Auf Augenhöhe - Kulturmacher der Metropolregion Nürnberg

Das Projekt "Auf Augenhöhe" präsentiert systemübergreifende Dialoge und beispielhafte Abbilder einer vielschichtigen Kulturszene. Norbert Mebert (Fotografie) und Thor van Horn (Podcast und Redaktion) produzierten einen Foto-Bildband mit Zitaten aus Paargesprächen von portraitierten Kulturmachern der Metropolregion Nürnberg.


Mit ihren Projekten, Kooperationen und Eigeninitiativen stehen vor allem die Kulturmacher selbst im Fokus. Im zweiten Blick interessiert das "System Kultur" und sein wachsendes Selbstbewusstsein in der Region. Ausgehend von einem subjektiven Erlebnisbild Meberts und van Horns sollte kein repräsentativer, schon gar kein empirischer, aber doch ein qualitativer, beispielhafter Einblick in die regionale Kultur gewährt werden. Die Podcasts sind auf www.kultur-auf-augenhoehe.de zu hören. Die Ausstellung wird erstmalig im Januar 2013 in der Zentrifuge Nürnberg präsentiert. Sie zeigt 53 großformatige SW-Portraits.

www.Kultur-auf-Augenhoehe.de


Das Making-Of: Aufnahmen der Kulturmacher Dialoge
(Fotos: Norbert Mebert):

Dr. Matthias Henkel und Matthias Matthies in der "Arbeiterkneipe" des Museums für Industriekultur
Laurentiu Feller und Hannes Streng in der Galerie Artelier

Bernd Nürmberger und Georg Graf von Matuschka in den Privaträumen von Herrn Nürmberger


QUADROPHONIA #2.0

Internationales Festival für elektroakustischen Raumklang


Andre Bartetzki (DE) / Julian Scordato (IT) / Christopher Haworth (UK) / Alexander von Prümmer (DE) / Yiannis Tsirikoglou (EL) / Lawrence Casserley (UK) / Michael Ammann (DE)

14./15. Dezember 2012
Theater ‘O’ Nürnberg, Lessingstr. 6, 90443 Nürnberg

---> Download Pressemappe (PDF)

Freitag 20:00 Uhr Quadrophonia Part 01/02
Samstag 12:00 Uhr-19:00 Uhr SoloPräsentationen/Dialog
Samstag 20:00 Uhr Quadrophonia Part 03/04

Ticket pro Abend 8 Euro / Ticket für beide Abende 15 Euro
Solo Präsentationen am Samstag: Eintritt frei!

Quadrophonia #2.0 ist das zweite internationale Festival im Großraum Nürnberg für frei improvisierten, experimentellen Raumklang und UKO (undefinierbare Klangobjekte). Weitere Aspekte sind elektroakustische Klangsynthese, solistisches und interagierendes Spiel, Forschung und Experiment.

Quadrophonia #2.0 vereint an zwei Tagen 7 Klangkünstler, Elektroakustiker, Klangforscher, Sounddesigner und Musiker unterschiedlicher Couleur mit sehr eigenen akustischen Konzepten. Jeder der national und international tätigen Künstler hat sich über Jahre mit dem Sujet Klang beschäftigt und seine individuelle Klangsprache und akustischen Werkzeuge entwickelt. Das Festival ist als Forum zeitgenössischer akustischer Ausdrucksformen und Strömungen zu verstehen, das weit über die ästhetischen Hörgewohnheiten hinausgeht und mit musikgenrespezifischen Kategorisierungen konsequent bricht.

Das Festival, das von Freitagabend (Eröffnung) bis Samstag Abend stattfindet, ist konzeptionell zweigeteilt. Am Samstag ab 12:00 Uhr präsentieren sich die teilnehmenden Künstler mit ihren eigenen Arbeiten und konzertieren solistisch jeweils für ca. 30 min. Anschließend stehen sie dem interessierten Publikum in moderierten Podiumsdiskusionen ‘Rede und Antwort’ und informieren über ihr künstlerisches Schaffen.

