern, Dirigent, Choreograph und Regisseurin ist sehr spannend.
Es ist lustig mit den Künstlern zu arbeiten- es ist immer was los und man lernt viel.
Musik/das Werk ist sehr anspruchsvoll und opulent.
Hohe Konzentration ist erforderlich. Man erreicht aber auch das gesteckte Ziel.
Die Oper wechselt zwischen ruhigen und wilderen Teilen. Man ist ständig stark gefordert und stößt an seine Grenzen. Durch die kontinuierliche Arbeit wird die Messlatte aber auch immer höher gelegt.
Ohne Namen


Ich finde das Babylon-Projekt aufregend und spannend. Ich freue mich daran, teilnehmen zu können und habe auch Spaß dabei.
Nur manchmal finde ich es anstrengend und nervig.
Oh, wir machen weiter. Ich muss aufhören. Bis bald…..
Ohne Namen

das babylonexperiment: Probenfotos

(hochauflösende Datei erscheint durch Klick auf das Foto)
honorarfrei/ bitte Bildquelle angeben - Fotografin: Jutta Missbach
www.opernfotografie.de
www.buehnenfotografie.de

In diesem schulartübergreifend angelegten Projekt nehmen Schüler aus der Metropolregion (Nürnberg / Fürth / Roth) – vor allem mit Migrationshintergrund – am Entstehungsprozess und der Aufführung einer Oper teil. Unter professioneller Leitung des Dramaturgen und Autors Michael Kerstan und des Komponisten Matthew King erarbeiten die Schüler das Libretto und die Komposition.
Illustration von Francesco Gallé zu „das babylonexperiment“

Aktuell arbeiten Regisseurin Nina Kühner, Choreograf Alan Brooks, Dirigent Peter Selwyn und Kammersängerin Frances Pappas gemeinsam mit knapp 70 Schülern daran, die Oper auf die Bühne zu bringen.

Parallel dazu beschäftigen sich Gruppen von Kindern und Jugendlichen bildnerisch mit dem Turmbau zu Babel. Während des Kammermusikfestivals werden die Arbeitsergebnisse der Gruppen im Auditorium des Neuen Museums in einer Ausstellung zu sehen sein.

Die Oper "das babylonexperiment" wird auf dem Klarissenplatz vor der Kulisse des Neuen Museums uraufgeführt - am Freitag, 19. September, 20.00 Uhr und am Samstag, 20. September, 15.00 & 20.00 Uhr

Weitere noch anstehende Proben:
- ab Samstag, 13.9. (noch in den Ferien) tägliche Proben
- 16. - 18.9. nachmittags Probe

(bitte anmelden bei der Geschäftsführerin des Internationalen KammermusikFestivals, Dr. Dorle Messerer-Schmid, tel.: 0163 - 533 3628)

Nina Kühner in Aktion

Nina Kühner und Alan Brooks

Peter Selwyn macht die Schüler mit der Musik vertraut

Alan Brooks vermittelt Musikalität und Körperbewusstsein

Faszination durch die richtige Haltung: Alan Brooks begeistert die Jugendlichen

Schult Gehör und Stimme: Frances Pappas

In welchem Rahmen bewege ich mich? Ein zentrales Motiv der Oper.


