Professionalisierung von Kreativen und Künstlern

Zentrifuge Akademie präsentiert die ersten Stipendiaten:
Dr. Martin Beyer (Bamberg) und Harald Kienle (Nürnberg)


Die im Sommer 2011 aus dem Netzwerk des gemeinnützigen Vereins Zentrifuge – Kommunikation, Kunst und Kultur e.V. entwickelte Zentrifuge Akademie bekommt Unterstützung aus der Wirtschaft: Die boesner GmbH bezahlt für zwei ausgewählte Kreative die Teilnahme an Seminaren der Zentrifuge Akademie. Die ersten beiden Stipendiaten sind der Autor und Literaturvermittler Dr. Martin Beyer aus Bamberg und der bildende Künstler Harald Kienle aus Nürnberg.

Das Stipendium soll künftig regelmäßig ausgeschrieben werden. Unter den Bewerbern wählt eine Jury zwei Stipendiaten aus, die als besonders förderungswürdig erachtet werden. „Harald Kienle und Dr. Martin Beyer haben zwei Projekte vorgeschlagen, die aus unserer Sicht ein großes Potenzial haben. Durch die Seminare und Workshops der Zentrifuge Akademie erhalten sie konkrete Unterstützung bei der Ausarbeitung ihrer Idee hin zu einem finanziell durchdachten, präsentablen und damit auch realisierbaren Projekt“, erläutert Margit Brendl, Leiterin der Zentrifuge Akademie und Dozentin für Kultursponsoring.

„Die Investition in die Zentrifuge, insbesondere in die Zentrifuge Akademie ist für uns doppelt interessant: Zum einen stärken wir eine regionale Initiative, die sich erkennbar zu einem wirtschaftlich tragfähigen Künstler- und Kreativ-Netzwerk entwickelt. Und zum anderen können wir konkret Künstlern und Kreative fördern, da diese durch das Stipendium vom Know-how des Zentrifuge Netzwerks profitieren“, begründet Stefan Christl, Geschäftsführer boesner GmbH, das Engagement für die Zentrifuge.

Der bildende Künstler Harald Kienle ist der erste Sipendiat, der die geförderte Qualifikation abgeschlossen hat. Seine neu hinzugewonnenen Kenntnisse in den Bereichen Sponsoring, Werbung und Kommunikation haben ihm wertvolle Impulse für die weitere Ausarbeitung seines Projektes gegeben. „Jetzt weiß ich, wie ich mein Projekt verwirklichen kann. Die durchweg kompetenten Dozenten haben sehr hilfreiches Wissen vermittelt und auch der Austausch mit den anderen Seminarteilnehmern und die vielen praktischen Übungen haben mir sehr viel gebracht.“

Die Zentrifuge Akademie schreibt erneut zwei Stipendien für Frühjahr 2012 aus.
Interessenten können sich bis zum 31. Januar 2011 mit einem Motivationsschreiben und einer kurzen Projektpräsentation bewerben unter: info@zentrifuge-nuernberg.de


Kontakt:
Zentrifuge Akademie, Margit Brendl
E-Mail: seminare@zentrifuge-nuernberg.de

Landschaft / 2D in der Zentrifuge

Kunstverein Scotty Enterprises Berlin zu Gast in der Zentrifuge

4.-27. November 2011
Zentrifuge Auf AEG, Muggenhofer Str. 141, 90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Alfred BANZE, Charlotte BASTIAN, Christine FALK, Julia Anette FRISCHMANN, Kiki GEBAUER, Simone HÄCKEL, Katrin VON LEHMANN, Annegret und Tom LEATHER, Karen LINNENKOHL, Ulrike LUDWIG, Christine NIEHOFF, Isabel PAUER, Frederik POPPE, Birgit RAMSAUER, Romina SCHENONE, Claudia SCHOEMIG, Linda WEISS, Jürgen WEIß

Vernissage: 4. November 2011, zur Eröffnung spricht Carla Orthen
Öffnungszeiten: Mi.-Fr. 16-20 Uhr, Sa./So. 14-18 Uhr

Diese Ausstellung wird realisiert mit freundlicher Unterstützung von Auf AEG / MIB Fünfte Investitionsgesellschaft mbH sowie des Kulturreferats Nürnberg und der Firma boesner.

---> Download Konzept und Künstlerinfos

Was ist Landschaft heute? In den aktuellen medialen Bildwelten ist sie mehr von Konventionen und -traditionen geprägt als von der direkten sinnlichen Wahrnehmung. Landschaft hat heute eine große intellektuelle Distanz zu überbrücken: zwischen der Moderne mit all ihren Entfremdungen, Bequemlichkeiten und Romantisierungen und dem, was Landschaft einmal war und immer noch ist: Lebens- und Bewegungsraum des Menschen.


Linda Weiss: Wiesen bei Greifswald - American Diner Doris Greifswald
Scharpenberg Gallery Chicago, Zentrifuge Nuremberg


Die Ausstellung Landschaft / 2D bietet Raum zum Flanieren, für Blicke auf visualisierte Imaginationen und Wirklichkeitsausschnitte. Malereien, Objekte, Installationen, Fotos und Videos aus Berlin und Nürnberg treten in Dialog zueinander, bilden eine gemeinsame Ausstellungs-Landschaft.

Zentrifuge Akademie: Professionalisierung für Künstler und Kreative



Der Auf AEG in Nürnberg ansässige Verein „Zentrifuge – Kommunikation, Kunst und Kultur“ widmet sich seit 2008 der Vernetzung von Kulturinteressierten und Kulturschaffenden in der Metropolregion Nürnberg. In einer Industriehalle auf dem ehemaligen AEG Areal im Nürnberger Westen realisiert der Verein regelmäßig Kunstausstellungen, seit 2010 setzt er sich zudem intensiv mit der Kultur- und Kreativwirtschaft auseinander.