An den Abenden (Freitag/Samstag) wird es zu quadrophonen Konzerten aller am Festival beteiligten Klangkünstler kommen. Ein Abend wird exakt 2 x 90 Minuten dauern. Es wird mit einer sogenannten Verlaufspartitur, die von den Künstlern im Vorfeld erstellt wird, gearbeitet. Denn das Besondere an diesen Abendveranstaltungen wird sein, dass die Künstler nicht nacheinander auftreten, sondern miteinander bzw. ineinander agieren. Somit besteht ein hohes Vernetzungspotential und Künstler, die normalerweise ihre eigene Form der Präsentation haben, können ohne das ihr persönlicher künstlerischer Output gefährdet ist, miteinander laborieren. Der Spielplan kann von jedem Besucher als Handout eingesehen werden. Quadrophonia #02 soll sowohl mit regionalen, nationalen als auch internationalen Künstlern besetzt sein.

REZEPTION
Das Publikum wird die Möglichkeit haben Schlafbrillen zu nutzen, um sich, im Zentrum des abgedunkelten, quadrophonen Klangraumes, ganz auf die vielschichtigen Vernetzungen der Klänge einzulassen. ‘Hören’ soll ermöglicht werden.

VERANSTALTER
Die Veranstaltung wird getragen von Hörkunst e.V. Erlangen, Zentrifuge e.V. Nürnberg und dem Theater ‘O’. Der Initiator ist Michael Ammann.

KOOPERATIONEN
Zentrifuge e.V. Nbg., Hörkunst e.V. Erlangen, Eggs and Bulbs, Theater ‘O’ und die Städte Fürth und Nürnberg.

TEILNEHMENDE KÜNSTLER
  • Andre Bartetzki (DE): MacBook, SuperCollider, Motu Traveler, iPad, Korg nanoKontrol, Kontaktmikrofone, Objekte.
  • Julian Scordato (IT): Apple Macbook Pro, Tc Electronics Konnekt 24D, Asus Nexus 7, Korg Nanokontrol
  • Christopher Haworth (UK): Macbook Pro, 10.6.8., Midi Controller.
  • Alexander von Prümmer (DE): MacBook Pro, Effektgeräte, Stylophon, Flux Kompensator, Zeug.
  • Yiannis Tsirikoglou (EL): MacBook Pro 13, Korg Microcontrol 2, Max/Msp for control of sound parameters and spatial position of separate sounds, M-Audio Audiophile.
  • Lawrence Casserley (UK): Lawrence Casserley’s Signal Processing Instrument (SPI), two iPads>TouchOSC App., a Novation “Launchpad”, a Keith MacMillen “SoftStep” Foot Controller.
  • Michael Ammann (DE): Diverse Kleinmembran Mikrofone (Mikrofon Panning), Laptop, Nuendo 4.1 Live Surround Processing, analoge und virtuelle Filter, (Kaoss Pad, RAT, Pitch Shifter, Whammy, Ring Modulatoren, Delays digitale und analoge 4.1 Raumsimulationen.
Initiator Michael Ammann
Quadrophonia #1 - 2010 in der Zentrifuge

Quadrophonia #1 - 2010 in der Zentrifuge

Quadrophonia #1 - 2010 in der Zentrifuge

Quadrophonia #1 - 2010 in der Zentrifuge

Andre Bartetzki
Lawrence Casserley (UK)
Christopher Haworth (UK)
Julian Scordato (IT)
Yiannis Tsirikoglou (EL)
Alexander von Prümmer
INFORMATIONEN






