KUNST HILFT!

Künstler von Auf AEG unterstützen die Zentrifuge

11.-19.12.2009
Anna Bittersohl / André Debus / Thomas Egerer / Werner Engels / Albert Fertl / Julia Frischmann / Stephan Haimerl / Annegret Hornik / Ulla Jakob / Gerhard Kij / Meike Lohmann / Eleonora Kirchgessner / Olaf Lutz / Birgit Nadrau / Christine Nikol / Maximilian Ostermann / Gabriele Reiser / Romina Schenone / Veronika Scherstneva / Alexander Seiler / Andrea Sohler / Stella Springhart / Tobias Stutz / Sven Weihreter / Gertrud Wenning / Fred Ziegler

Eröffnung: Freitag, 11.12.2009, 19 Uhr
Schottischer Folk in modernem Gewand: Janet M. Christel präsentiert ihre neue CD „It' s you“

Finissage: Samstag, 19.12., 16 Uhr
Mit Versteigerung ausgewählter Arbeiten (Auktionator: Andreas Kragler)

Öffnungszeiten: täglich 16-21 Uhr

Begleitprogramm:

So., 13.12., 20 Uhr
Zoy Winterstein - Performance mit Multimediainstallation

Mo., 14.12., 20 Uhr
„Blicke in die Anderswelt" - (Spiegel-)bilder von Gabriele Reiser mit Klängen von Didgeridoo, Klangschalen, Regenmacher

Di., 15.12., 20 Uhr
"Ein Wolf riss Nürnbergs Schafe" - ein Film von Tibor Baumann

Mi., 16.12.:, 20 Uhr
Lyriklesung mit Madeleine Weishaupt

Do., 17.12.,20 Uhr:
„Tor der Dimensionen“ - Tanzperformance von Oliver Essigmann nach einer Zufalls-Komposition von Karsten Neumann.
Dazu: Heart-Song (Herzenslied) - die Arbeit von drei internationalen Künstlerinnen verbindet sich zu einem gemeinsamem Werk. Eine großformatige Projektion ist eine multimediale Erfahrung in Licht und Ton, Fotografie und Musik. Von Annette Horn, mit Rosemary Duxbury und Patricia Siffert.

Los Comandantes – spanisch-kubanische Lieder mit Peter Kubala (guit., perc.) und Pepe Cuesta (guit., voc.)

Fr., 18.12., 20 Uhr
"Tonexperiment", experimentelles elektro live gefrickel von Alexander von Prümmer (aka Takemitsu)


Die Künstler treten zugunsten der Zentrifuge honorarfrei auf - der Eintritt zu den Abendveranstaltungen beträgt jeweils 3,- EUR und geht zu 100 % an den gemeinnützigen Zentrifuge e.V.. Einnahmen beim Kunst-Verkauf und der Erlös der Versteigerung gehen zu 50 % an die Zentrifuge. Für Dauergäste bieten wir ein 10,- EUR Ticket an.

Transformation einer Ausstellung

Konzert zur Finissage „Astronauten zur Venus - Werke aus der Sammlung Appelt“

Der Pianist Johannes Billich improvisiert – inspiriert von der Ausstellung „Astronauten zur Venus“ - auf einem Rhodes Electric Piano.

Sonntag, 22. November 2009, 11 Uhr
- Eintritt frei -

Zentrifuge Auf AEG (Halle 14)
Muggenhofer Str. 135, 90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Die Präsentation von Werken der Sammlung Appelt in der Zentrifuge erfährt einen besonderen Abschluss durch eine weitere Facette des Themas Kunst und Technik: Das Rhodes Electronic Piano stellt naturgegebene Klangerzeugung und elementare elektrische Wandlung in den Dienst musikalischer Interpretation.

Blick in die Ausstellung „Astronauten zur Venus“ in der Zentrifuge
(Foto: A. Kradisch)

Der Komponist und Pianst Johannes Billich (Hochschule für Musik Nürnberg, Klasse Jazz/Piano, Prof. Martin Schrack) verknüpft bei dieser experimentellen Aufführung Elemente der Ausstellung mit musikalischen Strukturen, die in fortwährender Bearbeitung immer mehr Eigenleben entwickeln. Der bildliche Eindruck wird in musikalische Formen transformiert, die Ausstellungshalle wird auch akustisch aufgeladen.

Beim Rhodes Piano, einem elektromechanischen Musikinstrument (entwickelt 1963) mit glockenähnlichem Klang werden Stimmstäbe durch eine Hammermechanik zum Schwingen gebracht. Magnetische Tonabnehmer erzeugen dann ein Signal, das ohne weitere elektronische Bearbeitung lediglich verstärkt wird.

Der Sammler Wlfried Appelt lädt herzlich dazu ein, die Ausstellung „Astronauten zur Venus“ auch mit Musik zu erleben.

Die Ausstellung ist danach noch bis 18 Uhr geöffnet.

MATINEE: Der Computer in der Bärenfamilie

So., 4. Oktober 2009, 11:00 bis 13:00
Ort: Zentrifuge, Muggenhofer Straße 135, 90429 Nürnberg

Der Künstler Prof. Peter Angermann und der Sammler Wilfried Appelt unterhalten sich über das Verhältnis des Künstlers zum Computer. Sie stellen sich u.a. die Frage, wie der Computer das künstlerische Denken und Arbeiten beeinflusst. Mit dem Titel der Matinee "Der Computer in der Bärenfamilie" zitiert Wilfried Appelt eine Arbeit von Peter Angermann, die - einmal als Linolschnitt und einmal in Öl auf Leinwand - den Computer als Medium inmitten familiären Lebens thematisiert.

