Engineering 2050


Nürnberg, 03.12.2014 - Engineering 2050 möchte Technik mit neuen und interdisziplinären Arbeitsweisen zum Nutzen unserer Gesellschaft vorantreiben. Die Technik der Zukunft soll viel mehr als bisher den Menschen dienen. Doch welche Bedürfnisse und Möglichkeiten haben die Menschen? Wie verändert sich das Zusammenspiel von Mensch und Technik im 21. Jahrhundert? 


Inspiration tanken an der Lichtskulptur "Vorsprung" von Ignazio Tola.
vlnr: Ignazio Tola, Holk Traschewski (Vorstand VDI Bayern Nordost), Ronald Zehmeister (Zentrifuge)
(c) Foto: Michael Schels/Zentrifuge
Mit Engineering 2050 stellen wir Fragen über den rein technologisch-wirtschaftlichen Horizont hinaus. Dies kann unseres Erachtens nur durch einen transdisziplinären Ansatz gelingen, der nahe am Menschen ist, dessen Potenziale fördert und ihn aus der passiven Konsumentenrolle befreit. Es geht uns um die Entwicklung einer menschenwürdigen und lebenswerten Technologie und Kultur im 21. Jahrhundert. Die Kunst kann dabei Impulse geben und Brücken bauen.

Engineering 2050 (www.engineering2050.de) ist eine Initiative des VDI Bayern Nordost und des VDE Nordbayern in Kooperation mit dem Ideenentwicklungslabor und Kreativcluster Zentrifuge. Das Projekt wird unterstützt durch die IHK Nürnberg für Mittelfranken und gefördert durch das Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg. 

Engineering 2050 bei der IPEC 2014
Die IPEC 2015 (Integrated Plant Engineering Conference) am 25. März 2015 in Nürnberg beschäftigt sich mit der Zukunft des Anlagenbaus. Themen werden u.a. sein: Simulation, Schnittstellen und Standardisierung sowie Betrieb und Instandhaltung. Engineering 2050 präsentiert bei dieser Konferenz die im Rahmen des Projekts entstandene Skulptur „Vorsprung“ von Ignazio Tola. Diese Arbeit steht für ein neues Technologie-Verständnis, das von Prinzipien des Teilens und Transformierens durchdrungen ist und damit eine echte Integration unterschiedlichster Systeme bis hin zur Integration materieller und ideeller Güter andeutet. Die industrielle Fertigung der Zukunft wird von selbstbestimmten, miteinander vernetzten und kooperierenden Menschen entwickelt und getragen. Engineering 2050 möchte dabei unterstützen, diese Chance zu erkennen und zu ergreifen.

Technologiepartner gesucht
Aktuell strebt Engineering 2050 den Austausch mit innovativen, zukunftsweisenden Unternehmen an. Den Schwerpunkt bildet dabei gegenwärtig eine technologische Weiterentwicklung des Kunstwerks „Vorsprung“ von Ignazio Tola. Dabei sollen neueste Entwicklungen aus Bereichen wie 3D-Druck, Licht-Technologie, Data Mining, Cloud Manufacturing oder Virtuelle Fabrik eingebunden werden.


Vernissage Shohé Alexander Seiler im Bochmanns, Nürnberg

22.11.2014, 20 Uhr

Laudator: Michael Schels, KULTurbüro Schels

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste des Bochmanns,

ich begrüße Sie herzlich zur ersten Kabinettausstellung im Bochmanns mit Arbeiten von Shohé Alexander Seiler. Dies ist der Auftakt der noch jungen Champagnerbar für zukünftige Kunstsessions an diesem Ort - in loser Folge sollen hier künftig Lesungen, Konzerte und Ausstellungen stattfinden.

Bernd Elsner, der zusammen mit seiner Frau das Bochmanns leitet, lernte Alexander Seiler über die Kunst kennen: Bis vor kurzem hatte er dessen Atelier mit genutzt, sie hatten in direkter Nachbarschaft gearbeitet. Platz hat Seiler genug - eine 900 qm große Halle Auf AEG

Alexander Seiler in seinem Atelier Auf AEG
Foto: Frank Johannes
Alexander Seilers Atelier dürfte wohl eines der größten, wenn nicht sogar das größte Künstleratelier in Nürnberg sein. Dies ist auch nötig, denn Seilers Kunst ist raumgreifend, seine Skulpturen und Plastiken füllen schon einzeln ganze Räume. 

