Global Service Jam – just 48 hours to design a service

11-13 März 2011
Zentrifuge, Halle 14 Auf AEG, Muggenhofer Str. 141, Nürrnberg

Am Wochenende des 11. März 2011 werden Teams in über 30 Ländern zusammen „jammen“, um Ideen für innovative Dienstleistungskonzepte zu erschaffen, zu entwickeln und auszutauschen. Die Idee kommt aus Nürnberg, aber inzwischen beteiligen sich Teams aus über 50 Städten auf der ganzen Welt an diesem globalen Event. Es ist offen für jeden, vom Unternehmer über die Studentin bis zur Haushaltsmanagerin – jeder und jede ist herzlich willkommen sich und seinen kreativen Geist einzubringen. Einzige Bedingung ist Offenheit gegenüber den anderen Jammern sowie ihren Ideen und ein freundliches Wesen.

Was ist Service Design?

„Service Design ist ein boomender und auch notwendiger Bereich”, erklärt Mitgründer Adam Lawrence. „Dienstleistungen machen den Großteil unserer Wirtschaft aus – und dennoch werden sie so geliefert wie es schon immer der Fall war. Fast keine Dienstleistung wird wirklich mit Bedacht gestaltet.” Dabei können Dienstleistungen fast genauso wie Produkte gestaltet werden. Gute Dienstleistungskonzepte erfordern Einfühlungsvermögen für Kundenbedürfnisse und die Fähigkeit, das Benutzererlebnis nützlicher, einprägsamer und angenehmer zu machen. „Design hat nichts mit Hübschmachen zu tun”, fügt Mitgründer Markus Hormeß hinzu. „Es geht viel weiter. Design ist eine Firma – oder ein Krankenhaus oder eine Behörde – die einen professionellen Designprozess anwendet, um sich selbst zu fragen: ,Erbringen wir wirklich eine Dienstleistung, die die Menschen brauchen? Und erbringen wir die Dienstleistung in einer Art und Weise, dass sie auch bei den Menschen ankommt?‘”

Was passiert beim Jam?

Für das Event wurden einige einfache Richtlinien festgelegt – wie zum Beispiel eine 48-Stunden-Zeitbeschränkung für die Entwicklung neuer Prototypen. Die Themenstellung wird den lokalen Jam-Organisatoren erst kurz vor Beginn des Events verraten. Danach ist es Aufgabe der jeweiligen Teams, ihren Weg bis zum Prototypen zu finden. Nach Ablauf der 48 Stunden werden die Dienstleistungs-Prototypen der Welt mitgeteilt, indem Filme, Designs und Modelle unter einer offenen Creative-Commons-Lizenz auf die Jam- Webseite hochgeladen werden. „Es ist ein Emergenzvorgang”, sagt Dr. Melis Senova, eine Teilnehmerin aus Melbourne. „Man ruft ein paar Leute zusammen, die einen Haufen Ideen überdenken, bis sie auf etwas Interessantes stoßen. Der Schlüssel dabei ist, talentierte Menschen mit den richtigen Werkzeugen zusammenzubringen, die experimentierfreudig sind und einander herausfordern. Jeder trägt ein anderes Teil zum Puzzle bei.“

Aus Nürnberg in die Welt

Von seinen Wurzeln in Nürnberg hat sich das Event auf der ganzen Welt verbreitet, mit über 50 Jams, die von Sydney bis Shanghai, von San Francisco bis Stockholm, von Seoul über Santiago bis in den Senegal reichen. Einige Jams erwarten über hundert Teilnehmer, an anderen nimmt nur eine Handvoll Personen teil. In Nürnberg selbst findet das Event in der Zentrifuge „auf AEG“ statt, wo etwa 25 Jammer aus Süddeutschland und Österreich erwartet werden. Gestartet wird die Jam weltweit um 17 Uhr (Ortszeit) am Freitag und endet am Sonntag gegen 17 Uhr (Ortszeit), nach den erfolgten Präsentationen.

Innovation für die Region

„Es ist kein Geheimnis, dass Service Design und Kundenerlebnis zu immer bedeutenderen Erfolgsfaktoren werden“, sagt Lawrence. „Nürnberg hat die Gelegenheit, hier Vorreiter zu sein.“ „Dieser Jam soll dabei helfen, die Werkzeuge und Erfahrung zu entwickeln, die Nürnbergs Firmen brauchen, um in ihren Bereichen Herausragendes zu leisten“, fügt Hormeß hinzu. „Die Methoden des Service Designs sind die Wurzel aller Innovationen in der Dienstleistung. Es ist großartig, dass dieses weltweite Event hier angefangen hat, aber es ist noch wichtiger, dass hier ein Jam stattfindet und Wurzeln schlagen kann – hier bei uns in Nürnberg.“

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Hauptseite der Global Service Jam unter http://www.globalservicejam.org (auf Englisch) oder über die lokale Jam in Nürnberg in der Zentrifuge „auf AEG“ unter http://gsj-nuernberg.mixxt.de.

Malerische Standpunkte

Thomas Egerer (Nürnberg), Gerhard Kij (Nürnberg), Horst Münch (Köln), Ulrike Nattermüller (Köln), Christine Nikol (Nürnberg)

4. März bis 10 April 2011

Zentrifuge, Halle 14 Auf AEG, Muggenhofer Str. 141, 90402 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Vernissage: Fr., 4. März 2011, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Mi.-Fr., 16-20 Uhr, Sa./So., 14-18 Uhr

Verbindendes und Gegensätzliches, Abstraktion und figürlicher Gegenstand im Verschmelzungsprozess der freien Malerei. Malerische Standpunkte der Ideen und deren Realisation, geprägt durch anerkannte Kriterien der Malerei schlechthin, nicht nur der sogenannten Moderne. Standpunkte der Moderne – eine Gegenüberstellung, aber auch eine Darbietung gemeinsamer, sich ähnelnder Positionen und Haltungen. Für den Betrachter ein stimmungsvoller Weg zur Entdeckung seines eigenen Bezugs und Standpunkts der Malerei gegenüber.