Die im Zuge des kultur- und kreativwirtschaftlichen Engagements gegründete Zentrifuge Akademie will Künstler und Kreative dabei unterstützen, Geschäftsideen zu entwickeln und diese auch zu realisieren. Angeboten werden u.a. Workshops und Seminare zu Themen wie Pressearbeit, Kultur-Sponsoring, Werbung und Marketing für den kleinen Geldbeutel, Grundlagen für Existenzgründer oder wie man sich erfolgreich bei Galeristen präsentiert.

Da Künstler und Kreative, die am Anfang ihrer berufllichen Laufbahn stehen, oft knapp bei Kasse sind, sind die Seminargebühren bewusst niedrig gehalten. Zudem vergibt die Firma boesner GmbH zwei Stipendien, die eine kostenlose Teilnahme an jeweils vier Seminaren der Zentrifuge Akademie ermöglichen.

Brücke zwischen Wirtschaft und Kultur
Die Zentrifuge Akademie baut auch eine Brücke zwischen Künstlern, Kultur und Wirtschaft. Ab November 2011 bietet sie speziell entwickelte Firmenseminare an, bei denen Fach- und Führungskräfte ebenso wie Selbstständige von der Kreativität und Inspiration durch Referenten aus Kunst und Kultur profitieren.

Weitere Informationen über die Seminare finden Sie unter: http://kulturhallenuernberg.ning.com/page/neu-seminare

Im Prozess des Wandels
Als Projekt, das auf dem ehemaligen AEG Areal entstand und heute inmitten der Entwicklung Auf AEG seinen festen Platz hat, ist die Zentrifuge von Anfang an mit Veränderungsprozessen konfrontiert. Die Zentrifuge ist per se ein Projekt in Veränderung - was verändert sich im Wandel und was ist von Dauer? Die Fragestellungen reichen dabei von der eigenen Entwicklung hin zu mehr Professionalität und besserer finanzieller Ausstattung über Entwicklungen Auf AEG und Transformationsprozesse im Nürnberger Westen bis hin zu philosophischen und politischen Auseinandersetzungen über den gesellschaftlichen und globalen Wandel. Die Zentrifuge ist also ein Spiegel des gegenwärtigen Wandlungsprozesses im Großen wie im Kleinen. Um selbst hier ein wenig klarer zu sehen und um Orientierung zu gewinnen, aber auch diese zu vermitteln, wurden aus der Zentrifuge die FutureTalks initiiert. Jeden 14. eines Monats treffen sich "Akteure des Wandels" in der Zentrifuge zum Meinungs- und Informationsaustausch. Hier soll ein Netzwerk entstehen, das Menschen verschiedenster Profession zusammenführt und die eines eint: Die Auseinandersetzung mit Veränderungsprozessen und deren konstruktive Bewältigung. Ob Unternehmer, Künstler, Ökologe, Ökonom, Therapeut, Politiker oder Arzt - es gibt wohl kaum einen Beruf, der nicht Veränderung erfährt oder diese sogar zum Inhalt hat. Bei den FutureTalks wird man feststellen, dass Veränderungen mehr Chancen als Risiken bieten - aus den Gesprächen ergeben sich idealerweise auch konkrete Handlungsoptionen, die sich in der Wirklichkeit niederschlagen. Zusätzlich zu den FutureTalks wird es zweimal im Jahr einen FutureDay geben - ein Kongress, bei dem bekannte und einflussreiche Akteure des Wandels ihre Sichtweisen zur Diskussion stellen. Der erste FutureDay befasst sich mit "Bewusstseinsebenen des 21. Jahrhunderts". Der philosophisch-spirituelle Ansatz wurde hier bewusst gewählt: Die Zentrifuge sucht mit dem FutureDay nach einer Orientierung, die weit über das zumeist ja nur von Egoismen geprägte Individuelle hinausweist. Dazu gehören gerade heute auch Fragen nach Spiritualität und nach den letzten Gründen. Die Zentrifuge sucht eine kritische, aber auch konstruktive und offene Auseinandersetzung über solche Fragen und distanziert sich gerade deshalb entschieden von dogmatisch und/oder missionarisch gefärbten esoterischen oder religiösen Gruppierungen.

Offen Auf AEG


Sa. 24.09. und So. 25.09.2011

Nach vier Jahren Entwicklungszeit bietet sich am Wochenende des 24. und 25. September 2011 die Gelegenheit, die Neubesiedelung des ehemaligen AEG Werksgeländes intensiv kennen zu lernen. Bewohner, Künstler und Unternehmen Auf AEG sowie ein umfangreiches Programm der Galerien zu Gast warten mit offenen Türen und einem vielfältigen Programm auf.

www.aufaeg.de

Die Feierlichkeiten werden am Samstag, 24. September, 11:00 Uhr, vom Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly eröffnet.

Offener Showroom bei Electrolux | Führungen durch die Sie­mens-Trafohalle | Energie der Zukunft bei Uniprojekt E|Drive, FAPS und im Institut für Energieverfahrenstechnik |  Büroparty der Rechtsanwaltskanzlei Schultze & Braun | Einblick in digitale  Filmtechnik bei Solectrix | Gesund­eit bei Alvito | Computer­konfiguration bei Bechtle und CAL | Ausbildungskonzepte beim ZAW | Doku­mentenrallye und Kindermalen bei den Dokumen­tenmachern | Qualitätsprüfung bei Applitest | Schuhe und mehr bei Henry Kern shoes | Cross Golf bei GolfHouse | Konzepte und Ideen bei artur Kommunikationsdesign, Move IT Media, DGM, Neuland Communications und Pizzboxx | Bauen bei Grimm Archi­tekten | Logistik und mailing bei Dataform | Wohnträu­me bei Mira­beau | Kulina­risches bei Akimoto, Eurest, im Café Pforte und beim Gastgastronom Chinabrenner mit originalem streetfood-Dorf | Rot und Blond bei Schanzenbräu | Dreamcars bei Yankee Motors | Design in Holz beim Raumwerk | Hausmesse bei Bassline | Steinoase bei Natursteingalerie Moll | Stahl Kultur bei Meister Robrock | Theaterfabrik, Musikschule, Kinder Kunst Raum, Centro Espanol und Kulturbüro vom KUF der Stadt Nürnberg | Foto und Ausstellung bei Riese Photographie | Ausstellung im Kulturverein Winterstein | Designmesse in der Zentrifuge | Kreativ Cluster der Halle 14 von Mode bis Filmdesign.

