Culinartheater: Fotos

Theater im Tiergarten – die Waldschänke im Tiergarten
Original Art Deco, romantisch und urig, authentisch und nobel! Gespielt wird in zwei wunderschönen Räumen – in der gepflegten Stube mit zwei mächtigen Holzsäulen, Parkettboden und markantem Kachelofen – im eleganten wohlproportionierten „Glaspalast“ mit atmosphärischem Kaminofen und echten „Persern“– openair.

Spielplan bis Ende 2008

Nürnbergs höchste Biergartenidylle mit 250 Jahre alter Eiche, das denkmalgeschützte Gebäudeensemble dient zusammen mit edlen Pagoden als ideale Kulisse das ganze Jahr – die Feieroase auf dem Nürnberger Hausberg. Auch eine beliebte Adresse für Firmenempfänge, Landhochzeiten, Familienfeiern mit Cucina dell’ Arte und Culinartheater. Von der Geburtstagsfeier als Hexensabbat, der Hochzeitsfeier als Spaghettiwestern über die Softwarepräsentation im fiktiven MitropaSpeisewagen mit liebestollem Roboter-Kellner über den Parforceritt in die Nürnberger Geschichte mit Dürer in Englisch und brennendem Burgfräulein bis zur Hochgeschwindigkeits-Show á la Monza mit Nofretete und Tut-anch-amun hat das Culinartheater-Team schon vieles quergedacht, hochgespielt und tiefgesungen, aber für die Zukunft noch vieles ausgelassen, das immer abrufbereit für die Gäste und Kunden in den Köpfen des herumgeistert.

Das Ensemble
Jenni Heron, Katharina Lorenz, Bettina Ostermeier, Anja Seidel, Angelique Verdel, Chris Daigl, Jürgen Erdmann, Jürgen Heimüller, Adam Lawrence, Herwig Puttner, Robert Stephan, Rainer Turba, Alexander Köhler

Kartenvorverkauf
Karten bei ticket online (www.ticketonline.de) und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Waldschänke und Glaspalast im Tiergarten
Noventa GmbH
Am Tiergarten 8
90480 Nürnberg
Tel (0911) 543 01 20
www.culinartheater.de


Fotos von den Stücken
(honorarfreier Download - printfähige Auflösung durch Klick auf das jeweilige Bild)

Spiel mir das Lied vom Topf
Tellerwestern im 4-Gänge Menue für festes Schuhwerk und Klavier
Schöne Männer, starke Frauen, blitzende Revolver und absurde Pointen. Was, wenn die Colts noch rauchen dürfen, ihre Träger aber nicht? Wenn Whiskey light und Badewanne den Outlaw mürbe machen? Gut gegen Böse, Freiheit gegen Sittsamkeit, Frau gegen Held. Ein Abend voller Spannung, Romantik, schmalziger Wildwest-Musik und wildem Humor. Wird des Widerspenstigen Zähmung gelingen? Wer ist das Gesetz? Wer zieht schneller? Doch keine Angst: Wein, Gesang und Speisen werden alle versöhnen. Ach! Und vergessen Sie Ihren Revolver nicht.
Theater & Begrüßungscocktail & 4-Gänge-Menue


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Roosevelt, Herr der Bären - oder, der mit dem Eisberg schmilzt
Kulinarisches Abenteuertheater im 4-Gänge Menue - wetterfest und für Klavier
Kennen Sie Tarzan? Oder Mogli? Romulus und Remus? Liana, das Mädchen aus dem Urwald? Klar. Aber kennen Sie auch Roosevelt? Von Mutti weggeworfen - von Eisbären großgezogen - naiv und ungeschlacht - als Naturkind bewundert, als Monster verkauft. Exklusiv nur in der Waldschänke im Tiergarten: der Eisbärmensch. Das müssen Sie gesehen haben! Das wird ein Heidenspaß! Oder doch n`ne böse Sache. Eine Tiertragödie voller Humor Romantik und Absurdität, mit einem Schuss Sarkasmus und viel Musik, bärigem Essen und natürlich Eis.