Peter Angermann: "Der Computer in der Bärenfamilie"
(Abdruck honorafrei mit Nennung des Titels und des Künstlers)

Hochzeit Alessandra und Michael

5.5.2012, Frauenkirche Nürnberg
Fotos: Oezank Setia Nugraha












Neue Adresse

Das Kulturbüro Schels befindet sich ab sofort Auf AEG und heißt nun dementsprechend:

Kulturbüro Schels Auf AEG

Die neue Adresse:
Muggenhofer Str. 135, Halle 14
90429 Nürnberg

Astronauten zur Venus

Werke aus der Sammlung Appelt

Pressetermin: Di., 22. Sep. 09, 11 Uhr

Zentrifuge, Halle 14 Auf AEG
25. September bis 22. November 2009
www.zentrifuge-nuernberg.de

Vernissage: Fr., 25.9., 19 Uhr
Es spricht Michaela Moritz
Um 20 Uhr Führung durch die Ausstellung mit Dr. Amelie Himmel

Öffnungszeiten: Mi.-Fr. 16-20 Uhr; So., 14-18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (mit Texten von Dr. Amelie Himmel, Dr. Annegret Winter, Michaela Moritz und Latifa Habib).

Der Blick dieser Ausstellung richtet sich auf den Menschen und seine nähere gestaltete Umwelt: Werke Bildender Kunst treten in Dialog mit Objekten der Technik. Inwieweit steckt Kunst im Hardware-Zusatz eines Home-Computers - und überhaupt: Welche Analogien und Parallelen lassen sich zwischen Kunst und Computertechnik herstellen bzw. finden?

In der Zentrifuge, einer vom gemeinnützigen Verein „Zentrifuge – Kommunikation, Kunst und Kultur e.V.“ betriebene Ausstellungshalle Auf AEG (www.aufaeg.de) in Nürnberg, präsentiert der Sammler Wilfried Appelt eine ungewöhnliche, höchst subjektive Zusammenstellung seiner Sammlung: Beispiele von der Entwicklung mechanischer Rechenmaschinen bis zu den Anfängen der Home-Computer treffen auf ausgewählte Werke zeitgenössischer bildender Kunst. Nur auf den ersten Blick unvereinbare Bereiche treten in lebendige Beziehung zueinander: Technik und Erfindungen von ersten industriell gefertigten mechanischen Rechenmaschinen des 19. Jhdts bis zu Konrad Zuse (dem Erfinder des Computers, hier als Maler), bildnerische Kommentare und Ideen von Peter Angermann bis Reiner Zitta als Ausschnitte aus einem Who is Who der fränkischen Kunstszene.

Es geht bei dieser Ausstellung um die ästhetische Verbundenheit von Denken und Gebrauchen, von Denken und Werkzeug - letztlich um die Emotionalisierung der mechanischen Idee.

Eine Ausstellung mit Arbeiten von: Werner Alt, Peter Angermann, Reiner Bergmann, Bodo Boden, Kevin Coyne, Cornelia Effner, Peter Engel, Harro Frey, Peter Hammer, Jan Eric Hauber, Anette Huschka-Weinberg, Alfons Janke, Thomas Kapielski, Johannes Kersting, Werner Knaupp, Anne Meindl, Andreas Oehlert, Gerlinde Pistner, Eva von Platen, Dan Reeder, Marcus Renner, Hans Peter Reuter, Gerhard Rießbeck, Wolf Sakowski, Harri Schemm, Renate Sellesnick, Anne Sterzbach, Johann Sturcz, Franz Vornberger, Fredder Wanoth, Thomas Wrede, Julia Wiedemann, Reiner Zitta, Konrad Zuse

In der Ausstellung gezeigte Rechenmaschinen und -geräte: Comptometer (patentiert 1887): Exemplar mit Holzgehäuse, Dokument zur Industriegeschichte: „Erste Rechenmaschine, die in der Firma (i.e. Schuhfabriken BALLY) verwendet worden ist, wurde aus Amerika durch Herrn Arthur Bally im Jahre 1893 gebracht. War im Betrieb bis Nov. 1917.“ // Rechenmaschine speziell für Multiplikationen: ‘Millionär’ (1893) // CURTA (kleinste je gebaute mechanische Rechenmaschine, produziert ab 1947): zwei Exemplare und zwei Schnittmodelle. / Apple-Computer: Apple II (1977), LISA (1983, graphische Benutzeroberfläche, Maussteuerung), Macintosh (1984, kompakt), iMac (1998, kompakt, farbig, halbdurchscheinendes Gehäuse), iBook G3 (1999, Clamshell, farbig), iBook G4 (2003, weiß), iMac G5 (2004, Rechner hinter dem Display). // „Portable“ und andere: Experimentiermodell (1976), Osborne (1980), Commodore PET (1977) - SX64 (1983) - 8296 (1982) - C64 (1982), Tandy(1977), Compaq Portable (1982) // Mechanik und Elektronik in den 70ern: Olivetti divisumma 26 (mechanisch), Olympia RAE (Röhren-Anzeige), Friden 160 (Kathodenstrahl-Anzeige), Olivetti divisumma 28 (3 Varianten, Gummi-Oberfläche) // Rechenmaschine speziell für Multiplikationen: ‘Millionär’ (1893) // Computer SHARP MZ-80 steuert Hardware-Zusatz ‘Eier-Maschine’ (Labormodell, 1982) // Ferritkernspeicher-Block (1972) und verdrahtetes Dioden-PROM (1975). // 5 analoge Geräte: Rechenwalze, -scheibe, -schieber (20. Jhdt)


Das Sammlerpaar Wilfried und Renate (†) Appelt
Wilfried Appelt und seine mittlerweile verstorbene Frau Renate waren über Jahrzehnte ein begeistertes Sammlerpaar. Sie sammelten mit ihren jeweils eigenen Vorlieben und Kenntnissen, sie sammelten aus Liebe, aus Trotz, aus Ergriffenheit, aus Neugier, aus Begeisterung, aus Bewunderung. Vieles ist dabei, was damals kaum Beachtung fand und im Laufe der Jahre an Wert reifte. Im Bereich der Kunst hat die Sammlung Appelt heute ein Who is Who der fränkischen Kunstszene zu bieten – mit Arbeiten u.a. von Hans-Peter Reuter, Franz Vornberger, Clemens Heinl, Harri Schemm, Peter Hammer, Michael Munding, Werner Knaupp, Otmar Hörl oder Peter Angermann. Darüber hinaus sammelte Renate Appelt auch über mehrere Jahrzehnte hinweg Porzellanfiguren, während sich Wilfried Appelt für Rechenmaschinen begeisterte.