Die zweite WERKSCHAU Auf AEG bietet einen Überblick über das zeitgenössische Schaffen aus den Ateliers.
Teilnehmende Künstler sind: Till Augustin, Donata Benker, Daniel Bischoff, Anna Bittersohl, Karin Blum, Birke Bonfert, Anja Boretzki, Christina Chirulescu, Carlos Cortizo, André Debus, Yvonne Degrell, Thomas Egerer, Malika Eilers, Werner Engels, Philipp Findeisen, Julia Frischmann, Francesca Gammicchia, Axel Gercke, Christoph Gerling, Stephan Haimerl, Anna Handick, Annegret Hornik, Ulla Jakob, Gerhard Kij, Eleonora Kirchgessner, Mathias Kreibich, Karina Küffner, Sebastian Kuhn, Aldona Kut, Clemens Lang, Tom J. Leather, ChangMin Lee, EunHui Lee, Meike Lohmann, Linda Männel, Peter Maisel, Eva Mandok, Helen McLaren, Lisa Metz, Birgit Nadrau, Joanna Olszewsky, Christine Nikol-Ortlieb, Andreas Oehlert, Maximilian Ostermann, Emma Parc, Kasia und Olaf Prusik-Lutz, Gabriele Reiser, Sina Riese, Thomas Riese, Axel Ring, Christian Rösner, Christian Ruckdeschel, Dashdemed Sampil, Bianca Schelling, Romina Paula Schenone, Andrea Schmidt, Christiane Scholz, Thorsten Schröger, Maria Schuhmann, Alexander Shohé Seiler, Andrea Sohler, Manfred Sonntag, Stella Springhart, Gerhard Steinle,Tobias Stutz, Elizabeth Thallauer, Karin Thrän, Marie Jeanne Turnea-Luncz, Axel von Elm, Die Weltanschuungsbeauftragten Martin Fürbringer und Philipp Moll, Jason Wallengren, Michael Wanner, Eva-Maria Wawatschek, Sven Weihreter, Jürgen Weiß, Gertrud Wenning, Helge Wütscher, Fred Ziegler.

Alle Künstler haben über beide Tage ihre Ateliers geöffnet.

Zusätzlich bilden dreizehn Gastgalerien einen einmaligen Parcours der Kunst:

Galerie ­EIGEN + ART, Laden fuer Nichts, Galerie Fillipp Rosbach, Johan Deumens Gallery, maerzgalerie, ASPN, Galerie B-2, archiv massiv, ­Galerie Kleindienst, Galerie Jochen Hempel, Galerie Queen Anne und ­Annette Oechsner Galerie sowie die HALLE 14, Zentrum für Zeitgenössische Kunst in der Spinnerei, Leipzig, mit der Ausstellung «Changes ».

Kontakt Künstlerschaft Auf AEG:

Anna Bittersohl, Stephan Haimerl, Birgit Nadrau
E-Mail: info@kunstaufaeg.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Internet: www.kunstaufaeg.de

Adresse:

Auf AEG | Muggenhofer Straße 132 /135 | 90429 Nürnberg

Werkschau | Halle 15

Eine Gemeinschaftsausstellung aller Künstler Auf AEG
24. September – 30. Oktober 2011
Als ganz besonderer Programmpunkt bietet die zweite WERKSCHAU Auf AEG in der Halle 15 einen Überblick über das zeitgenössische Schaffen aus den Ateliers Auf AEG. Die Halle 15 hat eine Ausstellungsfläche von ca. 3.500 qm und steht in der Mitte des Areals.
Halle 15
Muggenhofer Straße 135
90429 Nürnberg

Achtung! Laufender Kunstbetrieb!

Offene Ateliers
24./ 25. September
Die Künstler des Areals öffnen Ihre Türen und bieten somit spannende Einblicke in das vielfältige Schaffen in den Ateliers Auf AEG.
Haus 1, Haus 9, Halle 14, Halle 15, Halle 17, Bau 74, Bau 75, Halle 76, Haus 61
Muggenhofer Straße 132/135
90429 Nürnberg
www.kunstaufaeg.de

Kulturverein Winterstein | Bau 76

„was wirklich geschah“
Erika Wakayama und Johann Sturcz
22. September – 23. Oktober 2011
Eröffnung am 22. September 2011 um 19 Uhr. Es spricht Philipp Moll.
Öffnungszeiten: Do 17– 20 Uhr und So 15 –19 Uhr, außerdem am 24. und 25. September von 11– 20 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Bau 76 (Pforte des ehemaligen AEG-Geländes)
Muggenhofer Strasse 135
90429 Nürnberg
www.winterstein.de

Zentrifuge

Frisches Design 2011
24.+ 25. September
Frisches Design wird veranstaltet von DESIGN Auf AEG und ist eine Messe für Interior-, Produkt-, Mode- und Schmuckdesign mit Verkauf. Eingeladene nationale und internationale Designer präsentieren ihre aktuellen Arbeiten, die sich durch eine Frische an Idee, Umsetzung und Herstellung auszeichnen. Die beiden Organisatorinnen Undine Stier und Christine Lörincz haben sich zum Ziel gesetzt, den Besuchern aktuelles visionär geprägtes Design in städtebaulich und künstlerisch interessantem Kontext zu zeigen. Als impulsgebendes Ideenlabor für Kunst- und Kreativwirtschaft bietet die Zentrifuge in Halle 14 hierfür den optimalen Raum.
Öffnungszeiten: Samstag 11-20 Uhr und Sonntag 11-17 Uhr Eintritt frei
In der Nebenhalle präsentiert die Zentrifuge: Mina Maze aus Berlin und Zombie Zoo (Video- und Soundperformance).
Bau 14 Auf AEG
Muggenhofer Str. 135
90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Konzert: Verz.ögerungen