'ARSENALE BRAIN' von TANJA HEMM

Porta Nuova Tower, Arsenale, Venedig
21.09.2012 - 28.10.2012

Die Architektur, die eindrucksvolle vertikale Struktur und die Geschichte des Porta Nuova Tower in Venedig, begibt sich in ein Wechselspiel mit der ortsbezogenen Klanginstallation 'ARSENALE BRAIN'  von Tanja Hemm. 'ARSENALE BRAIN'  ist eine rein akustische spatiale Arbeit, die das (visuelle) Objekt Porta Nuova Tower in seiner Architektur, als Ort, als vielschichtiges Zeugnis und Erbe erweitert.  Der 'Brain' des Arsenale erwacht in einem schrittweisen Prozess, der sich durch Naturgeräusche, rhythmische und instrumentale Geräusche, ausdrückt. Das Wechselspiel aus Sound, Ort, der Wahrnehmung und dem Hörvermögen des Besuchers, schafft eine Plattform, auf der der Besucher seine räumliche und akustische Wahrnehmung erfahren und weiterentwicklen kann. Hemms Arbeit verstärkt die hintergründigen Charakteristika einer Örtlichkeit präzise und mit Respekt. Ihre Kompositionen scheinen diffus aus dem Nirgendwo, unmittelbar aus der Örtlichkeit zu entstehen. Das Wechselspiel verstärkt sowohl das Potential des Porta Nuova Towers, des Sounds und des Hörers.

Tanja Hemm hat seit 2004 mit über 70 Örtlichkeiten gearbeitet: klein, groß, Außen/Innenräume, in historischen, zeitgenössischen, privaten, öffentlichen Räumen, auf Kunstmessen, Soundfestivals, international. In ihrer spatialen Kunst nutzt Tanja Hemm das Potential des Klangs als Verstärker für das Potential einer Örtlichkeit, für deren Transformation und Erweiterung. Hemm's Arbeiten haben eine intensive und nachhaltige Leichtigkeit, die sich aus einem kulturellen wie wissenschaftlichen Hintergrund entwickelt. Hemm kommt von einem musikalischen wie auch textualen Hintergrund. Sie hat einen M.A. in Amerikanischer Literatur und Medien, hat zehn Jahre als Radioautorin gearbeitet, bevor sie sich auf den ortsbezogenen Klang konzentriert hat. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Klangkunst, Performance, Konzeptkunst und mobiler Kunst (wo sie ortsbezogenen Klang mit dem Medium Applikation verschränkt). Tanja Hemm hat in den USA, Australien und Neuseeland gelebt und ist seit einigen Jahren in der Nähe von Nürnberg verwurzelt. Sie hält Vorträge zu den Themen ortsbezogener Klang, spatial art, location based mobile sound, Schreiben, Hören und Stille. Sie unterrichtet Media English und Advanced Sound Design an der Hochschule Osnabrück.

'ARSENALE BRAIN' wurde ermöglicht durch und wird realisiert im Rahmen des Europäischen Projekts SECOND CHANCE www.secondchanceproject.eu.

Porta Nuova Tower ist Spielort der 13th Architektur Biennale in Venedig 2012.

Für weitere Informationen zur Künstlerin  www.tanjahemm.de.


Think Tanks zum Mieten

Als neuer Typus eines Unternehmens beschreitet metropol.Z (www.metropol-z.de) neue Wege und erschließt Märkte der Zukunft. metropol.Z basiert auf der Kreativplattform Zentrifuge (www.zentrifuge-nuernberg.de). In dem Angebot der „Think Tanks zum Mieten“ kommen Systematik, Räume und unterschiedliche Perspektiven zum Einsatz. Mit diesem neuartigen Angebot können auch kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen auf eine prinzipiell komplette Strategie- und Kreativitätsabteilung zugreifen.

Nürnberg, Juli 2012 – Das Unternehmen metropol.Z ist die wirtschaftlich orientierte Einheit der gemeinnützigen Zentrifuge Auf AEG. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Initiierung und Begleitung von Innovations- und Transformationsprozessen. metropol.Z bedient damit die wachsende Nachfrage nach einer authentischen Neu-Positionierung und Orientierung. Firmen wie Puma und SuseLinux, Institutionen wie das Amt für Wirtschaft, das Amt für Wohnen und Stadtentwicklung, die TU München und die Universität Eichstätt oder Verbände wie die IHK oder der VDI/VDE haben die Zentrifuge bereits für Veranstaltungs- und Workshop-Formate genutzt. Zukunftsweisende Projekte wie Coworking Nürnberg, Game Jam oder das Fablab Nürnberg haben in der und durch die Zentrifuge wichtige Anregungen und Kontakte für ihre weitere Entwicklung erfahren. Auch das bundesweit beliebte Format des „Creative Monday“ wurde aus dem Netzwerk der Zentrifuge heraus entwickelt.