"Seht, wir bauen einen Turm!" Wir machen eine Oper für Kinder mit fast 80 Kindern und Jugendlichen. Die meisten haben noch nie eine Note gesehen und noch nie auf einer Bühne gestanden – innerhalb von 2 Wochen auf einer Open-Air-Bühne vor dem Neuen Museum – DAS ist ein Turmbau zu Babel!!!!
Um dem schwierigen und facettenreichen Stück einen "Rahmen" zu geben und eine Verbindung zwischen der Bühne und unserem wunderschönen "Bühnenbild", dem Neuen Museum, zu schaffen, haben wir den Rahmen in diesem Falle wörtlich genommen. Die Kinder haben als einziges Requisit alle einen Bilderrahmen, mit dem sie spielen werden. Dies gibt ihnen auch die Möglichkeit, ihre Entwicklung im Stück bildhaft darzustellen. Der Rahmen steht für Individualität, für Begrenzung, Einengung, aber auch für Halt und Schutz.
Auch die Sprachverwirrung, das "Sich nicht mehr verstehen", haben wir wörtlich genommen und versuchen zu zeigen, dass das nicht nur etwas mit unterschiedlichen Sprachen zu tun hat.
Zentrales Thema dieser Inszenierung ist das Individuum, unser "Platz" in der Gesellschaft, unsere persönlichen Grenzen. Die Kinder werden also nicht wirklich einen Turm bauen, sondern SIE verkörpern den Turm, das Gebilde, die Gesellschaft. Sie befinden sich am Anfang des Stückes auf der Suche nach sich selbst, nach ihrer Persönlichkeit, suchen sich in ihrem "Bild", suchen ihren "Rahmen", ihre Grenzen, ihre Sprache. Sie werden dann zur Masse, werden in einen "Rahmen" gepresst, werden instrumentalisiert. Dieses System, der Turm wird dann zerstört durch diejenigen, die sich über das Volk stellen und durch ihren Wahn den "Rahmen" zerstören – positiv wie auch negativ. Diese plötzliche Grenzenlosigkeit hat, wie man sehen wird, nicht nur Positives. Am Ende werden die Kinder hoffentlich feststellen, dass man auch ohne diesen Rahmen als einzigartiges Kunstwerk existieren kann – im Stück wie auch im Leben.

Nina Kühner, Regisseurin

Vereine und Fans entdecken das Internet-Radio

Immer mehr Clubs und Communities gehen mit Flatcast interaktiv „on Air“

Ein kleines Fürther Unternehmen stellt mit einer innovativen Technologie das Radio auf den Kopf: Die 1 mal 1 Software GmbH macht mit „Flatcast“ das ehemalige Massenmedium Radio interaktiv und damit vor allem für Communities attraktiv. Flatcast-Hörer können zugleich mit anderen Usern chatten oder mit dem Moderator kommunizieren. Beispielsweise überträgt die Fanbetreuung der Offenbacher Kicker alle Spiele des OFC live und diskutiert in den Pausen und nach den Spielen im Chat mit den Fans, Motorradclubs hören ihre Lieblingssounds und planen dabei ihre nächsten Touren, kleine Veranstalter senden direkt aus der Kneipe, osteuropäische Musiker übertragen kultige Sessions aus dem Wohnzimmer...

Fürth/Bay., Juli 2008 - Flatcast ist eine Software, die in den Internetbwowser integriert ist. Gleich nach der Installation kann man auf www.flatcast.de aus unzähligen Sendungen auswählen oder einen eigenen Radiosender eröffnen - und das kostenlos!

Bereits über 10.000 Radiomacher aus mehreren Ländern verwenden Flatcast für ihr Internetradio, bislang kommt der größte Teil der Flatcast-Sender aus Deutschland, der Türkei und aus Osteuropa. Täglich sind bereits bis zu 4.000 Sendungen gleichzeitig "on Air". Mehr als zweieinhalb Millionen Nutzer steigen regelmäßig in ihre persönlichen Flatcast-Lieblingssendungen ein und gestalten dabei ihren akustischen Raum mit, indem sie Musikwünsche abgeben oder Meinungen und Informationen austauschen. „Wir stellen unsere Technologie für Privatnutzer kostenlos zur Verfügung, da wir uns ausschließlich über Werbung finanzieren“, betont die Geschäftsführung der 1 mal 1 Software GmbH. „Allerdings sind die Radiomacher verpflichtet, urheberrechtliche Regelungen einzuhalten. Die bedeutet bespielsweise für deutsche Sender, dass im Regelfall GEMA- und GVL-Gebühren abzuführen sind. Bei kleinen Sendern sind das überschaubare Größenordnungen.“