27.10.2011, 20 Uhr
Zentrifuge Auf AEG, Nürnberg
Eintritt: 10 EUR, erm. 8 EUR

In seinem Stück "Verz.ögerungen", das 2010 im Auftrag des Bayerischen Rundfunks entstand, beschäftigt sich Stefan Poetzsch mit verschiedensten Formen von Verzögerungen und Halleffekten und deren Einfluss auf die rhythmische Wahrnehmung und die Spielweise der beteiligten Musiker. Die Klänge der Instrumente werden elektronisch so beeinflusst, dass das Trio virtuell bis zum Septett erweitert wird und faszinierende Klanglandschaften entstehen.

Trotz dem komplizierten Ideenwerk welches hinter dieser Musik steht, ist Poetzsch an einer lebendigen, emotionalen und nicht klinischen Interpretation interessiert, bei der es an vielen Stellen so klingen darf, als ob die Musik im Moment entsteht.

Am Klavier der phantastische Pianist Jürgen Brauner, der als promovierter Musikwissenschaftler, als offener Mensch und professioneller Pianist extrem tief in die Partitur eindringt und an einer Lösung für jeden Klang und die präzise Umsetzung der Partitur sich einsetzt.

Der Saxophonpart ist für Benjamin Boone zugeschnitten, der als Musikprofessor, Musikforscher, Jazzmusiker und Komponist enorme Erfahrung in verschiedensten Genres hat. Er hat die Fähigkeit und liebenswerte Frechheit, die kompositorischen Ideen für Saxophon mit seinen Erfahrungen aus dem Jazz
sinnvoll zu verknüpfen.

Ort: 
Zentrifuge
Halle 14 Auf AEG
Muggenhofer Str. 141
90429 Nürnberg

---> Download Presseinfo

Zentrifuge Auf AEG: Seminare und Workshops für Künstler und Kreative

Die Workshops und Seminare der Zentrifuge richten sich in erster Linie an Künstler, Kulturschaffende und Kreative, die sich Praxiswissen für ihre Selbstständigkeit bzw. ihren Berufsalltag aneignen wollen. Die Zentrifuge sieht dieses Angebot als konsequente Ergänzung zu ihrem Engagement als Plattform und Anlaufstelle für Menschen aus Wirtschaft und Kultur. Für den Herbst 2011 sind weitere Themen und Termine sowie Angebote für Unternehmen geplant, die das kreative Potenzial von Kunst und Kultur erkennen und dieses für sich nutzen wollen.

Nürnberg, Juli 2011 - Das neu entwickelte Seminarprogramm der Zentrifuge ist ein weiterer Baustein, mit dem der gemeinnützige Verein die kultur- und kreativwirtschaftliche Entwicklung Auf AEG, in Nürnberg und der Region voran treiben will. Mit dem Ziel Kulturschaffende und Kulturinteressierte in der Metropolregion zu vernetzen, sind Künstler und Kreative weit über Nürnberg hinaus angesprochen, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Beim Seminar- und Workshop-Angebot stehen praxisorientierter Erfahrungsaustausch, Vernetzung und Professionalisierung im Vordergrund. Als Dozenten konnten erfahrene Spezialisten aus den Bereichen Unternehmensgründung, Marketing, Presse-/Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring und Kunstvermittlung gewonnen werden. Die Seminargebühren sind bewusst niedrig angesetzt, damit gerade auch unternehmerisch noch am Anfang stehende Künstler und Kreative das Angebot wahrnehmen können. Für Herbst 2011 sind auch Seminare für Unternehmen in Vorbereitung, bei denen Coaches, Künstler und Kreative gemeinsam mit Mitarbeitern aus Unternehmen Spielräume für mehr Kreativität, offenes Denken und Innovation erobern.

Zentrifuge: Kommunikations-und Vernetzungsplattform Auf AEG und in der Region
Die Zentrifuge ist ein Experimentier- und Ausstellungsraum Auf AEG im Nürnberger Westen. Sie vernetzt mehrere hundert Kulturschaffende und Kulturinteressierte innerhalb und außerhalb der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN). Mit regelmäßigen Ausstellungen und kommunikativen Veranstaltungsformaten, die in Kooperation mit Netzwerkpartnern umgesetzt werden (z.B. „Co-Working Day“, „SocialBar“ oder „Creative Monday“), konnte sich die Zentrifuge innerhalb von drei Jahren als Kommunikations- und Entwicklungsplattform im Nürnberger Kulturleben und „Auf AEG“ etablieren.

Das dreistöckige Gebäude 14 mit der großen Halle im Erdgeschoss befindet sich auf dem Südareal Auf AEG. Seit März 2011 werden die Etagen über der Zentrifuge an Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft vermietet – ähnlich dem Künstlerhaus Auf AEG, Bau 74 im Nordareal, soll hier ein Zentrum für Kreative entstehen. Der Zentrifuge e.V. hat im 1. OG mehrere Räume angemietet um diesen Prozess mit Weiterbildungsangeboten und Serviceleistungen zu begleiten und voran zu treiben. Bislang sind im Bau 14 außerdem eine Schmuckdesignerin, eine Videofirma, ein Tontechniker, eine Werbeagentur, ein Designer, eine Internetfirma und eine Kerzenwerkstatt eingezogen – noch sind viele Räume frei, Interessenten können sich direkt an den Vermieter wenden: www.aufaeg.de (im Bereich „Kontakt“).