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Nestgeflüster
Kulinarisches Expeditionstheater im 4-Gänge Menue für festes Schuhwerk und Klavier, in der Reihe „Blau in der Lagune”
Drei schräge Vögel auf dem Weg ins Paradies. Aber wo genau liegt ihr Ziel? Satteln Sie Ihre Hühner und machen Sie sich mit dem Spaßvogel, dem Unglücksraben und der dummen Gans flugs auf den Weg nach Wolkenkuckucksheim. Ist es ein Reich der Freiheit, der Liebe, oder muss man sich seinen siebten Himmel selber schaffen? Findet man sein Glück in der Natur, im Weinglas oder sogar am Schmausenbuck?
Regie: Adeline Schebesch – nach Motiven von Aristophanes
Theater & Begrüßungscocktail & 4-Gänge-Menue

Symbiose zwischen Kunst und Treppenbau

Spitzbart gründet Forum für Treppen & Gegenwartskunst

Im Herbst 2008 eröffnet der Treppenhersteller Spitzbart das „Forum Treppe“ als Zentrum für die Verbindung von Treppen & Gegenwartskunst. Initiatorin Margit Spitzbart, die sich schon lange mit den symbolischen und metaphorischen Bedeutung von Treppen auseinandersetzt, entwickelt dabei mit Künstlern und Handwerkern neue Formensprachen und Materialkombinationen.

„Spitzbart versteht sich als Pionier im innovativen Treppenbau und hat in 30 Jahren Firmengeschichte viele neue Wege beschritten. Wir bauen heute neben den Treppenklassikern Objekte aus rohem Stahl, poliertem Holz, satiniertem Glas, gebürstetem Edelstahl. Die Treppen werden lackiert, geölt, bepulvert. Auch zeigen wir Konstruktionen in Flechtwerkgestaltung - als Raumteiler oder als Treppenmöbel. Mit dem Forum Treppe inittiert Spitzbart eine Symbiose aus Kunst und Treppenbau, die Treppenskulpturen mit künstlerischen Aussagen hervorbringt“, erläutert Margit Spitzbart das von ihr entwickelte Projekt.

www.spitzbart.de/forumtreppe


Margit Spitzbart, Initiatorin des Forums Treppe (l.) und die Kuratorin Dr. Annegret Winter


Spitzbart_FORUM TREPPE®

FORUM für Treppen & Gegenwartskunst


Termin: 19. 09.08 bis 31.01.09
Ort: Spitzbart Treppenbau, Oberasbach bei Nürnberg
Öffnungszeiten: Do/Fr 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr

Eröffnung: 19. September 2008, 17 Uhr

Teilnehmende Künstler: Anna Arnskötter, Marlyse Brunner, Martin Dege, Rainer Fest, Sakir Gökcebag, Bettina Graber, Iris Hutegger, Rainer Knaust, Roger Löcherbach, Maria Maier, Karl M. Maurer, Marion Maria Menzel, Michael Omlin, Andreas Pytlik, Thomas Prautsch, Marius Rappo, Charlotte Schäfer, Uwe Schloen, Pavel Schmidt.

Kuratorin: Dr. Annegret Winter, Kunsthistorikerin, Nürnberg


Das Spitzbart_FORUM TREPPE® wendet sich an Architekten, Bauherren, Kunst- und Architekturliebhaber, Innenarchitekten, Journalisten, Studenten der Kunstakademien und Schulklassen, Designer, Künstler und Handwerker.

Treppe trifft Kunst
Im vom Oberasbacher Treppenhersteller Spitzbart initiierten Forum Treppe präsentieren zeitgenössische Künstler Malerei, Installationen, Skulpturen, Modelle und Performances. Margit Spitzbart arbeitet dabei mit einem über mehrere Jahre aufgebauten Pool internationaler Künstler zusammen, wobei sich die Künstler mit dem Phänomen Treppe in unterschiedlichen Materialgattungen und Größendimensionen befassen. Die Nürnberger Kunsthistorikerin Dr. Annegret Winter kuratiert das Projekt „Treppe trifft Kunst“ seit 2006.

Forum Treppe mit einer Skulptur von Pawel Schmidt

Arbeit von Sakir Gökcebag

Treppe trifft Design
Im Forum Treppe finden darüber hinaus auch technische und handwerkliche Wettbewerbe statt, um talentierten Nachwuchs aufzuspüren. Hier wird das Thema „Kunst am Bau“ auf vielfältige Weise zelebriert. Spitzbart arbeitet mit Metallbauern, Schreinern, Korbflechtern zusammen und präsentiert Ausstellungen von Nachwuchsdesignern im Bereich Mobiliar & Industrieprodukt.