Internetradio boomt
Mit Flatcast schießen kleine Internetradios wie Pilze aus dem Boden – denn jeder, der wenigstens einen PC, einen ISDN-Anschluss und eine eigene Homepage besitzt, kann jetzt auch ein eigenes Internetradio aufmachen. Meist sind es Vereine, Fanclubs oder Freundeskreise, die ihren kleinen akustischen Raum im Netz gestalten, aber auch große Sender sind darunter, beispielsweise speisen einige südafrikanische, kommerzielle Radiostationen ihre Sendungen mit Flatcast ins Internet ein. Die meisten User stehen ihrem Sender sehr nahe und kommen regelmäßig, um ihren Sound zu hören und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ein oder mehrere Moderatoren senden teilweise rund um die Uhr, spielen Musik, moderieren Diskussionen und gehen auf Vorlieben ihrer Gäste ein - beim Internetradio ist man kein bloßer Hörer mehr, sondern wird selbst als Gast in der Sendung aktiv. Gerne nutzen die Sender die vielfältigen Multimedia-Möglichkeiten von Flatcast, wie z.B. Bilder oder Webcams einzubinden, oder eigene Diashows zu präsentieren. Auch bei der Gestaltung der eigenen Seite gibt es kaum Einschränkungen – das Flatcast-Plugin kann an beliebigen Stellen einer Site eingebunden werden.

Sportübertragungen mit Flatcast - am Beispiel des OFC-Fanradios
Flatcast bietet gerade für Sportvereine ungeahnte Möglichkeiten der Kommunikation und lässt sie unabhängig von öffentlichen oder privaten Sendern zu Berichterstattern in eigener Sache werden. Die Fanbetreuung der Offenbacher Kickers (www.ofc.de) beispielsweise betreibt seit Ende 2006 ein offizielles OFC-Fanradio mit Hilfe der Flatcast-Technologie. „Wir benötigen keine Streaming-Technologie und keinen Server, sondern senden ganz einfach über einen Laptop mit UMTS Karte vom Stadion aus“, erläutert Lars Kissner, Heim- und Auswärtskommentator des OFC Fanradios. Mittlerweile schalten sich mehr oder weniger regelmäßig über 2.000 Hörer ein. Neben den beliebten Live-Übertragungen der Ligaspiele sind auch die Podcasts des OFC-Fanradios heiß begehrt und werden nach den Spielen nicht selten von über 1.300 Hörern heruntergeladen.

Besonders gut kommt bei den Fans an, dass ihre Spiele durchweg „auf Augenhöhe“ kommentiert werden, d.h. die Reporter beschreiben das Spielgeschehen sehr detailliert - auch außerhalb des Strafraums -, wodurch sich ein umfassendes, authentisches Bild ergibt. „Viele Blinde schätzen unsere Berichterstattung, weil wir - anders als die klassische Radioberichterstattung - auch auf scheinbar nebensächliche Ereignisse eingehen“, so Kissner. Von herkömmlichen Radiosendungen unterscheidet sich das Fanradio auch insofern, als Hörer aus allen fünf Kontinenten live dabei sind. Die Interaktion via E-Mail und Chat wird von vielen Hörern lebhaft genutzt. Ganz nebenbei entstehen Freundschaften über Ländergrenzen hinweg, während der Sendungen haben sich schon manche Paare gefunden. „You´ll never walk alone“ ist denn auch das Motto der Moderatoren, wenn sie E-Mails von Hörern bekommen, die gerade im Stau sitzen und die Sendung über ihren Laptop verfolgen oder wenn z.B. Freundschaften zwischen Hörern aus Tansania und Frankreich geschlossen werden.