Begleitende Veranstaltungen während der Ausstellung

Matinee:
So., 4.10.09, 11–13 Uhr
Ein Computer in der Bären-Familie
Prof. Peter Angermann im Gespräch mit Wilfried Appelt, unter anderem über die Pionierzeit des persönlichen Computers und ihre Herausforderungen an den Maler.


Während der Langen Nacht der Wissenschaften:
Sa., 24.10.09, 18-01.00 Uhr
Führungen sowie Demonstrationen an der Schickard-Maschine: In einer Sonderpräsentation erfahren die Besucher de Langen Nacht der Wissenschaften an einem der seltenen Nachbauten der ersten Rechenmaschine, die von W. Schickard 1624 konstruiert wurde, wie sich Tendenzen des neuzeitlichen mechanischen Rechnens entwickelten (Leihgabe von Werner Starzl).
www.nacht-der-wissenschaften.de

jetztkunst in der Zentrifuge: "ESSENZ"

31. Juli - 16. August
Vernissage: Freitag, 31. Juli, 19 Uhr

Zentrifuge, Muggenhofer Straße 135, Nürnberg
(Anfahrt siehe www.zentrifuge-nuernberg.de)

Gemeinschaftsausstellung mit ausgewählten Arbeiten aller an diesem Projekt beteiligten Künstler:
Georg Baier / Sascha Banck / Anna Bittersohl / Ralf Brück / Hans Jürgen Diez / Sybille Dömel / Cornelia Effner / Eva Engelhardt / Renate Fukerider / Katja Fischer / Stephan Haimerl / Rubin Hirschbeck / Christian Höhn / Chunquing Huang / Korbinian Huber / Frank Johannes / Eleonora Kirchgessner / Anneliese Kraft / Johannes Kriesche / Meike Lohmann / Eva-Maria Mandok / Birgit Nadrau / Gerlinde Pistner / Angelika Prinz / Romina Schenone / Kerstin Schmitt / Alexander Schräpler / Volker Schildmann / Stephan Schwarzmann / Shóhé Alexander / Seiler / Tobias Stutz / Anders Theorell / Tessa Wolkersdorfer / Fred Ziegler / Ralph Zoller

Special Guest: Rosario Rebello de Andrade

Die Zentrifuge präsentierte vom 22. Mai bis 26. Juli in fünf aufeinanderfolgenden Gruppenausstellungen das Künstlerportal jetztkunst. Im zweiwöchentlichen Turnus waren Arbeiten ausgewählter jetztkunst-Künstler zu sehen. "Essenz" ist die Abschlussausstellung mit Arbeiten aller 36 am Projekt beteiligten Künstler.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog.
---> Download des Katalogs (PDF)

Öffnungszeiten:
Mi. Do., Fr. 16:00-20:00 Uhr
Sowie nach tel. Vereinbarung: 0911 / 1325133

VAMPYR – Der Traum des Allan Grey

Stummfilm mit quadrophoner Live Vertonung

Fr., 10. Juli 2009 von 21:30 bis 23:00
Zentrifuge, Muggenhofer Str. 135 Nürnberg (Halle 14)

Eintritt frei, Spenden erbeten.

VAMPYR – Der Traum des Allan Grey
Deutschland, 1932 / 73 Minuten
Regie: Carl Theodor Dreyer
Vertonung: Michael Ammann (Phonetik & Filter)
Filmhistorische Beratung: Jürgen Hellmann

"Vampyr" gilt als ein früher Klassiker des Horrorgenres und ein Meilenstein der Filmtechnik. Allan Grey, ein Student auf der Durchreise, kehrt in der Nähe der französischen Ortschaft Courtempierre in ein Gasthaus ein, wo er Zeuge mehrerer unheimlicher Ereignisse wird. Als er erfährt, dass ein Vampir in der Gegend sein Unwesen treibt und die Tochter eines Schlossherrn in seiner Gewalt hat, beschließt er, einzugreifen.

Aus dem Lexikon des internationalen Films: "Durch die subtile Lichtregie und kaum merkliche Akzentverschiebungen entsteht ein Klima unfaßbarer Bedrohung, in dem sich Traum und Wirklichkeit in ständigem Wechsel durchdringen. Auf raffinierte Weise entzieht sich der Film sowohl den expressionistischen Normen des Fantastischen als auch der naturalistisch-künstlichen Darstellung des Grauens."

POLENALLERGIE

Donnerstag 25. Juni, 20.00 Uhr, Krakauer Haus
Filip Wisniewski Trio
„Junger, frischer Gitarren-Jazz“


Freitag 26. Juni 21.00 Uhr, Jazz Studio
PINK FREUD „Trance-Jazz-Dance”

Samstag 27. Juni 20.00 Uhr, st. katharina open air
TOMASZ STANKO plus SIMPLE ACOUSTIC TRIO “Old and New Dreams”

Sonntag 28. Juni 20.00 Uhr, st. katharina open air
LARS DANIELSSON & LESZEK MOZDZER „Passodoble“


POLENALLERGIE
www.polenallergie.de

Unter einer Allergie versteht man eine Fehlreaktion des Immunsystems gegen eigentlich harmlose, körperfremde Substanzen. Manchmal ist eine Hyposensibilisierung möglich. Dabei wird die leidende Person mit sehr geringen, ganz langsam steigenden Mengen der allergisch wirkenden Substanz in Berührung gebracht, bis sich der Körper an diese Substanz gewöhnt hat. Dies ist ein aufwändiger Prozess, der mehrere Jahre dauern kann.