Showroom
Im Rahmen des Forums Treppe gibt es auch einen Showroom, der Designentwicklung, Gestaltungstrends und professionell gefertigte Treppen präsentiert – Stilberatung inklusive. Spitzbart-Treppen sind handgefertigte Einzelstücke, hergestellt aus vielfältigen Materialien wie Holz, Glas, Stahl oder Edelstahl.

Offene Werkstatt
Besucher des Forums Treppe können Treppenbau hautnah erleben. Sie erhalten Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Produktion: Von Materialien, Stahldimension und Befestigungstechnik über Konstruktion und Planung bis hin zu Ablauf und Fertigung in der Werkstatt. Die Treppenbau-Profis geben dabei einen praxisnahen Einblick in den modernen Treppenbau. Das Forum Treppe ist nicht nur Treffpunkt für Fachleute oder Kunden – auch Schüler und Studenten sind herzlich willkommen.

Kontakt:
SPITZBART Treppen
Heidestr. 1
90522 Oberasbach bei Nürnberg

Tel. 09 11 / 96 99 25 77
E-Mail: info@spitzbart.de
www.spitzbart.de

Stimmen zu "das babylonexperiment"

das babylonexperiment
Eine Auftragsoper des Internationalen KammermusikFestivals Nürnberg

Im Rahmen des Internationalen KammermusikFestivals Nürnberg gibt es auch im Jahr 2008 wieder ein großes Opernprojekt mit dem Titel "das babylonexperiment". In diesem schulartübergreifend angelegten Projekt nehmen Schüler aus der Metropolregion (Nürnberg / Fürth / Roth) – vor allem mit Migrationshintergrund – am Entstehungsprozess und der Aufführung einer Oper teil. Unter professioneller Leitung des Dramaturgen und Autors Michael Kerstan und des Komponisten Matthew King erarbeiten die Schüler das Libretto und die Komposition.

Parallel dazu beschäftigen sich Gruppen von Kindern und Jugendlichen bildnerisch mit dem Turmbau zu Babel. Während des Kammermusikfestivals werden die Arbeitsergebnisse der Gruppen im Auditorium des Neuen Museums in einer Ausstellung zu sehen sein.

Aktuell arbeiten Regisseurin Nina Kühner, Choreograf Alan Brooks, Dirigent Peter Selwyn und Kammersängerin Frances Pappas gemeinsam mit knapp 70 Schülern daran, die Oper auf die Bühne zu bringen.
(s. Fotos von den Proben)

Die Oper "das babylonexperiment" wird auf dem Klarissenplatz vor der Kulisse des Neuen Museums uraufgeführt - am Freitag, 19. September, 20.00 Uhr und am Samstag, 20. September, 15.00 & 20.00 Uhr

www.kammermusik-festival.de

---> Download Presseinformation als PDF



Stimmen zum babylonexperiment

Auch wenn der Turmbau zu Babylon eine tragische Geschichte darstellt, so ist die Sprachverwirrung ein kreativer Prozess in der Natur, der Vielfalt schafft. Dass Sprachenvielfalt kreative Züge bekommt, beweist auch das musikalische "Babylon-Experiment". Das gigantische und überzeugende Projekt mit namhaften Künstlern ist eine wertvolle pädagogische Plattform geworden, auf welcher zum einen insbesondere unsere Schülerschaft eine künstlerische Ausdrucksform erlebt und aneignen kann, zum anderen unübertrieben ihr Leben verändert. Ich bin dankbar für diesen Tropfen ästhetische Erziehung in unserer Gesellschaft. Irgendwann sollten solche Tropfen zu einem Meer der Selbstverständlichkeit werden, da wir Pädagogen die Schüler in ihrem Selbstfindungsprozess nicht nur konsumieren lassen sollten, sondern auf den Rang der Produzenten erheben können, um so ihrem inneren Drang nach kreativem Selbstausdruck gerechter zu werden. Bekanntlich ist eine unerfüllte Persönlichkeit nicht selten destruktiv. Der Beweis für eine ausdauernde Arbeit aller Künstler für eine kreativere Gesellschaft ist das Babylon-Experiment, das die heranwachsende Jugend aus allen Schichten nicht aus dem Blickfeld verliert, sondern Elemente wie Gesang, Theaterspiel und Opernmusik begeisternd für sie erlebbar macht. Ein herzliches, pädagogisches Dankeschön an das Internationale KammermusikFestival!
Muhittin Arslan, Daniel-Preissler-Schule, Nürnberg