Zwar wird während der Spiele die Chat-Funktion ausgeschaltet, doch können die Hörer über E-Mail Kontakt zu den Moderatoren aufnehmen und Fragen stellen oder Kommentare beisteuern. In den Pausen und nach den Spielen wird rege im Chat diskutiert. Zusätzlich zu den Live-Übertragungen entstehen weitere Sendeformate wie Interviews oder Übertragungen von Pressekonferenzen. Ein begehrtes Highlight ist die Montagssendung „sachemaa“, bei der sich Spieler, Trainer oder Manager den Fragen der Community stellen. Diese Interviews werden mehrere Tage vorher angekündigt, damit die Fans rechtzeitig Fragen an die Redaktion mailen können, die der Moderator dann ungeschminkt an seinen Interviewpartner weitergibt. Die Hörer können während der Sendung per E-Mail weitere Fragen stellen und gegebenenfalls intensiv nachhaken.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten von Flatcast
„Unsere Technologie ist momentan vor allem bei Radioamateuren angesagt, die aus Spaß an der Freud Musik senden und dabei mit Freunden chatten wollen. Doch sehen wir uns nicht nur im Hobby- oder semiprofessionellen Bereich, denn auch für professionelle Sender ist diese kostengünstige und hocheffektive Technik interessant. Es ist kein Streaming-Server erforderlich, da die Daten über die Nutzer verteilt werden. In einem Peer-to-Peer-Netz sind alle Computer gleichberechtigt und können sowohl Dienste in Anspruch nehmen als auch Dienste zur Verfügung stellen. So lassen sich Töne und Bilder in hoher Qualität und in Echtzeit über das Internet senden. Für alle, die professionell kommunizieren, ist das eine attraktive Option. Im Rahmen der Unternehmenskommunikation oder für die Übertragung von Live-Veranstaltungen ergeben sich hier ganz neue Möglichkeiten“, erläutern Dr. Ulrich Margull und Johannes Welck, die Geschäftsführer der 1 mal 1 Software GmbH.

das babylonexperiment

Eine Auftragsoper des Internationalen KammermusikFestivals Nürnberg

Im Rahmen des Internationalen KammermusikFestivals Nürnberg gibt es auch im Jahr 2008 wieder ein großes Opernprojekt mit dem Titel "das babylonexperiment". In diesem schulartübergreifend angelegten Projekt nehmen Schüler aus der Metropolregion (Nürnberg / Fürth / Roth) – vor allem mit Migrationshintergrund – am Entstehungsprozess und der Aufführung einer Oper teil. Unter professioneller Leitung des Dramaturgen und Autors Michael Kerstan und des Komponisten Matthew King erarbeiten die Schüler das Libretto und die Komposition.

Parallel dazu beschäftigen sich Gruppen von Kindern und Jugendlichen bildnerisch mit dem Turmbau zu Babel. Während des Kammermusikfestivals werden die Arbeitsergebnisse der Gruppen im Auditorium des Neuen Museums in einer Ausstellung zu sehen sein.

Die Oper "das babylonexperiment" wird auf dem Klarissenplatz vor der Kulisse des Neuen Museums uraufgeführt - am Freitag, 19. September, 20.00 Uhr und am Samstag, 20. September, 15.00 & 20.00 Uhr

---> Download Presseinformation als PDF


Illustration von Francesco Gallé zu „das babylonexperiment“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Integrationsfähigkeit in Deutschland stellen sich die Initiatoren der Herausforderung, den Prozess der Integration aktiv mitzugestalten. Ziele dieses städte-, länder- und schulübergreifenden Projektes sind die Entwicklung der kulturellen Bildung der Kinder und Jugendlichen durch Vermittlung und Aneignung kultureller und künstlerischer Ausdrucksformen sowie Ermutigung und Befähigung zur aktiven Teilnahme am allgemeinen Leben als Heranwachsende.

Das babylonexperiment ist ein innovatives kulturelles Projekt, das die Bedeutung der Integration für die Kulturentwicklung beispielhaft werden lässt. Als Opernprojekt von Jugendlichen für Jugendliche ist es ein modellhaftes Vorhaben, das Impulse geben kann für die Entwicklung soziokultureller Konzepte in unseren Schulen durch die Zusammenarbeit von professionellen Musikern, Künstlern und Autoren. Jeder kennt die Geschichte vom Turmbau zu Babel, vom Streben nach ganz oben und der daraus resultierenden Sprachverwirrung.