Ab sofort gibt es eine erprobte und sensationell wirkende Impfung gegen POLENALLERGIE an! Nehmen Sie Teil an der Impfaktion 2009! Der Impfstoff, der sich am Besten für eine gnadenlose Bekämpfung einer Polenallergie eignet, heißt POLNISCHER JAZZ:


Donnerstag 25. Juni, 20.00 Uhr, Krakauer Haus
Filip Wisniewski Trio
„Junger, frischer Gitarren-Jazz“


Filip Wisniewski g /Johannes Felscher b-g/Julian Fau dm

Filip Wisniewski und Johannes Felscher verbrachten etliche Jahre ihrer musikalischen Jugend auf denselben Bühnen, doch des Bassisten Reiselust hat dem Treiben vor mehr als drei Jahren zunächst ein jähes Ende bereitet. Inzwischen haben sie sich aus der Ferne wieder zusammengetan, um vitaler als je zuvor aufeinender einzutönen. Julian Fau teilt zwar keine Sandkastenerfahrungen mit den beiden Erstgenannten, bedient sein Schlagzeug aber so elegant und beweglich, dass nach historischen Ursachen nicht gefragt werden muss. Zusammen geht man im Modern-Jazz-Gewand vehement auf originale und andere Kompositionen los, um sie in hoch verdichteten Improvisationen zu beschwören.

www.myspace.com/filipwisniewski
www.myspace.com/johannesfelscher
www.myspace.com/julianfau

Eintritt:
Vorverkauf: 9,00 / 6,00 Euro
Abendkasse 12,00 / 8,00 Euro

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Freitag 26. Juni 21.00 Uhr, Jazz Studio
PINK FREUD „Trance-Jazz-Dance”


Wojtek Mazolewski bass, loop, sampler, Tomek Zietek trumpet and prepared trumpet,
Kuba Staruszkiewicz drums

Pink Floyd des Jazz oder Sigmund Freud durch die Rosabrille?

Sie gehören zu den besten Formationen des modernen polnischen Jazz. Pink Freud spielen eine Musikform, die einerseits vom rockigen Postjazz aus Chicago und andererseits von heimischer Modernjazztradition und europäischem elektrischen Jazz inspiriert ist.

Soundexperimente sind genau das, was die Band ausmacht - ausgehend von Grundkompositionen bauen die Musiker Wojtek Mazolewski (Bass, Loop, Sampler), Tomek Zietek (Trumpet and Prepared Trumpet) und Kuba Staruszkiewicz (Drums) ihre eigenen Improvisationen und individuelle Phrasen auf, die sich zu vielfarbigen, überraschenden und multidimensionalen Klanglandschaften entwickeln. Beeindruckend wirken ihre Interpretationen der bekannten Phrasen wie "Come As You Are" von Nirvana und "My Man's Gone Now" von G. Gershwin. Die Atmosphäre auf den Konzerten von Pink Freud hat es in sich - das Trio aus Danzig selbst nennt seinen Sound „Trance-Jazz-Dance“.

Eine polnische Tageszeitung ("Gazeta Wyborcza") schrieb über sie: „Man muss sich schon durch große Intelligenz auszeichnen, um so interessant mit Musik spielen zu können.“

www.pinkfreud.art.pl
www.myspace.com/pinkfreudmusic

Eintritt:
Vorverkauf: 12,00 / 8,00 Euro
Abendkasse 15,00 / 10,00 Euro

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Samstag 27. Juni 20.00 Uhr, st. katharina open air
TOMASZ STANKO plus SIMPLE ACOUSTIC TRIO “Old and New Dreams”

Tomasz Stanko - trumpet, Marcin Wasilewski – piano, Slawomir Kurkiewicz – bass, Michal Miskiewicz – drums

Tomasz Stanko ist Legende. Kult. Ikone. Er ist der extraordinäre Trompeter, der bereits in der 1960ern in der Band von Krzysztof Komeda („Lullabye for Rosemary’s Baby“) spielte. Er ist auch der besondere Trompeter, der dann in den 1970ern als einer der ersten freien Jazzmusiker mit elektronischen Klängen experimentierte. Und Tomasz Stanko ist auch der eigensinnige Künstler, der sich lange Jahre keiner Formation dauerhaft anschloss, sondern mit unterschiedlichen Musikern in der ganzen Welt zusammen auftrat.

Bis heute hat Tomasz Stanko mehr als 40 Alben aufgenommen. Bereits beim ersten Ton erkennbar ist die kraftvolle, „schmutzige“ Klangfarbe seiner Trompete, sowie seine scheinbar atonalen und schwebenden Töne, emotional eingetaucht im slawischen Weltschmerz.

Im Juni wird Tomasz Stanko 67 Jahre alt. Er blieb wie Miles Davis jedoch keinesfalls nur seiner musikalischen Generation verschrieben, sondern hat sich immer wieder neu erfunden. Nicht zufällig spielt er seit mehreren Jahren meistens mit den jungen Rising Stars des polnischen Jazz, insbesondere mit dem Simple Acoustic Trio (Marcin Wasilewski – Piano, Slawomir Kurkiewicz – Bass, Michal Miskiewicz – Schlagzeug). Auf die von einem Journalisten gestellte Frage, was ihm die jungen Musiker des Quartets geben, antwortete Tomasz Stanko mit dem ihm eigenen Humor: „Ich bin wie ein Vampir, ich sauge aus ihnen Blut aus…“
Foto: Andrzej Tyszko/ECM Records

www.tomaszstanko.com


Eintritt:
Vorverkauf: 18,00 / 12,00 Euro
Abendkasse 21,00 / 14,00 Euro

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Sonntag 28. Juni 20.00 Uhr, st. katharina open air
LARS DANIELSSON & LESZEK MOZDZER „Passodoble“

Lars Danielsson - cello, bass, Leszek Możdżer – piano

Ein Konzert mit dem Ausnahmepianisten Leszek Możdżer in Polen live zu erleben, ist nicht ganz einfach: Denn der als der erfolgreichste und vielseitigste Jazz-Pianist Polens geltende Musiker spielt dort nur noch selten - und dann meistens in großen, immer ausverkauften Konzertsälen.

