Zwischenwelten

Eine Veranstaltung zur Entfaltung kreativer Möglichkeitsräume
 
Fr., 22. April, 19 Uhr: Eröffnung
Sa., 23. April, 11 - 18 Uhr: Workshops, Performances und Lesungen
So., 24. April, 11-16 Uhr: Ausstellung und Gespräche

Zentrifuge (Halle 14 Auf AEG), Muggenhofer Str. 141, 90429 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

„Zwischenwelten“ ist eine Mischung aus Ausstellung, Symposium und Workshop. Das neue Veranstaltungsformat will Möglichkeitsräume eröffnen und spricht dabei Menschen an, die in mehreren Welten leben und damit wohl „nur“ zwischen diesen zu Hause sind. Diese Welten können künstlerischer, beruflicher, politischer, geistiger oder seelischer Natur sein – sie sind auf jeden Fall offene Orte, an denen und zwischen denen etwas Neues entsteht. „Zwischenwelten“ will offene und frei denkende Menschen, die zwischen den Welten nach individuellem Ausdruck streben, dabei helfen sich zu entfalten und mit ihnen neue Lebensräume entdecken.

Zwischenwelten spürt dem spannenden Phänomen nach, dass Menschen suchende Wesen sind, die Neues entdecken, ausloten, erahnen.

Zwischenwelten hat vor allem eine gesellschaftliche Dimension: Bereits in 50/60er Jahren des letzten Jahrhunderts diagnostizierte Hannah Arendt, dass der moderne Mensch an Weltentfremdung leidet: „Die Welt liegt zwischen den Menschen und dies Zwischen (...) ist heute Gegenstand der größten Sorge und der offenbarsten Erschütterung (...).“ Das „Zwischen“, das Hannah Arendt meint, ist der Raum des Politischen. Dieser öffentlichen Raum ist das höchste Gut, den die Demokratie bietet und es ist unsere Aufgabe als Bürger, diesen Raum zu gestalten.

Arbeiten und Beiträge u.a. von:
Richard Bartsch, Roswitha Farnsworth, Markus Hartmann, Elke Janoff, Petra Kaldul, Jörg KnappMadalina Puri, Dieter Reger, Karin Schöll, Mary Sych, Olaf Stier, Klaus-Peter Wieseckel