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Die Kinder und Jugendlichen aus meinem Atelier setzen sich bildnerisch mit dem Thema Turmbau zu Babel, der Geschichte der menschlichen Selbstüberhöhung und die daraus resultierende Sprachverwirrung, auseinander. Sie sind zwischen 6 und 18 Jahren alt. Die Herangehensweise, die Annäherung an das Thema unterscheidet sich auch aus diesem Grund. Während die Jugendlichen sich, unter anderem eng, an der Collagentechnik des zur Zeit im Neuen Museum ausstellenden Künstlers Jiri Kolar orientieren, schwimmen sich die kleineren Kinder frei, entwickeln andere Fragen und somit andere Ausdrucksformen und Zeichensprachen. Für sie stellte sich die Frage, warum Gott Berge erschuf, die bis in den Himmel hineinzuwachsen scheinen, Vögel „im Himmel“ fliegen, und von ihm geduldet bzw. geliebt werden. Es entstehen Bilder, Collagen, die die Natur in den Himmel wachsen lassen. Die Tiere bekommen hohe Beine, auch wenn sie ihnen naturgemäß nicht zu eigen sind. Sie kokettieren mit der Thematik und gehen dennoch sehr behutsam und intensiv mit ihrer Bildfindung um. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten über einen Zeitraum von 4 Monaten am babylonexperiment. Die Abschlussarbeit gipfelt im Bau eines Turms zu Babel. Pappbecher und Papptassen werden immer versetzt aufeinander getürmt, vorher bearbeitet, bekommen eine Bestimmung, ein Innenleben. Im fertigen Bau, der einem futuristischen Hochhaus gleicht, gibt es eine Synagoge, ein Blumengeschäft, Arzt und Zahnarzt, Schuhgeschäft, Zoohandlung, Wohnungen, Restaurants etc.. Ziemlich weit oben haust ein Zebra. Der Turm wurde fertiggestellt und weist keine Beschädigungen auf.
Der Tassenturm bekommt eine Umklammerung aus beschriebenen Papierstreifen. Der Text , der durch die enge Schreibweise nicht mehr lesbar ist, wird durch die Henkel geführt und hält somit den Turm zusammen. Eine Botschaft...
von
Mia, ,Leonie, Marie, Hannes, Deria, Milena, Marita, Theresa, Isabell,Johanna,Johanna, Patrizia, Leila, Simone, Fiona, Friedrich, Johannes.
Kulturförderpreisträgerin der Stadt Nürnberg: Verena Waffek 14. Juli 2008

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"Seht, wir bauen einen Turm!" Wir machen eine Oper für Kinder mit fast 80 Kindern und Jugendlichen. Die meisten haben noch nie eine Note gesehen und noch nie auf einer Bühne gestanden – innerhalb von 2 Wochen auf einer Open-Air-Bühne vor dem Neuen Museum – DAS ist ein Turmbau zu Babel!!!!
Um dem schwierigen und facettenreichen Stück einen "Rahmen" zu geben und eine Verbindung zwischen der Bühne und unserem wunderschönen "Bühnenbild", dem Neuen Museum, zu schaffen, haben wir den Rahmen in diesem Falle wörtlich genommen. Die Kinder haben als einziges Requisit alle einen Bilderrahmen, mit dem sie spielen werden. Dies gibt ihnen auch die Möglichkeit, ihre Entwicklung im Stück bildhaft darzustellen. Der Rahmen steht für Individualität, für Begrenzung, Einengung, aber auch für Halt und Schutz.
Auch die Sprachverwirrung, das "Sich nicht mehr verstehen", haben wir wörtlich genommen und versuchen zu zeigen, dass das nicht nur etwas mit unterschiedlichen Sprachen zu tun hat.
Zentrales Thema dieser Inszenierung ist das Individuum, unser "Platz" in der Gesellschaft, unsere persönlichen Grenzen. Die Kinder werden also nicht wirklich einen Turm bauen, sondern SIE verkörpern den Turm, das Gebilde, die Gesellschaft. Sie befinden sich am Anfang des Stückes auf der Suche nach sich selbst, nach ihrer Persönlichkeit, suchen sich in ihrem "Bild", suchen ihren "Rahmen", ihre Grenzen, ihre Sprache. Sie werden dann zur Masse, werden in einen "Rahmen" gepresst, werden instrumentalisiert. Dieses System, der Turm wird dann zerstört durch diejenigen, die sich über das Volk stellen und durch ihren Wahn den "Rahmen" zerstören – positiv wie auch negativ. Diese plötzliche Grenzenlosigkeit hat, wie man sehen wird, nicht nur Positives. Am Ende werden die Kinder hoffentlich feststellen, dass man auch ohne diesen Rahmen als einzigartiges Kunstwerk existieren kann – im Stück wie auch im Leben.