Die Kerntätigkeit von metropol.Z besteht darin, Firmen und Institutionen einzigartige Rahmenbedingungen für die Entstehung und Entwicklung von Ideen zu bieten. Hierfür wurde der „Think Tank zum Mieten“ konzipiert, der kreative Prozesse ganz bewusst in die Mitte wirtschaftlichen Handelns stellt. Um solche Projekte gezielt in Wertschöpfungsprozesse einzubinden, wurde unter Federführung von metropol.Z das Gütesiegel „powered by Zentrifuge“ entwickelt. Es steht für ausgewählte Projekte mit substanziellem Innovations-Faktor und begeisternder Dynamik.

Referenzen metropol.Z u.a.:
  • Plattform Mittelstand: Konzeption und Durchführung der Veranstaltungsreihe „Soziale Innovationen als Wirtschaftmotor“ - eine Kooperation zwischen Zentrifuge e.V. und Plattform Mittelstand e.V.
  • IHK Nürnberg für Mittelfranken: Konzeption und Durchführung der Veranstaltung „Heimat für Kreative – die Europäische Metropolregion Nürnberg im internationalen Wettbewerb“, Juli 2012
  • Think Tank „Art meets Business“: Begleitung eines Workshops des VDI/VDE, AK „Durchgängiges Engineering“: Selbstbild/Fremdbild der Berufsbilder „Ingenieur“ und „Kreative“, Juni 2012
  • Think Tank Lounge: Konzeption und Durchführung einer Veranstaltung zum Thema „Arbeitswelt 2018“, Mai 2012
  • FutureTalks: Eine Veranstaltungsreihe in der Zentrifuge zu Zukunftsthemen, initiiert und moderiert von Ronald Zehmeister, metropol.Z
  • EU Projekt Second Chance: Erstellung eines Konzepts für Public Private Partnerships (PPP) Auf AEG im Auftrag der Stadt Nürnberg (Amt für Kultur und Freizeit)

Die Europäische Metropolregion Nürnberg - Kreativraum im internationalen Wettbewerb


Unter dem Motto "Heimat für Kreative" positioniert sich die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) als kreativer Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb. Was kann die Kultur- und Kreativwirtschaft dazu beitragen, damit die EMN auch im internationalen Wettbewerb an Profil gewinnt? Unternehmerische Kreative und kreative Unternehmen lernten sich bei dieser Veranstaltung mit dem Ziel kennen, das kreative Potenzial und damit die Standortattraktivität der EMN zu stärken.

Die Veranstaltung fand am 11. Juli 2012 im Rahmen der Veranstaltungsreihe IHK-Kulturforum im BMF-Museum Nürnberg statt.

DOWNLOAD PRESSEMAPPE mit Vitae der Referenten (PDF)

Vorträge:

"Heimat für Kreative" - Das Motto der Metropolregion Nürnberg
Dirk von Vopelius, Präsident IHK Nürnberg für Mittelfranken

Kreative Prozesse als Innovationsmotor in der EMN
Ronald Zehmeister, MBA, Zukunfts-Stratege, metropol.Z

"Das Urbane im Fokus des Künstlers - das Projekt Megacities"
 Christian Höhn, international tätiger Fotograf und Fotokünstler, Nürnberg

Space Talks - kreatives Design von Räumen und Orten
Prof. Christine Albert, Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg, Fakultät Design

Das europäische Herz schlägt in den Regionen
Prof. Ulf Klausenitzer, Ex-Vorstand des Bayreuther Festspielorchesters und Dozent an der Hochschule für Musik in Nürnberg


Das IHK-Kulturforum wurde 2010 ins Leben gerufen, um kulturelle Kraftfelder der Region zu thematisieren und das Zusammenwirken von Wirtschaft und Kultur zu fördern. Die mit diesem Termin vierte Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Zentrifuge e.V. statt.