Hochgeschätzt sind seine Improvisationen über Melodien von Frédéric Chopin. Bekannt ist auch seine Zusammenarbeit mit dem berühmten Film-Komponisten Zbigniew Preisner, dem langjährigen Partner von des großen Filmemachers Krzysztof Kieslowski („Drei Farben“-Trilogie)

Ebenso gefragt ist Możdżers bekannter Duo-Partner, der schwedische Kontrabassist Lars Danielsson. Der sagt über seine Zusammenarbeit mit Możdżer: „Leszek ist für mich der perfekte Pianist. Musikalisch gesehen sind wir einfach vom selben Planeten. Nur Klavier und Bass – eine intensive Beziehung! Diese Art zu spielen ist für mich wie ein Traum. Mit Leszek habe ich das Gefühl, jederzeit in die Richtung gehen zu können, in die mich die Musik gerade führt. Ich hoffe, Sie als Zuhörer haben daran genauso viel Freude wie ich.“

Die wunderbare Partnerschaft von Lars Danielsson und Leszek Możdżer begann for fünf Jahren bei einem Konzert in Warschau, blühte auf und festigte sich in Folge bei vielen gemeinsamen Konzerten Logisch, dass Lars und Leszek dann auch bald ihr erstes Duo-Album mit dem programmatischen Titel „Pasodoble“ (für das Münchner Label ACT) einspielten und im Frühjahr 2007 veröffentlichten. Das harmonische und zeitlose Werk zieht den Hörer sofort in seinen Bann. Aus der frappierenden Symbiose von Bass und Klavier wuchsen so viele Ideen, dass nahezu alle Titel Eigenkompositionen von Lars oder Leszek sind. Seither arbeiten die beiden immer wieder zusammen – auch auf Lars Danielssons brandneuer CD „Tarantella“.

Die Besucher ihrer Konzerte merken es sofort: Die zwei Musiker mögen sich gegenseitig - und lieben ihren "Job". Lächelnd und enthusiastisch erfüllen sie den Raum mit unerwarteten Klängen und Stimmungen, die teilweise das erstaunte Publikum an ein ganzes Orchester erinnern. Und wenn sie besonders gut gelaunt sind, scherzen sie auch spielerisch mit dem Publikum mit „Echogeräuschen“.
Foto: Nikodem Krajewski

http://www.larsdanielsson.com/html/frame.html
http://www.mozdzer.com/
http://www.actmusic.com/product_info.php?products_id=231
http://www.actmusic.com/product_info.php?products_id=268

Eintritt:
Vorverkauf: 15,00 / 10,00 Euro
Abendkasse 18,00 / 12,00 Euro


Ausstellung: Alexander Seiler

Archiv Massiv, SPINNEREI Leipzig
30.04. - 16.06.2009
Vernissage: 30.04., 19 Uhr

Alexander Seiler (rechts) und Bertram Schultze (Archiv Massiv)



video

Romanza, Pasión y Danza

Tess Remy-Schumacher (Violoncello) & Stefan Grasse (Gitarre) spielen Sarasate, Albéniz, Ravel, Piazzolla, Magrill und Olive

Sa, 06.06.2009 | 20 Uhr
Dreieinigkeitskirche Nürnberg-Gostenhof
90429 Nürnberg
Eintritt: 12,- € /erm. 8,- €
Gefördert vom Bezirk Mittelfranken und dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg.

„Leidenschaftlich und sehr romantisch“ so urteilte der Kölner Stadtanzeiger und fuhr fort: „Klagend, schwermütig sang das Cello, die Gitarre harmonisierte im Hintergrund, malte dichte, nie aufdringliche Klangteppiche. Dass hier Musiker von internationalem Format auf der Bühne standen, war direkt erkennbar.“ Treffender kann man das im Jahre 1994 in Australien gegründete Duo kaum beschreiben. In ihrem aktuellen Programm interpretieren sie feinfühlige Romanzen, schwerblütige Tangos und temperamentvolle spanische Tänze. Abgerundet wird das Programm durch zarte impressionistische Klangbilder von Ravel und Debussy sowie einer neuen Auftragskomposition der Komponistin Vivienne Olive.

Prof. Dr. Tess Remy-Schumacher erhielt zahlreiche internationale Preise und debütierte in der Wigmore Hall London, der Jubilee Hall Singapur, der Bradley Hall Chicago und der Carnegie Hall New York. Stefan Grasse gab über 1300 Konzerte in vielen Ländern Europas, den USA, China und Australien. Von der Kritik wurde er als „präziser und technisch brillanter“ Musiker (NN), „Saiten-Paganini“ (AZ) und „Meistergitarrist“ (NN, BR) bezeichnet.

www.tessremyschumacher.com
www.stefan-grasse.de


Programm

Joaquin Nin y Castellanos (1879-1949):
Vieja Castilla, Muriana und Andaluza (aus „Seguida Española“)

Isaac Albéniz (1860-1909):
Tango (aus „España“ op. 165)
Córdoba (aus „Chants d’Espagne“ op. 232)
Malagueña (aus „España“ op. 165)

Pablo de Sarasate (1844-1908):
Romanza Andaluza op. 22/3

Soléa und Bulerías (Gitarre solo)

Jaime M. Zenamon (geb. 1953):
Reflexões No. 6
Fluido - Doloroso - Vivissimo

Pause

Claude Debussy (1862-1918):
Le petit nègre

Maurice Ravel (1875-1937):
Habanera
Pavane pour une Infante défunte

Vivienne Olive (geb. 1950):
Fantasy on the folksong „A poor wayfaring stranger“

Robbie Hanlin (geb. 1983):
Flash Step (für Cello solo)