Link zum Seminarangebot:
http://kulturhallenuernberg.ning.com/page/neu-seminare

Markierter Ort - Miejsce Naznaczone

INTERNATIONALE ZEITGENÖSSISCHE KUNSTAUSSTELLUNG
in Kooperation mit „Kulturtransporter“ Nürnberg


25. Juni bis bis 31. Juli 2011
Vernissage: Sa., 25.Juni, 20 Uhr

Öffnungszeiten: Mi.-Fr., 16-20 Uhr, Sa. und So., 14-18 Uhr

Ort: Zentrifuge (Halle 14 Auf AEG), Muggenhofer Str. 141, Nürnberg
Telefon: 0911 / 1325133
Organisation: Kulturtransporter e.V.

---> Download Katalog (PDF)


Markierte Orte sind besondere Orte, die uns in Erinnerung und in unseren Gedanken geblieben sind. Es sind gezeichnete Orte, die im schnellen Lauf der Zeit etwas länger verweilen, da sie mit Geschehnissen oder Personen verbunden bleiben. Ihre Zeichnung oder Markierung kann in einem positiven oder negativen Kontext stehen, kann Bezüge zu aktuellen oder historischen Ereignissen aufweisen. Ideologische oder religiöse, individuelle oder emotionale Verbindungen zu einem Ort oder einer Stelle verdichten sich zu einem Kunstwerk und gleichzeitig zu einem persönlichen Kommentar.



Das Projekt "Markierter Ort - Miejsce Naznaczone" steht in der Tradition deutsch-polnischer Künstlerbegegnungen, die seit sechs Jahren in Nürnberg, in Görlitz und Zgorzelec an der Neiße, dann wieder in Nürnberg oder in Weißenohe in der Fränkischen Schweiz stattfanden. Die gemeinsamen Treffen ermöglichten neue Kontakte und Freundschaften und fördern den Kulturaustausch nachhaltig.

Die Initiatoren wollen die 2004 an der Neiße begonnenen Künstlerbegegnungen, insbesondere die kulturellen Begegnungen zwischen den Partnerstädten Krakau und Nürnberg, weiterentwickeln und institutionell etablieren. Anvisiert wird eine jährlich zwischen den Städten wechselnde Ausstellung oder Kunstaktion mit Ausstellungscharakter.

Ausgewählte Arbeiten (hoch aufgelöst durch Klick auf das jeweilige Bild), zur Veröffentlichung mit Nennung der Künstler freigegeben:


Kuzko, Kamil
Titel: 29-30, mural, 2010
1000 x 700 cm
Kokosiński Bartosz
Titel: Prototypes of picture , 2010
oil on canvas , 44 x 21,5 cm

Bednarczyk, Andrzej
Titel: Sonderling (cudak) , 2010
poliuretan foam, paper, paint pouder, digital print  168 x 72 x 78 cm
Kucharzewski, Edgar
Titel: Arche 1, 2, 3
Bronzeguss in unterschiedlichert Patinierung, schwarzer Marmor
Installation: Skulpturen von Steinen aus weißem Marmor umkreist

Rosner, Jürgen
Titel: Zeitmarken
Mischtechnik (Druck, Malerei, Wachs) auf Leinwand   2011
Triptychon je 80 cm x 100 cm

Wechselseitige Ausstellungen in Krakau und Nürnberg
In Krakau besteht ein profundes Interesse der städtischen Kulturverwaltung, der Kunstakademie, des Deutschen Generalkonsulates sowie privater Förderer, eine regelmäßige deutsch-polnische Kunstbegegnung im Turnus einer Biennale einzurichten. Deren Eröffnung ist für das kommende Jahr 2012 geplant. In ihrer Funktion als Partnerstadt trifft Nürnberg die erste Wahl für ein Pilotprojekt im Jahr 2011, das den Auftakt einer kontinuierlich in Krakau und Nürnberg verorteten, polnisch-deutschen Ausstellungsreihe bilden soll. Auf der Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort haben die Initiatoren mit der Zentrifuge Auf AEG "nicht nur passgenaue Ausstellungsräume sondern auch einen idealen Kooperationspartner" gefunden.

"Der ORT an sich ist ein weiter Begriff. Der Sinn des Wortes vereinigt allerdings eine tatsächliche Gleichwertigkeit von Wirklichkeit und Verwirklichung. Wenn wir einen Begriff benennen oder an ihn denken, dann begeben wir uns auf die Reise: mental, spirituell, physisch, imaginativ oder ideell. Wir nähern uns zufällig einem bestimmten Ziel und die Hervorhebung, Zuordnung oder Bezeichnung eines Dinges oder ein Hinweis darauf münden aus einem bestimmtem Grund häufig in eine konkrete Handlung oder Aktivität.
Ein Raum wird ausfindig gemacht und es wird so möglich, diesen zu verstehen. Das geschieht Dank der Zweckbestimmung des ORTES, der einer Linse gleich unsere Aufmerksamkeit, Energie und Aktion auf eine Stelle konzentriert und gleichzeitig bestimmte Inhalte und Geschichten heraufbeschwört.
Der ORT richtet den Raum aus und ermöglicht dessen Diversifikation. Mit der Zeit erscheint er in neuem Licht, in mehreren neuen Lichtern und wird zur Identifikationsebene, aufgeladen mit Inhalt und Geschichten... einem Behältnis gleich füllt er sich und wird ein MARKIERTER ORT."

Piotr Korzeniowski


www.kulturtransporter.de
www.zentrifuge-nuernberg.de

Die Ausstellung wird gefördert von:
- Auf AEG / Fünfte Investitionsgesellschaft mbH
- Kulturreferat der Stadt Nürnberg

Materie am falschen Ort

Eine Ausstellung mit Fotografien von Lajos Keresztes im Rahmen des Projekts „Art protects Earth“ (mit Begleitprogramm)

29. April bis 29. Mai 2011

Zentrifuge (Halle 14 Auf AEG), Muggenhofer Str. 141, 90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Vernissage: Fr., 29. April 2011, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mi. - Fr., 16-20 Uhr, Sa./So. 14-18 Uhr

Im Rahmen des von Lajos Keresztes in Ungarn initiierten, internationalen Projekts „Art protects Earth“ realisiert die Zentrifuge eine Ausstellung mit Fotoarbeiten von Lajos Keresztes. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und soll zunächst durch Länder in Mitteleuropa touren. Künstler in diesen Ländern sind eingeladen, begleitend zur Ausstellung eigene Kunstwerke zu entwickeln und zu präsentieren. Es ist ein Katalog in Vorbereitung, der das gesamte Projekt dokumentiert.

