Transformation einer Ausstellung

Konzert zur Finissage „Astronauten zur Venus - Werke aus der Sammlung Appelt“

Der Pianist Johannes Billich improvisiert – inspiriert von der Ausstellung „Astronauten zur Venus“ - auf einem Rhodes Electric Piano.

Sonntag, 22. November 2009, 11 Uhr
- Eintritt frei -

Zentrifuge Auf AEG (Halle 14)
Muggenhofer Str. 135, 90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Die Präsentation von Werken der Sammlung Appelt in der Zentrifuge erfährt einen besonderen Abschluss durch eine weitere Facette des Themas Kunst und Technik: Das Rhodes Electronic Piano stellt naturgegebene Klangerzeugung und elementare elektrische Wandlung in den Dienst musikalischer Interpretation.

Blick in die Ausstellung „Astronauten zur Venus“ in der Zentrifuge
(Foto: A. Kradisch)

Der Komponist und Pianst Johannes Billich (Hochschule für Musik Nürnberg, Klasse Jazz/Piano, Prof. Martin Schrack) verknüpft bei dieser experimentellen Aufführung Elemente der Ausstellung mit musikalischen Strukturen, die in fortwährender Bearbeitung immer mehr Eigenleben entwickeln. Der bildliche Eindruck wird in musikalische Formen transformiert, die Ausstellungshalle wird auch akustisch aufgeladen.

Beim Rhodes Piano, einem elektromechanischen Musikinstrument (entwickelt 1963) mit glockenähnlichem Klang werden Stimmstäbe durch eine Hammermechanik zum Schwingen gebracht. Magnetische Tonabnehmer erzeugen dann ein Signal, das ohne weitere elektronische Bearbeitung lediglich verstärkt wird.

Der Sammler Wlfried Appelt lädt herzlich dazu ein, die Ausstellung „Astronauten zur Venus“ auch mit Musik zu erleben.

Die Ausstellung ist danach noch bis 18 Uhr geöffnet.