Samuel Magrill (geb. 1952):
Tango Guitello (2001)

Astor Piazzolla (1921-1992):
Libertango

STIMMENFANG-Festival 2009 - „Footprints“

30.9. – 11.10.2009

Die dritte Ausgabe des zweijährigen Vocal Jazz-Festivals STIMMENFANG (www.stimmenfang.de), das vom 30.9. bis 11.10.2009 stattfindet, kreist um das Thema „Footprints“. Footprints - so heißt der berühmte Jazz-Klassiker von 1966 aus der Feder von Wayne Shorter. Das Thema scheint förmlich zu vibrieren vor Energie. Ein schneller, elektrisierender Zuruf im Vorübergehen – ein Signalruf: Und eine andalusisch eingefärbte und zugleich sehr großstädtische Hymne auf die Beweglichkeit. Dieser in „Footprints“ später von Trompeter Miles Davis in den 1960ern so unvergleichlich skizzierte Bewegungsdrang hält weiter an.

Weltweit wechseln Musiker Orte, tauschen Ideen, hinterlassen musikalische Fußspuren, Footprints. Grenzen schwinden, Stilrichtungen rücken zusammen, Wurzeln werden wichtiger, je mehr die geforderte Beweglichkeit wächst. Footprints im Jazz sind wie Fingerabdrücke: persönlich und unverwechselbar. Das mag ein individueller Sound sein – allmählich entstanden an vielen verschiedenen Orten und aus vielerlei verschiedenen Musikkulturen. Eine Vorliebe für den Blues, für Balkanklänge, für das Mittelmeer. Oder für den Puls der Großstadt, wie ihn Miles Davis so überlegen erfasst hat – nämlich ohne von ihm dabei erfasst zu werden.

Aus Nürnberg wird unter dem Motto Footprints die in Sao Paulo geborene Jazzsängerin, Nürnberger Kulturpreisträgerin und Regionalsiegerin des Weltmusikpreises Creole/Bayern Yara Linss dabei sein. Die junge Stimmkünstlerin wird mit dem preisgekrönten Nürnberger Arrangeur, Pianisten und Komponisten Peter Fulda ihr brandneues Projekt vorstellen. Aus der Schweiz kommt die Grande Dame des europäischen Pianojazz Irène Schweizer, die als Nürnberg-Premiere ihr Projekt „Les Diaboliques“ (Die Teuflischen) präsentiert. Les Diaboliques, das sind die englische Sängerin und Weltenbummlerin Maggie Nichols und die französische Bassistin Joëlle Léandre. Zusammen stehen Les Diaboliques für eine erfrischende Mischung aus theatralischem Jazz und subversivem Kabarett. Ebenfalls ihr Nürnberg-Debut gibt die poetisch-nachtschwärmerische London-Berlin-Connection „Nachtlüx“ um die Sängerin Lea W. Frey und den Soundbastler Venezian. Aus dem Nachbarland Österreich kommt die Posaunistin Petra Krumphuber zum ersten Mal nach Nürnberg und präsentiert ihre Gruppe Croomp mit der Saxofonistin Silke Eberhard, die zuletzt in Nürnberg an der Seite der Pianistin Aki Takase gefeiert wurde. Diese und einige Starkonzerte mehr erwarten Sie auf dem nächsten Stimmenfangfestival.

In der Dreieinigkeitskirche gehen Jazz und Kirchenorgel neuartige, spannende Verbindungen ein: Die international renommierte Thereministin Barbara Buchholz wird mit der Gesangsdozentin Elisabeth Tuchmann und dem Kantor Christian Gabriel die Kirche mit Orgel, Gesang und Ätherwellengeige sphärisch zum Klingen bringen. Und ein weiteres besonderes Hörerlebnis garantiert das Projekt mit dem Pianisten, Arrangeur und Komponisten Peter Fulda, dem US-Jazz-Schlagzeuger und Musikprofessor Bill Elgart und Christian Gabriel an der Kirchenorgel.

Das STIMMENFANG-Festival 2009 findet erneut an den Spielorten Tafelhalle, Jazzstudio, Karstadt, Loft, Dreieinigkeitskirche und Derag Hotel Maximilian statt, neue Spielstätten wie der Hubertussaal kommen dieses Jahr hinzu. Das Jazzfestival Stimmenfang ist Ausdruck der anhaltenden und fruchtbaren Kooperation des Gostenhofer Jazztage e.V. mit dem Jazzstudio, dem Nürnberger Jazzmusiker e.V., der Hochschule für Musik Nürnberg, Kunst-Kultur-Karstadt, der Tafelhalle und dem Internationalen Jazzpreis der Nürnberger Nachrichten.

PLANERFÜLLUNG

Klasse Flinzer in der Zentrifuge

Ausstellung vom 20. März bis 23. April 2009 | Ein Projekt der Klasse Flinzer, AdBK Nürnberg

Vernissage: Freitag, 20. März 2009, 19 Uhr

Zur Eröffnung sprechen:
Michael Schels, erster Vorstand Zentrifuge e.V.
Prof. Jochen Flinzer, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg

Die Größe der Zentrifuge und ihre Weite, ihre Eigenheiten (Fenster, Rohre, Lampen etc.) und auch der Industriecharakter leiten die Pläne dieses Projekts. Mit Verpackungsmaterial wie Pappe, Kartons, Plastiktüten, Styropor und Rohren, ferner Lampen und Strahlern wird vor allem ursprünglich „unkünstlerisches“ Material benutzt. Im aktuellen Kunstgeschehen ist es inzwischen durchaus vertraut. Vor allem ist es aber Material, das direkt zu der Halle als Teil einer früheren Produktions- und Lagerstätte in Beziehung steht. Material, das verwendet wird wie es ist und in den Projekten eine ästhetische Umdeutung erfährt. So ergeben sich auch Bezüge zur Kunst der 60er Jahre, insbesondere zur Arte Povera (ital. Arme Kunst), die Gegenstände und Material des Alltags aufnahm.