Die Ausstellung in der Zentrifuge ist zugleich die erste öffentliche Präsentation des Projekts „Art protects Earth“, das während der Ausstellungsdauer mit Veranstaltungen (Podium, Vorträge, Film) vorgestellt und zur Diskussion gestellt wird. Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit bluepingu organisiert.


Programm zur Ausstellung:

Fr., 29. April. 19 Uhr: Vernissage
Musik: Radio.Rossi
Gudrun Krause, Gesang - Monika Herwanger, Bass - Dirk Mahne, Gitarre
Von Swing und Jazz über Bossa Nova, Acoustic Pop und Tango in eigenen Interpretationen bietet Radio.Rossi eine große Vielfalt an Stilen und Musikrichtungen. Arrangements mal mit dreistimmigem Gesang, mal poppig-elektronisch oder auch ganz klassisch.

Mi., 11. Mai. 19:30 Uhr: SocialBar
Mit der Socialbar fördert bluepingu den Austausch zwischen lokalen ehrenamtlichen Initiativen, Sozialunternehmen und Weltverbesserern mit der Web 2.0 Szene. Die 8. Socialbar wird in Kooperation mit der Zentrifuge und Lajos Keresztes im Rahmen der Ausstellung "Materie am falschen Ort" präsentiert.

Beiträge:
  • Vorstellung des Projektes Art protects Earth
  • "Cradle 2 Cradle - Müll als Nährstoff” Referent: Andreas Fehr von Cloud Innovation / Bluepingu
  • "Vom regierten zum engagierten Menschen - Wege zum gesellschaftlichen Handeln" Referent: Thomas Regahl
  • “Wie erstelle ich eine Unternehmensseite in Facebook? Wie werbe ich in Facebook?“ Referent: Florian Bailey von www.usercenteredstrategy.de
Mi., 18. Mai, 19 Uhr: „Kinder der Zukunft - Zukunft der Kinder“
Vortrag und Podiumsgespräch
Wie sollen unsere Kinder aufwachsen? Was brauchen Kinder? Was geben wir unseren Kindern?
Vortrag und Teilnehmer am Podiumsgespräch: Prof. Dr. med. Gunther Moll, Leiter der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit, Universität Erlangen.
Teilnehmer für das Podiumsgespräch u.a.: Prof. Hermann Glaser, Publizist; Anja de Bruyn, Kreisvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen; Klaus Schrage, Journalist
Eine Veranstaltung von Die Initiative e.V.

Sa., 21. Mai, 11 bis 16 Uhr: Fotosafari mit Lajos Keresztes
Lajos Keresztes besucht zusammen mit Schülern die Nürnberger Gewerbemüll Verwertung und zeigt ihnen, was an diesem Ort gesehen, erkannt und fotografiert werden kann. Treffpunkt 11 Uhr in der Zentrifuge. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich.

Mi., 25. Mai, 20:30 Uhr: Film und Diskussion: Plastic Planet
AUS/D 2009, Regie und Drehbuch: Werner Boote
Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben?
Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Kinodokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?

Fr., 27. Mai, 20 Uhr: IncipiTime
Ein Stück Theater (un teatro di pezzo) von Alessandra Brisotto
"Aus der Stille wächst ein Klang. Plötzlich fallen alle Wörter. Alles wird Eins ... aber der Wind."
Setia Nugraha: Visuals, Robert Schlund: Sound. Schauspieler: Jörg Hundsdorfer und Theatergenerator: Hermann Müller, Matthias Frauendorf, Robert Kaiser, Nadine Lindner, Rolf Kubanek, Daniela Wagner Goltz

So., 29. Mai, 11 Uhr: Finissage
Mit Präsentation ausgewählter Arbeiten der Fotosafari


Die Ausstellung wird gefördert von:
- Auf AEG / Fünfte Investitionsgesellschaft mbH
- Kulturreferat der Stadt Nürnberg
- Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg für die Stadt Nürnberg

Kooperationspartner:
- bluepingu (www.bluepingu.de)
- Die Initiative e.V. (www.die-initiative.org)
- Kulturliebe (www.kulturliebe.de)
- Kulturbüro Schels Auf AEG (www.kulturbuero-schels.de)

---> Download Ausstellungsinformation (PDF)

Zwischenwelten

Eine Veranstaltung zur Entfaltung kreativer Möglichkeitsräume
 
Fr., 22. April, 19 Uhr: Eröffnung
Sa., 23. April, 11 - 18 Uhr: Workshops, Performances und Lesungen
So., 24. April, 11-16 Uhr: Ausstellung und Gespräche

Zentrifuge (Halle 14 Auf AEG), Muggenhofer Str. 141, 90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

„Zwischenwelten“ ist eine Mischung aus Ausstellung, Symposium und Workshop. Das neue Veranstaltungsformat will Möglichkeitsräume eröffnen und spricht dabei Menschen an, die in mehreren Welten leben und damit wohl „nur“ zwischen diesen zu Hause sind. Diese Welten können künstlerischer, beruflicher, politischer, geistiger oder seelischer Natur sein – sie sind auf jeden Fall offene Orte, an denen und zwischen denen etwas Neues entsteht. „Zwischenwelten“ will offene und frei denkende Menschen, die zwischen den Welten nach individuellem Ausdruck streben, dabei helfen sich zu entfalten und mit ihnen neue Lebensräume entdecken.