Nina Kühner, Regisseurin

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Wir Erzieherinnen von der Kindergruppe 2, vom städtischen Kinder- und Jugendhilfezentrum wollten Ihnen positive Rückmeldung zum Babylonexperiment geben!

Die Mädchen aus unserer Gruppe nehmen regelmäßig an den Proben teil. Sie sind bereits sehr gespannt und aufgeregt, freuen sich sehr auf die Aufführungen.
Beide schwärmen immer wieder, sprechen das Thema immer wieder gerne an und stecken uns alle mit ihrer Begeisterung an!

Wir möchten uns bei Ihnen für dieses tolle Projekt bedanken und sind schon jetzt in heller Vorfreude auf das Endergebnis!

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Feedback Kinder _ das babylonexperiment
Stand 02.08.08



Gesanglich nicht so anspruchsvoll, aber durch die Choreographie bekommt das alles eine sehr wirkende Kraft, die einen platt machen kann. Die Erfahrung hier sammeln zu dürfen, finde ich einfach super. Nina und Alan geben trotz ziemlich unkonzentrierter, nerviger Kinder alles. Ich hätte auch gerne so eine Körperspannung wie Alan, vielleicht fange ich auch mal zu tanzen an.
Pete lässt niemand spüren, wie gut oder schlecht jemand singt, und hat viel Geduld.
Susan und Frances geben einen guten „Rahmen“, an dem man sich festhalten kann. Die Proben eine Woche lang am Stück zu machen finde ich eine gute Idee.
Auch ein großes Dankeschön für das Essen und Trinken.
Ich freue mich, dass ich mitmachen darf.
Eure Caro



Das Aufräumen ist lustig.
Die Choreographie ist sehr anstrengend.
Pete kann gut Klavier spielen.
Ich finde die Hinfahrt zu lang (bin aus Roth).
Alexander Nugis



Am Anfang fand ich es noch nicht so toll. Aber mit jedem Mal gefällt es mir besser. Die Choreographie finde ich toll, macht einfach Spaß. Alan und Nina finde ich total lustig. Mit den Zweien macht es so richtig Spaß. Die anderen Mädels und Jungs sind auch alle total nett. Ich glaube, die Vorstellung wird sehr gut.
Ohne Namen


Am Anfang fand ich alles voll doof, aber mit dem Tanzen wird es besser!
Das, was man singen muss, klingt manchmal voll doof, kann aber man aber nichts dagegen machen. Es ist voll LOL, dass wir wegen diesem Projekt nicht in die Schule gehen müssen!
Ohne Namen


Ich finde es sehr schön, nur ist es etwas anstrengend.
Ich finde es überhaupt toll, dass jemandem so etwas einfällt. Ich meine, dass Kinder und Jugendliche bei einer Oper teilnehmen dürfen.
Ich finde es toll, dass alle „Leiter“ (Nina, Alan, Frances,..) die Zeit opfern, und die Geduld haben, um mit uns eine Oper einzuüben.
Elisabeth


Das babylonexperiment ist ein spannendes Projekt, das mir jeden Tag mehr Spaß macht und wahrscheinlich auch den anderen gut gefällt. Natürlich ist es auch anstrengend, wenn man z.B. mit seinem Körper zahllose Verrenkungen anstellen muss oder täglich mindestens 5 Stunden lange Proben stattfinden, bei denen jede Kleinigkeit wiederholt und ausgefeilt werden muss.
Seltsam ist es natürlich auch, mit etwa 60 unbekannten Kindern zusammenzuarbeiten. Zusätzlich existiert ein sehr hoher Anspruch an jeden: Immer ruhig und brav sein, ständig noch mehr Energie aus sich herausholen, mit richtigem Rhythmus, Betonungen, Lautstärke und Tonhöhe zu singen, und Bewegung und Gesang dann schließlich noch zu kombinieren.
Trotzdem ist es ein wunderbares Erlebnis, gemeinsam mit professionellen Künstlern und Musikern zusammenzuarbeiten und eine echte Oper zur Aufführung zu bringen!
Unterstützung bekommt man natürlich durch die „Leidensgenossen“ mit denen man in der Pause spielen und sich unterhalten kann. Diesen und allen anderen Beteiligten, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht haben, vor allem Herrn Selwyn und Frau Pappas, die mit uns die Musik geprobt haben, und Nina, Susan und Alan, die Regie geführt und sich die Choreographie und die Kostüme ausgedacht haben: VIELEN DANK!
Rafael