Uns Mitteleuropäern aus dem Alten Testament geläufig, kommen diese Motive in zahlreichen Kulturkreisen vor, im Islam wie im Judentum, in asiatischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Kulturen. Das Internationale KammermusikFestival Nürnberg hat sich diesen Stoff für sein siebtes Jahr zu eigen gemacht und Matthew King (Musik) und Michael Kerstan (Libretto) beauftragt, daraus ein Stück Musiktheater zu entwickeln, das der kulturellen Vielfalt der Metropolregion Nürnberg gerecht wird. Mit Haupt- und Realschülern, Gymnasiasten und Heimkindern arbeitet der Autor über diese faszinierend komplexen Motive: Was bedeutet es, nach oben zu streben, den Boden zu verlassen, Zeichen in der Höhe zu setzen, und was, plötzlich nicht mehr dieselbe Sprache zu sprechen, sich nicht mehr zu verstehen, Missverständnisse zu erfahren, Zusammenarbeit als unmöglich zu erleben? Warum ist das so, und was entsteht daraus, wenn nicht Hass und Vernichtung? Das Werk verspricht eine radikal heutige und junge Sicht auf den alten Mythos. Die Jugendlichen, die an der Gestaltung des Librettos mitwirken, können auf diese Weise Erfahrungen ihrer eigenen Lebenswelt und ihre Befindlichkeiten einbringen, was dem Libretto Aktualität, Authentizität und Brisanz verleiht. Dafür sorgt auch die Musik, die Matthew King ebenfalls in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus Nürnberg, Fürth und Roth entwickelt und die zwischen Kurt Weill und der englischen Musiksprache des 20. Jahrhunderts eine ganz eigene Handschrift findet.

Durch die Mitwirkung eines in klassischer Musik geschulten Komponisten verbleibt das ästhetische Geschehen nicht auf einer Ebene der Jugendkultur, sondern erlangt sowohl eine interkulturelle als auch eine hochkulturelle Dimension. Integration ist nicht Thema, es wird von den beteiligten Schülern mit diesem Projekt erfahren. Das Vorhaben trägt zur Völkerverständigung und zum vorurteilsfreien Umgang zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund bei.

WORKSHOP zum babylonexperiment: Schüler mit FRANCES PAPPAS
(Foto: KammermusikFestival)

Zeitplan der Proben (Presse herzlich willkommen):
  • Montag , 9.6. nachmittags getrennt in RS Roth und in Preisslerschule
  • (für alle Nürnberger und Fürther)
  • Montag, 16.6. nachmittags in RS Roth und in Preisslerschule
  • Montag, 23.6. nachmittags in RS Roth und in Preisslerschule
  • Freitag, 27.6. nachmittags in Preisslerschule für alle
  • Montag, 30.6. nachmittags in Preisslerschule für alle
  • Montag, 7.7. und 14.7. noch offen
  • vom 21. - 26.7. Probenwoche morgens von 10 - 12 Uhr und von 13 - 15 Uhr
  • ab Samstag, den 13.9. (noch in den Ferien) tägliche Proben
  • 16. - 18.9. nachmittags Proben

FOTOS VON DEN PROBEN
(hochauflösende Datei erscheint durch Klick auf das Foto)
honorarfrei/ bitte Bildquelle angeben - Fotografin: Jutta Missbach
www.opernfotografie.de/
www.buehnenfotografie.de

Aktuell arbeiten Regisseurin
Nina Kühner, Choreograf Alan Brooks, Dirigent Peter Selwyn und Kammersängerin Frances Pappas gemeinsam mit knapp 70 Schülern daran, die Oper auf die Bühne zu bringen.
Nina Kühner in Aktion

Nina Kühner und Alan Brooks

Peter Selwyn macht die Schüler mit der Musik vertraut

Alan Brooks vermittelt Musikalität und Körperbewusstsein

Faszination durch die richtige Haltung: Alan Brooks begeistert die Jugendlichen

Schult Gehör und Stimme: Frances Pappas

In welchem Rahmen bewege ich mich? Ein zentrales Motiv der Oper.