Zwischenwelten spürt dem spannenden Phänomen nach, dass Menschen suchende Wesen sind, die Neues entdecken, ausloten, erahnen.

Zwischenwelten hat vor allem eine gesellschaftliche Dimension: Bereits in 50/60er Jahren des letzten Jahrhunderts diagnostizierte Hannah Arendt, dass der moderne Mensch an Weltentfremdung leidet: „Die Welt liegt zwischen den Menschen und dies Zwischen (...) ist heute Gegenstand der größten Sorge und der offenbarsten Erschütterung (...).“ Das „Zwischen“, das Hannah Arendt meint, ist der Raum des Politischen. Dieser öffentlichen Raum ist das höchste Gut, den die Demokratie bietet und es ist unsere Aufgabe als Bürger, diesen Raum zu gestalten.

Arbeiten und Beiträge u.a. von:
Richard Bartsch, Roswitha Farnsworth, Markus Hartmann, Elke Janoff, Petra Kaldul, Jörg KnappMadalina Puri, Dieter Reger, Karin Schöll, Mary Sych, Olaf Stier, Klaus-Peter Wieseckel

Kreativbörse Zentrifuge

Schnupperberatungen, Workshops, Vorträge, zwei Ausstellungen und offene Fragestunden bietet die Kreativbörse des Zentrifuge e.V.vom 15. bis 17.04.2011 Auf AEG in Nürnberg. Bespielt werden die 700 qm große Halle 14 Auf AEG und die vom Kreativteam des Vereins neu angemieteten Büros darüber.
Die Kreativbörse der Zentrifuge demonstriert engagierte Vernetzungsarbeit in der Metropolregion Nürnberg. Sie bietet Kulturschaffenden und Kreativen in parallel und wiederholt stattfindenden Veranstaltungen Anregungen und Tipps rund um Existenzgründung, Selbständigkeit, Marketing und Werbung – und das kostenlos.

Umrahmt wird die Kreativbörse durch ein vielseitiges Kulturprogramm – von der Filmpräsentation (Oliver Essigmann) über verschiedene Musik- und Klangbeiträge (u.a. DJ Roland Mietke und Hilda Garman) bis zur Modenschau (Provoqué).
Der Eintritt ist generell frei, für das Beratungsangebot ist teilweise eine Anmeldung erforderlich unter info@kulturliebe.de. Bei Anmeldungen bitte Termin und Titel der Veranstaltung angeben.
Zusätzlich ist in der Halle noch bis 17.04.2011 die derzeitige Ausstellung „Malerische Standpunkte“ mit Werken von Thomas Egerer, Gerhard Kij, Horst Münch, Ulrike Nattermüller und Christine Nikol zu sehen.
Für das leibliche Wohl sorgt Mai Nguyen mit ihrem legendären Thai-Catering.

Download Programm:
Kreativboerse.pdf

Global Service Jam – just 48 hours to design a service

11-13 März 2011
Zentrifuge, Halle 14 Auf AEG, Muggenhofer Str. 141, Nürrnberg

Am Wochenende des 11. März 2011 werden Teams in über 30 Ländern zusammen „jammen“, um Ideen für innovative Dienstleistungskonzepte zu erschaffen, zu entwickeln und auszutauschen. Die Idee kommt aus Nürnberg, aber inzwischen beteiligen sich Teams aus über 50 Städten auf der ganzen Welt an diesem globalen Event. Es ist offen für jeden, vom Unternehmer über die Studentin bis zur Haushaltsmanagerin – jeder und jede ist herzlich willkommen sich und seinen kreativen Geist einzubringen. Einzige Bedingung ist Offenheit gegenüber den anderen Jammern sowie ihren Ideen und ein freundliches Wesen.

Was ist Service Design?

„Service Design ist ein boomender und auch notwendiger Bereich”, erklärt Mitgründer Adam Lawrence. „Dienstleistungen machen den Großteil unserer Wirtschaft aus – und dennoch werden sie so geliefert wie es schon immer der Fall war. Fast keine Dienstleistung wird wirklich mit Bedacht gestaltet.” Dabei können Dienstleistungen fast genauso wie Produkte gestaltet werden. Gute Dienstleistungskonzepte erfordern Einfühlungsvermögen für Kundenbedürfnisse und die Fähigkeit, das Benutzererlebnis nützlicher, einprägsamer und angenehmer zu machen. „Design hat nichts mit Hübschmachen zu tun”, fügt Mitgründer Markus Hormeß hinzu. „Es geht viel weiter. Design ist eine Firma – oder ein Krankenhaus oder eine Behörde – die einen professionellen Designprozess anwendet, um sich selbst zu fragen: ,Erbringen wir wirklich eine Dienstleistung, die die Menschen brauchen? Und erbringen wir die Dienstleistung in einer Art und Weise, dass sie auch bei den Menschen ankommt?‘”

Was passiert beim Jam?

Für das Event wurden einige einfache Richtlinien festgelegt – wie zum Beispiel eine 48-Stunden-Zeitbeschränkung für die Entwicklung neuer Prototypen. Die Themenstellung wird den lokalen Jam-Organisatoren erst kurz vor Beginn des Events verraten. Danach ist es Aufgabe der jeweiligen Teams, ihren Weg bis zum Prototypen zu finden. Nach Ablauf der 48 Stunden werden die Dienstleistungs-Prototypen der Welt mitgeteilt, indem Filme, Designs und Modelle unter einer offenen Creative-Commons-Lizenz auf die Jam- Webseite hochgeladen werden. „Es ist ein Emergenzvorgang”, sagt Dr. Melis Senova, eine Teilnehmerin aus Melbourne. „Man ruft ein paar Leute zusammen, die einen Haufen Ideen überdenken, bis sie auf etwas Interessantes stoßen. Der Schlüssel dabei ist, talentierte Menschen mit den richtigen Werkzeugen zusammenzubringen, die experimentierfreudig sind und einander herausfordern. Jeder trägt ein anderes Teil zum Puzzle bei.“

Aus Nürnberg in die Welt

Von seinen Wurzeln in Nürnberg hat sich das Event auf der ganzen Welt verbreitet, mit über 50 Jams, die von Sydney bis Shanghai, von San Francisco bis Stockholm, von Seoul über Santiago bis in den Senegal reichen. Einige Jams erwarten über hundert Teilnehmer, an anderen nimmt nur eine Handvoll Personen teil. In Nürnberg selbst findet das Event in der Zentrifuge „auf AEG“ statt, wo etwa 25 Jammer aus Süddeutschland und Österreich erwartet werden. Gestartet wird die Jam weltweit um 17 Uhr (Ortszeit) am Freitag und endet am Sonntag gegen 17 Uhr (Ortszeit), nach den erfolgten Präsentationen.