Gutes!!
Was ich gut finde:
Ich finde gut, dass man in einer Gemeinschaft arbeiten kann. Und dass man sich gut miteinander versteht. Spaß und viel mehr werden nicht falsch verstanden. Am wichtigsten ist, dass es gut ist, diese Oper zu veranstalten. Und das Nina und Alan und Frances sich vorgenommen haben, uns die Oper beizubringen!!
PS: Alle Erzieher sind sehr nett.
Schlechtes!!
Was ich schlecht finde:
Eigentlich gibt es nichts schlechtes, nur zu wenig Pause. Pause ist für uns eigentlich ja sehr wichtig, aber wenn sie das für genug halten, dann können wir nichts machen. Aber wir wünschen uns mehr Pause.
Melike


Am Anfang find ich das sehr komisch und langweilig. Aber mittlerweile gefällt mir die ein wenig abstrakte Musik und auch das, was wir sonst noch machen….
Manchmal hat man überhaupt keine Lust etwas zu tun, aber man macht es trotzdem. Unseren „Lehrern“ zuliebe, weil sie geben sich echt viel Mühe, es uns so gut und spannend wie möglich zu machen..
Ich würde so was gerne mal wieder machen!
Ich freue mich auf die Vorstellung!
Nastja


Was ich mag:
Ich mag, dass sie so herzlich sind, wenn man z.B. Hunger hat, dann geben sie einem was zu essen oder sie halten ihr Versprechen.
Und wenn man eine Meinung hat, dann hören sie alle zu und machen das auch. Das finde ich alles sehr gut!
Und der Alan ist sehr nett, der hilft einem, wenn was ist und Nina ist sehr nett.
Und Susanne erlaubt alles, das ist gut. Die Frances ist auch gut.
Was ich nicht mag:
Es gibt eigentlich nichts böses, aber wenn man irgendwo hingehen will, sagen sie „Nein! Du musst kommen..“
Und die Nina ist schon in Ordnung, aber manchmal…
Seda


Energiegeladenes Warm-up, das Körper und Geist aufweckt und eine Menge Energie bringt. Kraftvolle, sehr effektive Choreographie, die genau das rüberbringt, was Musik und Text aussagen.
Es war anstrengender als ein Schultag; man muss sich die ganze Zeit konzentrieren, kann gar nicht abschalten, oder mit den Gedanken abschweifen.
Tolle Erfahrung, wie im Theater gearbeitet wird. Das Arbeiten mit professionellen Musikern, Dirigent, Choreograph und Regisseurin ist sehr spannend.
Es ist lustig mit den Künstlern zu arbeiten- es ist immer was los und man lernt viel.
Musik/das Werk ist sehr anspruchsvoll und opulent.
Hohe Konzentration ist erforderlich. Man erreicht aber auch das gesteckte Ziel.
Die Oper wechselt zwischen ruhigen und wilderen Teilen. Man ist ständig stark gefordert und stößt an seine Grenzen. Durch die kontinuierliche Arbeit wird die Messlatte aber auch immer höher gelegt.
Ohne Namen


Ich finde das Babylon-Projekt aufregend und spannend. Ich freue mich daran, teilnehmen zu können und habe auch Spaß dabei.
Nur manchmal finde ich es anstrengend und nervig.
Oh, wir machen weiter. Ich muss aufhören. Bis bald…..
Ohne Namen

das babylonexperiment: Probenfotos

(hochauflösende Datei erscheint durch Klick auf das Foto)
honorarfrei/ bitte Bildquelle angeben - Fotografin: Jutta Missbach
www.opernfotografie.de
www.buehnenfotografie.de