"Seht, wir bauen einen Turm!" Wir machen eine Oper für Kinder mit fast 80 Kindern und Jugendlichen. Die meisten haben noch nie eine Note gesehen und noch nie auf einer Bühne gestanden – innerhalb von 2 Wochen auf einer Open-Air-Bühne vor dem Neuen Museum – DAS ist ein Turmbau zu Babel!!!!
Um dem schwierigen und facettenreichen Stück einen "Rahmen" zu geben und eine Verbindung zwischen der Bühne und unserem wunderschönen "Bühnenbild", dem Neuen Museum, zu schaffen, haben wir den Rahmen in diesem Falle wörtlich genommen. Die Kinder haben als einziges Requisit alle einen Bilderrahmen, mit dem sie spielen werden. Dies gibt ihnen auch die Möglichkeit, ihre Entwicklung im Stück bildhaft darzustellen. Der Rahmen steht für Individualität, für Begrenzung, Einengung, aber auch für Halt und Schutz.
Auch die Sprachverwirrung, das "Sich nicht mehr verstehen", haben wir wörtlich genommen und versuchen zu zeigen, dass das nicht nur etwas mit unterschiedlichen Sprachen zu tun hat.
Zentrales Thema dieser Inszenierung ist das Individuum, unser "Platz" in der Gesellschaft, unsere persönlichen Grenzen. Die Kinder werden also nicht wirklich einen Turm bauen, sondern SIE verkörpern den Turm, das Gebilde, die Gesellschaft. Sie befinden sich am Anfang des Stückes auf der Suche nach sich selbst, nach ihrer Persönlichkeit, suchen sich in ihrem "Bild", suchen ihren "Rahmen", ihre Grenzen, ihre Sprache. Sie werden dann zur Masse, werden in einen "Rahmen" gepresst, werden instrumentalisiert. Dieses System, der Turm wird dann zerstört durch diejenigen, die sich über das Volk stellen und durch ihren Wahn den "Rahmen" zerstören – positiv wie auch negativ. Diese plötzliche Grenzenlosigkeit hat, wie man sehen wird, nicht nur Positives. Am Ende werden die Kinder hoffentlich feststellen, dass man auch ohne diesen Rahmen als einzigartiges Kunstwerk existieren kann – im Stück wie auch im Leben.

Nina Kühner, Regisseurin

Raucherbilder von Anders Theorell

Raucherfotos nach Bildideen von Anders Theorell, fotografiert von Frank Johannes und Günter Kühnel.
14. Juni bis Mitte Juli 2008

Café Bar Wanderer
Beim Tiergärtnertor 2 - 6
90403 Nürnberg
www.cafe-wanderer.de

"Vierfach-Zigarettenspitze" für effizientere Rauchpausen
Anders Theorell, fotografiert von Frank Johannes

Festival POLENALLERGIE

JAZZSTUDIO Nürnberg
27. und 28. Juni


Das Festival PolenAllergie tritt an, um den boomenden, allerdings für viele Westdeutsche noch immer dunklen Jazzkontinent Polen in das richtige, ihm gebührende Licht zu stellen. PolenAllergie ist eine Kooperation des Jazzstudio Nürnberg mit dem Kulturzentrum Krakauer Haus. www.polenallergie.de

Das 2-tägige Festival PolenAllergie findet am 27. und 28. Juni mit den Konzerten der Gruppe SING SING PENELOPE und der Sängerin AGA ZARYAN in den Räumen des Jazzstudio Nürnberg 2008 das erste Mal statt.

Warum das Festival PolenAllergie im Jahre 2008?
Fernab des großen Medienrummels im Jazz hat sich gerade in den vergangen 20 Jahren nach dem Ende des Kommunismus eine neue junge Jazz-Generation formiert, die eine ähnlich eigenständige Ästhetik und Formsprache entwickelt hat wie beispielsweise ihre skandinavischen Kollegen in Norwegen und Finnland seit Mitte der 90er Jahre. Deshalb will das neue Nürnberger Festival PolenAllergie nun in den nächsten Jahren Plattform und Brückenkopf sein für eben diese innovative neue Generation polnischer Jazzmusiker, die seit etwa einer Dekade ebenso so bestimmt wie phantasievoll an die Türen europäischer Festivals und Jazzclubs klopft. PolenAllergie hat sich vorgenommen, den ebenso befremdlichen wie allergischen Widerstand gegen diese so nahe und doch noch so unbekannte Musik durch ein beherzte Jazz-„Impfung“ zu kurieren. Deshalb trägt das Debüt-Festival, das von Grażyna Wanat (Leiterin des Kulturzentrum Krakauer Haus) und Reinhold Horn (Programm-Chef des Jazzstudio Nürnberg und künstlerische Koordinator des Stimmenfang-Festivals) gemeinsam konzipiert wurde, den Untertitel „Impfung Nr. 1“ - weil gleich im nächsten Jahr in erweiterter Form „Impfung Nr. 2“ ansteht.