Öffnungszeiten: Di., 13-19 Uhr, Mi., 14-21 Uhr, Do., 13-19 Uhr, Sa., 14-20 Uhr, So., 15-20 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung durch:
Auf AEG, infowerk AG, eggsandbulbs - Gesellschaft für Eventtechnologien mbH

Dank an: Stadt Nürnberg, Kulturreferat | Marketingverein der Metropolregion Nürnberg

Zentrifuge, Halle 14 Auf AEG
Muggenhofer Str. 135, 90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Ausschreibung KunstRaum Weißenohe

Thema: AUSWANDERN / MOVEMENT

Kloster Weißenohe (Alte Mälzerei), Gemeinde Weißenohe/Ofr.

Hintergrund
Nach den Themenausstellungen "Heilig. Heilig? Formen des Kultes" im Jahr 2004, folgten 2005 "Grenzenlos – Wandel der Heimat", 2006 "Mächtige Verlierer – Machtlose Gewinner" und im Jahr 2007 "Human Plaster – Menschen, Masse und gesellschaftliche Form". Im Jahr 2008 fand vom 5. bis zum 28. September die fünfte Folge der Reihe „KunstRaum Weißenohe“ statt. Die Ausstellung widmete sich unter dem Titel "In aller Heimlichkeit" auch wieder einem soziokulturellen Thema.

Auswandern/ Movement ist für das Jahr 2009 vorgesehen und versucht die Sicht des Menschen einzunehmen, der da nicht mehr ist, woher er kommt, und noch nicht dort, wohin er will. Die Vergangenheit ist unaushaltbar, die Zukunft unvorstellbar. Allein die Hoffnung spendet Licht. Was trieb ihn fort, machte ihm Angst? Was ließ er zurück? Was erwartet ihn?

Begriffe wie IDENTITÄT, ASYL und MENSCHENRECHT sowie ASSIMILATION erlangen in diesem Zusammenhang zentrale Bedeutung, es wird aber auch die Rede sein vom Wiederaufleben Hohn spottender Euphemismen und vom so genannten Schicksal und dessen Ursachen als Folge politischen Handelns.

Angestrebte Ziele und Aktionen
Die Gemeinde Weißenohe in Oberfranken ist zu einem Treffpunkt vieler Kunstinteressierter aus dem nahe gelegenen Großraum Nürnberg sowie auch aus der näheren Umgebung geworden und zieht seit Jahren namhafte Künstler und zahlreiche Ausstellungsbesucher an. Bis auf wenige Ausnahmen beschränkten sich die Aktionen von KunstRaum Weißenohe auf das Gelände der ehemaligen Klosteranlage, insbesondere auf die alte Mälzerei der Klosterbrauerei.

Im Jahr 2009 dehnen wir die Ausstellung auf die Umgebung von Weißenohe aus und installieren Kunst im Freien – im Ort, auf Wiesen, in alten Obstgärten und im Wald entlang eines ca. 2,5 km langen Rundweges. Der Begriff des „Auswanderns“ erhält damit eine weitere Bedeutungsebene.

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit von Künstlern aus mehreren europäischen Ländern. Sowohl das Team der Kuratoren als auch die teilnehmenden Künstler sind international.

Gewünscht sind Beiträge aus allen Bereichen der Bildenden Kunst, insbesondere der Bildhauerei und der Objektkunst, sowie die Partizipation europäischer Flüchtlings- und Migrantenorganisationen.

Weitere Ausstellungs- Informations- und Aktionsräume befinden sich in der alten Mälzerei der Klosterbrauerei Weißenohe.

Organisation
Ein Team von Kuratoren aus Ländern der Europäischen Union erarbeitet sich das Thema und wählt geeignete Arbeiten aus ihren Ländern aus.

Weitere Informationen /Anmeldeunterlagen:
www.klosterbrauerei-weissenohe.de/kunstraum/2009/2009-vorschau.htm

Kontakt:
KunstRaum Weißenohe, Lutz Krutein, Theaterstraße 20, 90762 Fürth
Tel: ++49 / 911 / 741 79 80 (AB), Mail: krutein@aol.com

Alexander Seiler bei schultz contemporary, Berlin und Archiv Massiv, Leipzig

Der Nürnberger Künstler Alexander Seiler (www.archiskulpturen.de) wird demnächst mit zwei Ausstellungen in Berlin und Leipzig zu sehen sein:

"Panthersprung"

28.02.-18.04.09
Vernissage: 28.2., 19 Uhr
schultz contemporary
Galerie Michael Schultz, Berlin
Mommsenstr. 34
10629 Berlin
www.galerie-schultz.de


Anschließend:
Archiv Massiv, SPINNEREI Leipzig
30.04. - 16.06.2009
Vernissage: 30.04., 19 Uhr
www.spinnerei.de

Oligarchenbarke

Triumphtor auf Selbstfahrlafette

Deutsches Viertel

Atelier: Auf AEG, Nürnberg

Foto: Frank Johannes, (c) Auf AEG

Finissage "ERFAHRUNGsPRODUKTion"

Zeitgenössische Kunst im Zwischenraum industrieller Produktion

Zentrifuge, Halle 14 ehemalige AEG-Hallen (die Halle ist beheizt!)
Muggenhofer Straße 135, 90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Ausstellung vom 16. Januar bis 28. Februar 2009 | Ein Projekt von zwischenbericht, Kerstin Polzin und Anja Schoeller

Finissage: 28.02.2009

17:00 Uhr
zwischenbericht, Kerstin Polzin und Anja Schoeller, führen abschließend zur Finissage der Ausstellung ERFAHRUNGsPRODUKTion die Besucher über das Gelände und durch die Hallen der ehemaligen AEG.