Innovation für die Region

„Es ist kein Geheimnis, dass Service Design und Kundenerlebnis zu immer bedeutenderen Erfolgsfaktoren werden“, sagt Lawrence. „Nürnberg hat die Gelegenheit, hier Vorreiter zu sein.“ „Dieser Jam soll dabei helfen, die Werkzeuge und Erfahrung zu entwickeln, die Nürnbergs Firmen brauchen, um in ihren Bereichen Herausragendes zu leisten“, fügt Hormeß hinzu. „Die Methoden des Service Designs sind die Wurzel aller Innovationen in der Dienstleistung. Es ist großartig, dass dieses weltweite Event hier angefangen hat, aber es ist noch wichtiger, dass hier ein Jam stattfindet und Wurzeln schlagen kann – hier bei uns in Nürnberg.“

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Hauptseite der Global Service Jam unter http://www.globalservicejam.org (auf Englisch) oder über die lokale Jam in Nürnberg in der Zentrifuge „auf AEG“ unter http://gsj-nuernberg.mixxt.de.

Malerische Standpunkte

Thomas Egerer (Nürnberg), Gerhard Kij (Nürnberg), Horst Münch (Köln), Ulrike Nattermüller (Köln), Christine Nikol (Nürnberg)

4. März bis 10 April 2011

Zentrifuge, Halle 14 Auf AEG, Muggenhofer Str. 141, 90402 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Vernissage: Fr., 4. März 2011, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Mi.-Fr., 16-20 Uhr, Sa./So., 14-18 Uhr

Verbindendes und Gegensätzliches, Abstraktion und figürlicher Gegenstand im Verschmelzungsprozess der freien Malerei. Malerische Standpunkte der Ideen und deren Realisation, geprägt durch anerkannte Kriterien der Malerei schlechthin, nicht nur der sogenannten Moderne. Standpunkte der Moderne – eine Gegenüberstellung, aber auch eine Darbietung gemeinsamer, sich ähnelnder Positionen und Haltungen. Für den Betrachter ein stimmungsvoller Weg zur Entdeckung seines eigenen Bezugs und Standpunkts der Malerei gegenüber.

Buchvorstellung: "Von der Systemkritik zur gesellschaftlichen Transformation"

3.2.2011, 19 Uhr
Zentrifuge (Halle 14 Auf AEG), Muggenhofer Str, 141, 90429 Nürnberg

"Von der Systemkritik zur gesellschaftlichen Transformation" von Horst Müller (Hg.) ist der dritte Band in der Reihe "Studien zur Philosophie und Wissenschaft gesellschaftlicher Praxis". Im Mittelpunkt stehen Fragen einer
praxisphilosophisch und wirtschaftswissenschaftlich fundierten Systemalternative und möglichen gesellschaftlichen Transformation.

Horst Müller (Hg.):
Von der Systemkritik zur gesellschaftlichen Transformation
BoD-Verlag, Norderstedt 2010 (360 S. / 22,90 €)
Autoren:
Michael Brie, Berlin / Günter Buchholz, Hannover / Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Kassel / Fernand Guelf, Luxemburg / Rainer Fischbach, Berlin / Horst Müller, Nürnberg / Andreas Willnow, Leipzig
ISBN 978-3-8391-8822-4

Die Systemkrisen des 21. Jahrhunderts signalisieren den Eintritt in eine Periode des formationellen Übergangs. Kritische Gesellschaftstheorie nimmt jetzt die Gestalt einer umgreifenden Transformationsforschung (Michael Brie) an. In der Reaktivierung der Marxschen Philosophie der Praxis (Schmied-Kowarzik) und Weiterentwicklung der praxistheoretischen Wissenschaftskonzeption (Horst Müller) liegen entscheidende Schlüssel für das Begreifen der gesellschaftlichen Situation und für die Wegbahnung zu einer solidarischen Kommunität. Dabei ist die Auseinandersetzung mit den wirtschafts- und gesellschaftstheoretischen Ansätzen von Neoklassik, Marx und Keynes, insbesondere die Klärung des Verhältnisses von Staat und Ökonomie (Günter Buchholz) unumgänglich.

Schließlich steht die Wissenschaft der politischen Ökonomie heute vor der Aufgabe, durch wert-, reproduktions- und praxistheoretische Analysen eine Systemalternative im Sinne einer Ökonomie des Gemeinwesens (Horst Müller) zu identifizieren, die aus dem Bestehenden freigesetzt werden kann. Einzelne gesellschaftliche Reformprojekte (Andreas Willnow), hier die Wertschöpfungssteuer oder das Grundeinkommen, müssen im Hinblick auf ihre Fundierung und ihr transformatorisches Potential befragt werden. Besondere Bedeutung kommt der kommunalen Ebene, der urbanen Praxis als basalem Raum gesellschaftlicher Lebenswirklichkeit zu. Kann dort, entgegen den Entfremdungen, eine kreative Praxis in kulturrevolutionärer Perspektive (Fernand Guelf) freigesetzt werden? Worin liegt, auch mit Blick auf globale Prozesse der Verstädterung, die Zukunft der Stadt (Rainer Fischbach)?

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Interview mit Horst Müller bei Telepolis:

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