Polenallergie - Impfung Nr. 1
Freitag 27. Juni – 21.00 Uhr: JAZZ STUDIO
Eintritt: 15,00 / 9,00 (Schüler, Studenten, Jazzstudio Mitglieder)
Reihe: „Europa im Aufbruch – Zwischen Tradition und Moderne“
SING SING PENELOPE
Wojciech Jachna tp / Tomasz Glazik ts / Daniel Mackiewicz rhodes, p, org, perc / Patryk Weclawek b / Rafal Gorzycki dm
New Jazzrock aus Polen
Als eine der neuen, äußerst interessanten Erscheinungen auf dem Gebiet des Jazzrock wird die Gruppe „Sing Sing Penelope“ immer wieder erwähnt. Enthusiastische Kritiken brachte ihnen der Auftritt beim „Warsaw Summer Jazz Days“-Festival.
Die fünf Musiker (Saxophon, Trompete, Schlagzeug, Piano und Bassgitarre), die der sog. „Yass-Scene“ entsprungen sind, begeistern mit trance-artigen, von der elektronischen Club-Musik inspirierten Klängen.
Die Band wurde 2000 in Bydgoszcz gegründet. Ihre Musiker spielen auch in anderen wichtigen polnischen Jazz-, Avantgarde- und Postrock-Formationen. Das Projekt gehört zum Club "Mozg" (dt. Hirn), der von führenden polnischen Zeitungen als "der kreativste Platz der letzten Jahre" bezeichnet wird. Ihr erklärtes Ziel ist die Entwicklung einer neuen Jazz Linie, eines neuen Stils, den sie u. a. aus dem breiten Erfahrungsspektrum ihrer Musik entwickeln.
„We Remember Krzeselko” ist das dritte Album der Gruppe. Die ersten zwei „Sing Penelope“ und „Music for Umbrellas“ wurden von der Kritik enthusiastisch begrüßt. Der englische Radiosender Last.fm aus London erstellte eine Liste der 10 besten avantgardistischen Jazzalben des Jahres 2005 – neben Vandermark 5 und BarKokhby von Johna Zorn erschien dort das erste Album von Sing Sing Penelope.
Die Mitglieder von "Sing, Sing Penelope" nahmen an unzähligen Plattenaufnahmen, Projekten und Konzerten in Zusammenarbeit mit einigen der kreativsten Europäischen Ensembles und Musikern Teil, wie zum Beispiel: Peter Kowald, Jon Rose, P. Friis-Nielsen, O. Magieres, N. Winther, C. Irgens-Moller, John Doobie, Brandon Furman, Jorgos Skolias, Loco Richter, Pomeranian Filharmony, National Opera House, National Theatre in Cracow.
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Polenallergie - Impfung Nr. 1
Samstag 28. Juni – 21.00 Uhr : JAZZ STUDIO
Eintritt: 15,00 / 9,00 (Schüler, Studenten, Jazzstudio Mitglieder)
Reihe: „Große Stimmen – Frische Lieder“
AGA ZARYAN
Aga Zaryan [Agnieszka Skrzypek, geb. 1979], eine der talentiertesten Jazzsängerinnen Polens ist Absolventin der Warschauer Musikakademie [u.a. Schülerin bei der legendären Ewa Bem in Jazzgesang]. Stipendiatin des Stanford Jazz Workshop und des Jazz Camp West in USA [u.a. bei Rebecca Parris und Madeline Eastman]. Teilnahme an Festivals in Polen, den USA, Israel, England und Tschechien.
Leser der Zeitschrift JAZZFORUM wählten Aga Zaryan zur besten polnischen Jazzsängerin des Jahres 2005.
Ihr Debüt-Album "My Lullaby" - mit Tomasz Szukalski, Darek "Oles" Oleszkiewicz, Michal Tokaj und Lukasz Zyta - kam im März 2002 auf den Markt und führte sie auf Tourneen in die USA und durch Europa. Im März 2006 nahm sie im Nolan-Shaheed-Studio in Los Angeles ihr zweites Album "Picking Up The Pieces" auf [mit Darek Oles Oleszkiewicz, Darryl Munyungo Jackson, Larry Koonse und Nolan Shaheed].
Aus Anlass des 63. Jahrestages des Ausbruchs des Warschauer Aufstands erschien im August 2007 das neue Album von Aga Zaryan "Sterbende Schönheit".
Aga Zaryan in Wort und Bild auf YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=6LB6f8z_cpY
Hörbeispiele von Aga Zaryan auf myspace.com:
http://www.myspace.com/agazaryan

