Treppe trifft Kunst

Spitzbart gründet „Forum Treppe“
Das mittelständische Familienunternehmen Spitzbart mit Hauptsitz in Oberasbach bei Nürnberg und einer Niederlassung in München ist mit 32 Jahren Erfahrung und 30 Mitarbeitern eines der führenden deutschen Unternehmen im Treppenbau. Dass der Mittelstand nicht nur ein starker Motor der Wirtschaft ist, sondern auch innovative Impulse über die eigene Branche hinaus setzen kann, beweist Spitzbart mit einer ersten Ausstellung zeitgenössischer Kunst zum Thema Treppe, die zugleich auch Eröffnung des von Spitzbart initiierten Forums Treppe ist.

Künstlerische Positionen zum Thema Treppe
Unter dem Titel „Treppe trifft Kunst“ sind noch bis zum 31. Januar 2009 künstlerische Positionen renommierter Künstler in Oberasbach zu sehen. Zur Ausstellung ist auch ein umfangreicher Katalog erschienen, der beim Unternehmen Spitzbart erhältlich ist. Eine Dokumentation der Ausstellung ist zudem online einsehbar unter www.spitzbart.de/forumtreppe.

Bild links: Eröffnungsausstellung am 19. Sep. 2008.

In Zusammenarbeit mit der Nürnberger Kunsthistorikerin Dr. Annegret Winter (www.kunstbuero-winter.de) hat die Initiatorin Margit Spitzbart in den letzten zwei Jahren Künstler ausgewählt, die sich mit dem Thema Treppe befassen. Es entstand ein Pool von nahezu 100 bildenden Künstlern, auf die das Treppenbauunternehmen nun zugreifen kann, um Ausstellungskonzepte und Kunst-am-Bau-Projekte zu realisieren. Unter kuratorischer Leitung von Dr. Winter wurden zum Thema „Kunst trifft Treppe“ zuletzt 19 Künstler zu einer ersten großen Gruppenschau nach Oberasbach eingeladen – das Ergebnis ist eine beachtenswerte, hochrangige Ausstellung mit Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Performance, Video- und Objektkunst.

An der aktuellen Ausstellung nehmen folgende Künstler teil: Anna Arnskötter, Marlyse Brunner, Martin Dege, Rainer Fest, Sakir Gökcebag, Bettina Graber, Iris Hutegger, Rainer Knaust, Roger Löcherbach, Maria Maier, Karl M. Maurer, Marion Maria Menzel, Michael Omlin, Andreas Pytlik, Thomas Prautsch, Marius Rappo, Charlotte Schäfer, Uwe Schloen, Pavel Schmidt.


Forum Treppe – die Vision

Initiatorin Margit Spitzbart (links) und Kunsthistorikerin Dr. Annegret Winter
(Foto: Berny Meyer)


Margit Spitzbart hat eine Vision: Das Forum Treppe soll sich als lebendiger Ort etablieren, der dem Thema Treppe in all seinen Facetten gerecht wird und der in Anspruch wie Umsetzung weit über die Region hinaus Vorbildcharakter hat. Die unternehmerische Perspektive ist bei dieser Initiative ebenso wichtig wie die Sichtweisen der Kunst, der Architektur, des Designs und des Handwerks. Das Forum Treppe wendet sich dementsprechend an Architekten, Bauherren, Kunst- und Architekturliebhaber, Innenarchitekten, Journalisten, Studenten der Kunstakademien und Schulklassen, Designer, Künstler und Handwerker.

Vermittlung und pädagogischer Auftrag
Spitzbart will mit dem Forum Treppe u.a. mit Fachhochschulen und Ausbildungsbetrieben kooperieren, um einen zukunftsweisenden Austausch mit dem Nachwuchs zu ermöglichen. Margit Spitzbart wünscht sich möglichst viele interessierte Besucher, die eine Treppe nicht nur aus funktionalen Gesichtspunkten heraus begreifen, sondern auch für philosophische und ästhetische Fragestellungen aufgeschlossen sind. Solche Gäste – seien es Kunden, Studenten, Auszubildende, Kollegen aus dem Handwerk oder Kunstinteressierte – kommen im Forum Treppe voll auf ihre Kosten: Es gibt einen Showroom mit ausgewählten Treppen, die in Bezug auf Materialvielfalt und Design exemplarisch sind.

Die Offene Werkstatt gibt einen Einblick in die Produktion: Von Materialien, Stahldimension und Befestigungstechnik über Konstruktion und Planung bis hin zu Ablauf und Fertigung in der Werkstatt. Und die Kunstausstellungen ermöglichen über die pragmatischen Ansätze hinaus ganz neue und ungewohnte Perspektiven, die bislang im Zusammenhang mit dem Thema Treppe bislang so nicht möglich waren.

Auf der Suche nach dem Wesen der Treppe
Margit Spitzbart sucht nach dem Wesen der Treppe, dem „esprit d'escalier“ und formuliert dementsprechend im Katalogvorwort ihren Fragehorizont: „Das Wesentliche an der Treppe ist nicht der Anfang oder das Ende, sondern das „Dazwischen“, das In-between, genauer das, was – physisch, mental, visuell – passiert, während wir auf- oder absteigen, eben die Wahrnehmung des „esprit escalier“. Weitreichende Dimensionen der Treppe klingen hier an, die ganzheitliche Auseinandersetzung der findigen Unternehmerin ermöglicht Assoziationen, die man normalerweise angesichts einer Treppe kaum herstellt. Metaphysische oder soziologische Aspekte werden dabei ebenso angesprochen wie historische, psychologische oder biologische Bezüge. Die Kunst der Treppe und des Treppenbaus ist eben auch eine Schule des Denkens und Wahrnehmens. Man darf gespannt sein, welche Stufen das Forum Treppe in Zukunft noch erklimmt...

Kontakt:
SPITZBART Treppen
Heidestr. 1
90522 Oberasbach bei Nürnberg

Tel. 09 11 / 96 99 25 77
E-Mail: info@spitzbart.de
www.spitzbart.de

Öffnungszeiten Ausstellung: Do/Fr 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr
Sondertermine möglich. Anmeldungen für Gruppenführungen erbeten.

- Fotos honorarfrei (c) Spitzbart Treppen München GmbH, 2008 -