Die Zentrifuge trägt zur Entwicklung von Lebens- und Arbeitswelten durch neue Sicht- und Denkweisen bei. . Die von einem gemeinnützigen Verein getragene Zentrifuge ist ein Experimentier- und Ausstellungsraum Auf AEG im Nürnberger Westen. Sie vernetzt mehrere hundert Kulturschaffende und Kulturinteressierte. Mit regelmäßigen Ausstellungen, spartenübergreifendem Kulturprogramm und kommunikativen Veranstaltungsformaten, die in Kooperation mit Netzwerkpartnern umgesetzt werden (z.B. „Co-Working Day“, „SocialBar“ oder „Creative Monday“), hat sich die Zentrifuge als Kommunikations- und Entwicklungsplattform im Nürnberger Kulturleben und „Auf AEG“ etabliert.

Fotos der ReferentInnen (Abdruck honorarfrei - hochaufgelöste Version erscheint nach Klick auf das jeweilige Foto):

Dirk von Vopelius

Ronald Zehmeister
Christian Höhn

Prof. Christine Albert
Prof. Ulf Klausenitzer

Video "Kreativ vernetzen"

Die Kreativplattform Zentrifuge widmet sich dieses Jahr verstärkt der Erweiterung und dem Ausbau kreativer Netzwerke in Nürnberg und der Region. Dieses Video entstand im Rahmen des Projekts "Kreativ vernetzen":

Megatrend Gesundheit – wie Ihr Unternehmen davon profitiert.

Der wirtschaftlich orientierte Verein Plattform Mittelstand und die Kreativplattform Zentrifuge e.V. arbeiten gemeinsam an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.

Mit der Veranstaltungsreihe „Soziale Innovationen als neuer Wirtschaftsmotor“ informieren die beiden Vereine über wirtschaftliche Themen und Trends.


Auftaktveranstaltung:
Megatrend Gesundheit – wie Ihr Unternehmen davon profitiert.

Referent:
Prof. (em.) Dr. Bernhard Badura

  • Emeritus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld (seit 2009)
  • Präsident der deutschen Public Health Association (1998-2004)
  • Beratertätigkeiten bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Europäischen Union (EU), Bundesregierung (BRD) und zahlreichen Unternehmen.
Ort: Zentrifuge, Auf AEG, Halle 14, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg
Termin: Donnerstag, 14.06.2012, Empfang: 17.30 Uhr, Beginn: 18.00 Uhr


Bitte beachten Sie, dass aus organisatorischen Gründen eine verbindliche Anmeldung erforderlich ist bei: Plattform Mittelstand e.V., Claudia Hartl
ch@plattform-mittelstand.de
Tel. 09131 9749725


---> Download Flyer Megatrend Gesundheit.pdf

Fakultät Design bringt Zentrifuge auf Touren

Kooperation der Ohm-Hochschule mit der Kreativplattform Zentrifuge

Im Wintersemester 2011/12 haben knapp 40 Studierende der Fakultät Design an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (www.ohm-hochschschule.de) ein junges Nürnberger Kulturprojekt unter die Lupe genommen - die Zentrifuge (www.zentrifuge-nuernberg.de). Diese 2008 gegründete Kunst- und Kreativplattform, die 2010 mit einem Nürnberg Stipendium ausgezeichnet worden ist, wurde von den Jungdesignerinnen und -designern in allen Facetten untersucht. Ziel war es, das Besondere dieser Initiative herauszuarbeiten und darzustellen.

Die Ergebnisse dieses Projekts werden am 30. März 2012 im Rahmen des Barfreitag in der Nordkurve präsentiert (Rothenburger Straße 51a, Nürnberg). Die Zentrifuge und die Georg-Simon-Ohm-Hochschule laden an diesem Tag um 11 Uhr zu einem gemeinsamen Pressegespräch in die Nordkurve ein. Ab 20 Uhr wird dann in lockerer Atmosphäre das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert. Passend zum „Z“, das auf Anraten der Designstudierenden für die Zentrifuge künftig verstärkt eine Rolle spielen soll, wird der Klangkünstler Zoy Winterstein die Atmosphäre mit seiner Performance „Radio Spray“ akustisch und visuell anreichern. Zoy ist ein langjähriges Community-Mitglied der Zentrifuge.