POLEN – so nah und kreativ
Obwohl Stargeiger Nigel Kennedy, der mit seiner polnischen Freundin in Krakau lebt, kürzlich gesagt haben soll, dass die lokale Jazzszene in Nürnbergs Partnerstadt unglaublich sei und bestenfalls übertroffen wird von New York – ist man insbesondere im Westen Deutschlands noch nicht wirklich überzeugt vom Jazzland Polen.
Denkt man an junge Jazzmusik in unserem geographisch so nahen, gefühlt für viele allerdings noch so fernen Nachbarland Polen, assoziiert der durchschnittlich gebildete Jazzhörer im 21. Jahrhundert – wenn überhaupt „anybody“ - vielleicht die Sängerin Anna Maria Jopek, das Marcin Wasilewski Trio (auch durch seine Zusammenarbeit mit dem ewig jungen, legendären Landsmann an der Trompete - Tomasz Stańko - auf dem renommierten ECM-Label) den Pianisten Leszek Mozder oder den in Krakau lebenden Saxophonisten Adam Pieronczyk.

Während rund 50 Prozent der Ostdeutschen Polen schon mehrfach besucht haben, sind es nur rund 13 Prozent im Westen. Polen - obgleich nur 70 Kilometer von Berlin entfernt - ist für viele Deutsche noch ein unbekanntes Reiseziel. Insbesondere auch das derzeit mächtig kreative Jazzland Polen, das heute rein gar nichts mehr mit der ästhetischen Tristesse des sozialistischen Realismus und seinen dunklen, so kühlen industriellen wie unattraktiven Fabrik-, Erd- und Nachtfarben zu tun hat. Den innovativen Jazz des 21. Jahrhunderts, den man heute oft vergeblich auf den ausgetretenen Pfaden und Sehnsuchts-Orten der Alt-68er im Süden (Europas) sucht, findet man überreich – um nicht zu sagen in Abundanz – im Osten Europas , insbesondere im Polen.

Warum nicht primär die Alten Meister des Polnischen Jazz auf dem Festival PolenAllergie? Fern gerückt sind uns Heutigen gar die legendären Künstler des traditionsreichen Jazzlandes Polen. So z.B. der große Krakauer Jazzpianist und Klanglyriker Krzysztof Komeda (1931 – 1969), der insbesondere als Filmmusiker berühmt wurde. Seine bekanntesten Filmmusiken sind etwa Nóż w wodzie (dt. Das Messer im Wasser), Tanz der Vampire und Rosemary's Baby, alle drei vom Regisseur Roman Polański. Ebenso fern geworden ist der 1979, 32-jährig verstorbenen Geigenvirtuose Zbigniew Seifert, genauso wie sein in den 70er berühmt gewordene, Kollegen Michael Urbaniak oder seine Frau, die Sängerin Ursula Dudziak. Zum Glück hat der 66-jährigen Startrompeter Tomasz Stańko - mit hervorragender Aufnahmen in den letzten Jahren auf dem Münchner Label ECM und ob seiner Zusammenarbeit mit jungen Musikern wie dem oben genannten Marcin Wasilewski Trio – längst Anschluss an die neue kreative Jazz-Welle in Polen gefunden.

Kontakt für weitere Informationen, Gästelistenplätze etc.
Jazzstudio Nürnberg
Reinhold Horn (M.A.)
(Jazzstudio Nürnberg – Programmleitung, www.jazzstudio.de)
Vestnertormauer 24, 90403 Nürnberg
Tel.: 0911/ 36 42 97 (Büro)
Mobil: 0160/ 260 64 02