18:00 Uhr
Johannes Billich, Klavier
Wolfgang Weber liest Texte aus "Alltagswelten"

Eintritt: 6,- EUR
Gäste können an diesem Abend den Katalog zur Ausstellung zu 5,- statt 10,- EUR erwerben.

Öffnungszeiten: Mi. 17-21:00 Uhr | Sa. 11-17:00 Uhr | So. 15-18:00 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (10,- EUR Schutzgebühr).

Assoziative Raumzitate von:
William Anastasi / Richard Artschwager / Joseph Beuys / Drophead / Marcel Duchamp / Maria Eichhorn / Olafur Eliasson / Lucio Fontana / Caspar David Friedrich / Katharina Grosse / Eva Hesse / Edward Hopper / Roni Horn / Candida Höfer / Ilja Kabakow / Anselm Kiefer / Yayoi Kusama / Donald Judd / Sol LeWitt / Kasimir Malewitsch / Gordon Matta Clark / Gerhard Merz / László Moholy Nagy / Francois Morellet / Otto Muehl / Bruce Nauman / Gabriel Orozco / Otto Piene / Charlotte Posenenske / Gerhard Richter / Dieter Roth / Robert Ryman / Emil Schumacher / Michael Schuster / Frank Stella / Cy Twombly / Günther Uecker / Lee Ufan / Franz West / Georg Winter

Ausschreibung: jetztkunst in der Zentrifuge

Die Zentrifuge präsentiert vom 22. Mai bis 31. Juli im 2-wöchentlichen Turnus ausgewählte jetztkunst-Künstler. Bei jeder diesen Ausstellung sollen ca. fünf jetztkunst-Künstler präsentiert werden, insgesamt als ca. 25 Künstler. Vom 31. Juli bis 16. August wird es eine abschließende Gemeinschaftausstellung geben.

Anmeldeschluss für Interessierte: 15. April 2009

Die Auswahl und Zusammenstellung der Künstler erfolgt unter Leitung eines Kurators. Keine der gezeigten Arbeiten darf älter als ein Jahr sein! Der Verein Zentrifuge e.V. stellt die Halle zur Verfügung, produziert die Einladungskarten und einen Katalog, kann aber keine Material-, Transport, Honorar- und Versicherungskosten übernehmen. Bei Verkäufen, die im Rahmen dieser Ausstellung erfolgen bzw. die durch diese Ausstellung bis Ende 2009 initiiert werden ist eine Provision in Höhe von 20 % vom VK an Zentrifuge e.V. zu zahlen.

jetztkunst-Künstler und solche, die es werden möchten, sind aufgefordert, sich bis zum 15. April für eine Teilnahme an diesem Projekt zu bewerben. Bei der Bewerbung bitte angeben, zu welchen der u.g. Termine eine Ausstellungsbeteiligung möglich ist und zugleich eine Liste mit den Arbeiten, die gezeigt werden sollen einreichen. Die Arbeiten, die gezeigt werden sollen, müssen im jetztkunst-Profil des Künstlers bis spätestens 15. April im Bereich "Arbeiten" einsehbar sein.

Wer noch kein jetztkunst-Künstler ist, kann sich bei jetztkunst.de registrieren und auf der Website sein Profil eintragen - wer sich bis 15. April einträgt, wird noch rechtzeitig juriert und hat hat im Falle einer Aufnahme in jetztkunst die Möglichkeit, an diesem Projekt teilzunehmen.

Die einzelnen Ausstellungs-/Vernissagetermine:

Ausstellung 1: 22.-31. Mai
Vernissage 22.5., 19 Uhr (Aufbau 19.-21. Mai, Abbau 1./2. Juni.)

Ausstellung 2: 5.-14. Juni
Vernissage 5. Juni., 19 Uhr (Aufbau 3./4. Juni., Abbau 15./16. Juni)

Ausstellung 3: 19.-28. Juni
Vernissage 19. Juni, 19 Uhr (Aufbau 17./18. Juni., Abbau 29./30. Juni)

Ausstellung 4: 3.-12. Juli
Vernissage 3. Juli, 19 Uhr (Aufbau 1./2. Juli, Abbau 13./14. Juli)

Ausstellung 5: 17.-26. Juli
Vernissage 17. Juli, 19 Uhr (Aufbau 15./16. Juli, Abbau 27./28. Juli)

Abschluss-Ausstellung: 31. Juli - 16. August
Gemeinschaftsausstellung mit ausgewählten Arbeiten aller an diesem Projekt beteiligten jetztkunst-Künstler
Vernissage: 31. Juli, 19 Uhr (Aufbau 29./30. Juli, Abbau 17./18. August)

Vorhang auf für »musiktheater modern«

Die in Kooperation mit dem Gostner Hoftheater entwickelten Reihe „musiktheater modern“ wird im Hubertussaal Nürnberg regelmäßig Kurzopern des 20. und 21. Jahrhunderts präsentieren.

Die Reihe startet im April 2009 mit der 1947 in New York uraufgeführte Oper »The Medium« von Gian Carlo Menotti. Menottis Oper wurde ein großer Erfolg, verfilmt und oft aufgeführt. Die gemäßigt moderne Musik, farbig instrumentiert und vielschichtig, zieht den Hörer in suggestiver Weise in den Bann. Das Unheimliche in der Musik ist je kaum besser dargestellt worden.

The Medium
Oper in 2 Akten von Gian Carlo Menotti
in englischer Originalfassung

Premiere: 26. April 2009, 19 Uhr
weitere Aufführungen:
29. und 30. April 2009, je 20 Uhr
Ort: Hubertussaal, Dianastr. 28, Nürnberg
Musikalische Leitung: Christian Gabriel
Inszenierung: Lars Wernecke
Ausstattung: Simona Fenyves

Das Orchester wird gestellt vom KlangKonzepteEnsemble der Neuen Pegnitzschäfer Nürnberg, Leitung: Wilfried Krüger

Informationen unter www.musiktheater-modern.de/