Das Kooperationsprojekt zwischen Zentrifuge und Ohm entstand auf Initiative von Prof. Max Ackermann, der an der Hochschule Verbale Kommunikation lehrt. Prof. Ackermann beobachtet die Zentrifuge schon länger und stellte fest, dass das von einem gemeinnützigen Verein getragene Projekt in seiner Bedeutung und seinem Wert in Nürnberg und in der Region noch viel zu wenig wahrgenommen und gewürdigt wird. Also initiierte er ein Semesterprojekt und fand in seinem Kollegen Professor Burkard Vetter (Fachbereich Entwurf) einen begeisterten Mitstreiter, der mit seinen Studierenden eine Vielzahl von ebenso kreativen wie zur Zentrifuge passenden Ideen entwickelt und ausgearbeitet hat. Seine Entwurfsklasse steuerte mehrere durchkonzipierte Layouts, Broschüren und Logos, viele aussagekräftige Fotos und sogar eine Guerilla-Kampagne bei.

Auch die Studierenden des Fachs Verbale Kommunikation brachten sich ein und bewiesen großes journalistisches Geschick: Sie verfassten ebenso aussagekräftige wie unterhaltsame Portraits von Menschen aus der Kultur- und Kreativszene, die nun nach und nach im von der Zentrifuge betriebenen ON! Index (www.on-index.de) veröffentlicht werden.
 
 
Das Zentrifuge Kernteam (vlnr): Stefan Günther, Margit Brendl, Michael Schels, Ronald Zehmeister
Foto: Florian Bärschneider

Wort-Gast-Spiel: Michael Jakob im Coworking Space

Eine Veranstaltung von Wort-Gast-Spiel im Rahmen des Projekts "Creative Communities":

Ort: Coworking Space Nürnberg, Josephsplatz 8, Nürnberg

Eintritt: 6,50 Abendkasse

– Sprachgewalt ist keine Lösung –
Performance-Poesie und literarisches Kabarett

„Sprachgewalt ist keine Lösung“ heißt das neue Programm des Nürnbergers Michael Jakob. Der erfolgreiche Performance-Poet, Schauspieler sowie ehemalige Polit-Kabarettist und Poetry-Slammer zündet mit bloßen Worten ein literarisches Feuerwerk, dass nicht nur kracht und poltert, sondern auch noch lange nachglüht: Im Herzen, im Gehirn und mitten auf dem Zwerchfell. Es schlägt aber auch auf den Magen, denn das einzige Blatt, das Jakob vor den Mund nimmt, ist das Textblatt. Er rechnet mit Vater Staat und Mutter Sprache ab, er klagt an, stellt Fragen und klärt auf. Reimhaltige Lyrik über Hormonopfer wechselt mit literarischem Kabarett. Bissig-satirische Auseinandersetzungen mit Lehrern oder der Konsumgesellschaft gehen Hand in Hand mit Liebeserklärungen an Tiefkühlpizzen.


Jakobs Texte sind ein Stück Gegenwartsliteratur, haben den Zeitgeist immer im Visier: Da niemand mehr am Daumen lutscht, weil das Handy eine entsprechende App bereithält, um sich das Smartphone in den Mund zu schieben, trimmt er die literarische Vorlage Struwwelpeter auf die Version 2.0 und berichtet von der Bullimie-Heidi, dem Fast-Food-Hannes und der Emo-Susi. Er warnt vor Tofu-Genuss und BWLer-Liebe, vor der Macht des Papiers und der Manipulation des Fernsehens.


Doch auch das herzhaft Absurde ist ihm nicht fremd: Er referiert über auftauchende Probleme, wenn man als Jesus Christus aufwacht oder liest Auszüge aus seiner Serie „Das letzte Bier war wohl schlecht“. Seine inhaltlich ausgeklügelten Texte und sein performativer Vortragsstil brachten Jakob über 100 Siege auf Poetry Slams in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen säumen die Vita des Künstlers, der seit 1998 auf der Bühne steht und immer wieder seine Veilseitigkeit unter Beweis gestellt hat. Im März 2012 erscheint sein viertes Buch: „Restrisiko“.

Infos: www.michaeljakob.de

Creative Communities

Eine Initiative von Zentrifuge Auf AEG und Coworking Nürnberg.