In diesem schulartübergreifend angelegten Projekt nehmen Schüler aus der Metropolregion (Nürnberg / Fürth / Roth) – vor allem mit Migrationshintergrund – am Entstehungsprozess und der Aufführung einer Oper teil. Unter professioneller Leitung des Dramaturgen und Autors Michael Kerstan und des Komponisten Matthew King erarbeiten die Schüler das Libretto und die Komposition.
Illustration von Francesco Gallé zu „das babylonexperiment“

Aktuell arbeiten Regisseurin Nina Kühner, Choreograf Alan Brooks, Dirigent Peter Selwyn und Kammersängerin Frances Pappas gemeinsam mit knapp 70 Schülern daran, die Oper auf die Bühne zu bringen.

Parallel dazu beschäftigen sich Gruppen von Kindern und Jugendlichen bildnerisch mit dem Turmbau zu Babel. Während des Kammermusikfestivals werden die Arbeitsergebnisse der Gruppen im Auditorium des Neuen Museums in einer Ausstellung zu sehen sein.

Die Oper "das babylonexperiment" wird auf dem Klarissenplatz vor der Kulisse des Neuen Museums uraufgeführt - am Freitag, 19. September, 20.00 Uhr und am Samstag, 20. September, 15.00 & 20.00 Uhr

Weitere noch anstehende Proben:
- ab Samstag, 13.9. (noch in den Ferien) tägliche Proben
- 16. - 18.9. nachmittags Probe

(bitte anmelden bei der Geschäftsführerin des Internationalen KammermusikFestivals, Dr. Dorle Messerer-Schmid, tel.: 0163 - 533 3628)

Nina Kühner in Aktion

Nina Kühner und Alan Brooks

Peter Selwyn macht die Schüler mit der Musik vertraut

Alan Brooks vermittelt Musikalität und Körperbewusstsein

Faszination durch die richtige Haltung: Alan Brooks begeistert die Jugendlichen

Schult Gehör und Stimme: Frances Pappas

In welchem Rahmen bewege ich mich? Ein zentrales Motiv der Oper.


"Seht, wir bauen einen Turm!" Wir machen eine Oper für Kinder mit fast 80 Kindern und Jugendlichen. Die meisten haben noch nie eine Note gesehen und noch nie auf einer Bühne gestanden – innerhalb von 2 Wochen auf einer Open-Air-Bühne vor dem Neuen Museum – DAS ist ein Turmbau zu Babel!!!!
Um dem schwierigen und facettenreichen Stück einen "Rahmen" zu geben und eine Verbindung zwischen der Bühne und unserem wunderschönen "Bühnenbild", dem Neuen Museum, zu schaffen, haben wir den Rahmen in diesem Falle wörtlich genommen. Die Kinder haben als einziges Requisit alle einen Bilderrahmen, mit dem sie spielen werden. Dies gibt ihnen auch die Möglichkeit, ihre Entwicklung im Stück bildhaft darzustellen. Der Rahmen steht für Individualität, für Begrenzung, Einengung, aber auch für Halt und Schutz.
Auch die Sprachverwirrung, das "Sich nicht mehr verstehen", haben wir wörtlich genommen und versuchen zu zeigen, dass das nicht nur etwas mit unterschiedlichen Sprachen zu tun hat.
Zentrales Thema dieser Inszenierung ist das Individuum, unser "Platz" in der Gesellschaft, unsere persönlichen Grenzen. Die Kinder werden also nicht wirklich einen Turm bauen, sondern SIE verkörpern den Turm, das Gebilde, die Gesellschaft. Sie befinden sich am Anfang des Stückes auf der Suche nach sich selbst, nach ihrer Persönlichkeit, suchen sich in ihrem "Bild", suchen ihren "Rahmen", ihre Grenzen, ihre Sprache. Sie werden dann zur Masse, werden in einen "Rahmen" gepresst, werden instrumentalisiert. Dieses System, der Turm wird dann zerstört durch diejenigen, die sich über das Volk stellen und durch ihren Wahn den "Rahmen" zerstören – positiv wie auch negativ. Diese plötzliche Grenzenlosigkeit hat, wie man sehen wird, nicht nur Positives. Am Ende werden die Kinder hoffentlich feststellen, dass man auch ohne diesen Rahmen als einzigartiges Kunstwerk existieren kann – im Stück wie auch im Leben.

Nina Kühner, Regisseurin