Kreativität, Kunst, Diskurs, Vernetzung, Kooperation
Die Zentrifuge Auf AEG wird von März bis Ende Mai umgebaut. Während dieser Zeit gestalten wir mit dem und im Coworking Space das Projekt "Creative Communities". Die einzelnen Programmpunkte stellen wir Anfang März vor.
Mit einer Reihe künstlerischer, kreativer und diskursiver Veranstaltungen vertiefen Coworking Nürnberg und Zentrifuge die Beziehungen kreativer und kultureller Netzwerke in Nürnberg und der Region. Das Projekt ist zugleich eine Annäherung zweier Communities mit dem Ziel, voneinander und miteinander zu lernen: Der Coworking Space bietet Raum für innovatives Arbeiten und die Zentrifuge ist eine Plattform für kreative Kooperationen. Im Coworking Space am Josephsplatz kommen sie für drei Monate zusammen und konzipieren, entwickeln, erörtern, diskutieren und kommunizieren gemeinsam Ideen und Projekte für ein kreative(re)s Nürnberg. KollegInnen aus anderen Kunst- und Kreativnetzwerken und Interessierte sind hierzu ebenso herzlich eingeladen wie VertreterInnen aus Wirtschaft und Politik.
Veranstaltungsort:
Coworking Space Nürnberg
Josephsplatz 8
90403 Nürnberg
Telefon: +49 (0) 911 – 49522110
Telefax: +49 (0) 911 – 49522119
mail@coworking-nuernberg.de
www.coworking-nuernberg.de

Der Coworking Space liegt im Herzen der Nürnberg Altstadt am Josephsplatz 8 (drittes OG) im ehemaligen “World of Music” Gebäude (inzwischen Frankonia). Man kann sowohl durch die Glaspassage zum Aufzug gehen als auch direkt durch die Glastür über das Treppenhaus.
Der Coworking Space ist ein Ort der Offenheit und Vernetzung. Der Raum bietet die Möglichkeit zu Innovation und Gemeinsamkeit bei Gestaltung und Arbeit. Die Vision ist, in der Kultur- und Kreativwelt Wege der Kollaboration zu entwickeln und eine Open-Art Bewegung anzustoßen. Dadurch werden neue Ausdrucksformen und Geschäftsfelder erschlossen.

Die Zentrifuge (www.zentrifuge-nuernberg.de) ist ein Experimentier- und Ausstellungsraum Auf AEG im Nürnberger Westen. Sie vernetzt mehrere hundert Kulturschaffende und Kulturinteressierte innerhalb und außerhalb der Metropolregion Nürnberg. Die Zentrifuge realisiert Auf AEG Ausstellungen, ein spartenübergreifen­des Kulturprogramm, kommunikative Veranstaltungsformate (z.B. “FutureTalks” oder „Creative Monday“) sowie Seminare und Workshops für Künstler, Kreative und Unternehmen (Zentrifuge Akademie). Sie bringt ihre Erfahrungen als Veranstaltungs-, Kommunikations- und Entwicklungsplattform in dieses Kooperationsprojekt ein.
Mach mit bei der Zentrifuge Community – der Eintrag ist kostenlos:
http://kulturhallenuernberg.ning.com

Der Computer in der Bärenfamilie

Der Künstler Prof. Peter Angermann und der Sammler Wilfried Appelt unterhielten sich im Rahmen der Ausstellung "Astronauten zur Venus" am 4.10.2009 in der Zentrifuge über das Verhältnis des Künstlers zum Computer. Sie stellen sich u.a. die Frage, wie der Computer das künstlerische Denken und Arbeiten beeinflusst. Mit dem Titel der Matinee "Der Computer in der Bärenfamilie" zitiert Wilfried Appelt eine Arbeit von Peter Angermann, die den Computer als Medium inmitten familiären Lebens thematisiert.

Eine Videodokumentation von Lars Schnura.


Peter Angermann: Der Computer in der Bärenfamilie

Workshopreihe "Kreativ vernetzen"

Im Rahmen des Projekts "Creative Communities":

Kreative, Künstler, Freiberufler und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren im Coworking Space Nürnberg über Chancen und Risiken kultur- und kreativwirtschaftlicher Entwicklungen in Nürnberg und der Region. 


Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, Anmeldung erbeten bei Michael Schels unter ms@zentrifuge-nuernberg.de

Workshop 1: “Mehrwert erzeugen”
Do. 22.3. 18:00 bis 22:00 Uhr, Moderation: Rainer Hertwig, mehrwertzone.net
Schafft kreative Vernetzung bzw. die Vernetzung Kreativer Mehrwert? Und wenn ja, in welcher Form, in welchem Umfang, für wen und wie?

Workshop 2: “Kunst und Wirtschaft”
Do. 26.4. 18:00 bis 22:00 Uhr, Moderation: Michael Schels, Zentrifuge e.V.
Wie begegnen sich Kunst und Wirtschaft? Nehmen sich beide Seiten realistisch wahr? Wie steht es um den gegenseitigen Respekt und wie können sie sich gegenseitig befruchten?

Workshop 3: “Metropolregion Nürnberg - Heimat für Kreative?”
Do. 24.5. 18:00 bis 22:00 Uhr, Moderation: n.n.
Wir wollen den bezaubernd klingenden Slogan der Metropolregion Nürnberg hinterfragen, der da lautet “Heimat für Kreative”. Ist das gut gemeint oder Zynismus, Wunsch oder Wirklichkeit? Finden Kreative in der EMN wirklich eine Heimat oder eher nur Asyl? Was macht eine Heimat für Kreative aus? 


Veranstaltungsort:
Coworking Space Nürnberg
Josephsplatz 8
90403 Nürnberg
Telefon: +49 (0) 911 – 49522110
Telefax: +49 (0) 911 – 49522119
mail@coworking-nuernberg.de

www.coworking-nuernberg.de

Ausstellung: Text und System

Eine Ausstellung von Studenten der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, kuratiert durch Christoph Klein.

20.1.-19.2.2012
Zentrifuge Auf AEG
Muggenhofer Str. 141, 90419 Nürnberg
www.zentrifuge-nuernberg.de

Vera Belke - Kim Nguyen Duy - Max Erl - Franziska Ipfelkofer - Ruth Neumeier - Robert Rist - Michael Schäble - Julia Schwittai - Matthias Ströckel - Regina Zimmermann


Vernissage: Fr., 20. Januar 2012, 19 Uhr
Einführung: Christoph Klein
Autorenlesung: Bertram Reinicke, Leipzig

Finissage: So., 19. Februar 2012, 14-18 Uhr
Mit Programm ab 18 Uhr: Texte im Dialog zwischen Systemen und Ansichten. Künstler.innen noch geheim. Erstes "Wort-Gast-Spiel" (vom LiteraturBeTRIEB der www.wortbinderei.de).

Öffnungszeiten:
Mi.-Fr., 16-20 Uhr
Sa./So., 14-18 Uhr

Die Ausstellung "Text und System" beinhaltet eine Gegenüberstellung von Arbeiten bildender Künstler und Literatur. Dabei geht es nicht um motivische Ähnlichkeiten, sondern um eine ähnliche gedankliche Struktur, die Literatur und Kunst gemeinsam haben können. Die Ausstellung selbst zeigt eine Reihe konzeptioneller Arbeiten, die sich im weitesten Sinne mit der Erforschung von Wirklichkeit und deren Untersuchung beschäftigt. Dahinter steht auch die Tatsache der  unzulänglichen Erkenntnisfähigkeit des Menschen bzw. der Erkenntnis, dass weniger die Welt als vielmehr die Kontruktion von Welt existiert. Verschiedene Künstler begeben sich also auf die Suche nach Wirklichkeit oder untersuchen die Konstruktionsprinzipien von "Wirklichkeit". Künstlerisches Handeln wird also nicht als die Verfertigung eines Kunstwerks gesehen, sondern als eine Untersuchung mit den Mitteln der Bildenden Kunst. Die Medien, die die Künstler dabei benutzen, sind vielfältig (Zeichnung, Video, Installation).

Der beschriebene Forschungsaspekt spielt ebenso in der Literatur von z. B. Bertram Reinicke eine Rolle. Geplant ist daher auch eine Publikation, die diese Haltung sowohl im literarischen, als auch im Bereich der bildenden Kunst zusammenführt.

www.textundsystem.de