Seilers Skulpturen haben in den letzten Jahren Platz in renommierten Institutionen in ganz Deutschland gefunden. Hier eine kleine Auswahl der Ausstellungen der letzten Jahre:

2006 Kreis Galerie Nürnberg

2007 und 2010 Haus der Kunst München
Das Bayerische Fernsehen berichtete 2007 in der Sendung Cappriccio über Alexander Seiler und dessen Arbeit „Panthersprung I“. Die Sendung wurde bundesweit ausgestrahlt und so wurde Michael Schultz – einer der renommiertesten Galeristen Deutschlands - auf Alexander Seiler aufmerksam. Er besuchte ihn in seinem Nürnberger Atelier, kaufte die Skulptur „Panthersprung I“ und nahm Seiler als Schultz Contemporary Artist unter Vertrag. 

2009 schrieb die Welt zu einer Präsentation von Seilers Arbeiten in Berlin: 

„Drei riesige Kriegsschiffe liegen angriffsbereit bei schultz contemporary vor Anker. Aber schon beim ersten Hinschauen zweifelt man an ihrer Einsatzbereitschaft. Sie liegen traurig da, als seien sie gerade in einem schweren Gefecht arg ramponiert worden. Ihre Kanonen zerstört, die Schiffsplanken beschädigt. Auf allen drei Schiffen stehen Reste antiker griechischer Tempel und ägyptischer Pyramiden.

Der Nürnberger Künstler Alexander Seiler schuf diese monströsen "Marinen" aus Gips (bis zu 800 Kilogramm schwer). Doch von welcher Zeit künden sie? Sind sie Geschichte oder erzählen sie von heute? Mit dem Titel "Panthersprung" verweist Seiler auf die zweite Marokkokrise, die 1911 zwischen Deutschland und Frankreich durch die Entsendung des Kanonenbootes SMS Panther ausgelöst wurde. Koloniale Machtansprüche beider Staaten verursachten Streit.

Seiler vernetzt geschichtliche Tatsachen mit Anspielungen auf das Hier und Heute. Ist ein Problem überhaupt mit militärischer Gewalt zu lösen? Die Geschichte sagt nein. Seilers Kunst untermauert dies. Denn selbst die kleinen Rettungsboote, die auf den großen Schiffen vereinzelt platziert sind, versprechen keine wirkliche Rettung."

Es folgten Einzelausstellungen in Berlin und Leipzig („Archiv massiv“ in der Spinnerei Leipzig) und Ausstellungen auf großen Kunstmessen wie der Art Karlsruhe und der Art Cologne. 

Alexander Seiler und ich kennen uns seit 2001. Er war einer von 40 Künstlern, die ich damals im Z-Bau ausgestellt hatte. Seitdem sind wir befreundet und arbeiten auch zusammen - u.a. unterstütze ich ihn mit meinem KULTurbüro Schels bei der Kommunikation seiner Ausstellungsprojekte. Als ich 2008 die Zentrifuge Auf AEG gründete, konnte ich auch einen Kontakt zwischen Alexander Seiler und Bertram Schutze herstellen, dem Projektentwickler des Areals. Bertram Schultze war von den Arbeiten Seilers gleich angetan und bot ihm eine große Halle als Atelier an. Seitdem ist Seiler Auf AEG verortet.

Alexander Seiler taucht mit seiner Kunst ein in die deutsche Seele und ihre Geschichte in all ihrem Streben und Scheitern. Es ist wohl eine Fügung, dass Seiler in Nürnberg lebt und arbeitet – damals der Stadt der Reichsparteitage und heute der Stadt der Menschenrechte. Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich sage, dass Seiler sich an dieser Stadt schmerzlich reibt – manchmal bis zur Verzweiflung. Als gebürtiger Berliner fühlt er sich in der fränkischen Provinz nicht wirklich heimisch, sein eigentlicher Ort ist ein geistiger. 

Seilers Kunst ist von gebrochenem Pathos durchdrungen, sie ist fein ironisch und mündet hin und wieder in Sarkasmus. Auch sardonische Züge und Spott sind ihm nicht fremd. In seinen Arbeiten zeigt er Waffen, die durchaus scharf gemeint sind. Diesen Angriff sollten wir bei aller Ironie ernst nehmen.

Was Seiler neben seiner bildhauerischen Arbeit ebenso auszeichnet, ist seine Hingabe an die Zeichnung, das Gemälde. Obwohl seine dreidimensionalen Arbeiten seit etwa 12 Jahren seinen künstlerischen Schwerpunkt bilden, vergeht bei ihm kaum ein Tag, an dem er nicht zeichnerisch oder malerisch tätig ist. 

Hier im Bochmanns sehen Sie eine kleine Auswahl aus seinem Schaffen – sie reicht von der ausdrucksstarken Studie bspw. des „Rosenheimer Koffers“ bis zur feinen klassischen Federzeichnung in Sepia oder schwarzer und weißer Tusche. Die Arbeiten lohnen eine genauere Betrachtung – der „Rosenheimer Koffer“ beispielsweise enthält viele architektonische Details wie dorische und ionischen Säulen und Kapitelle -  alle in aufwendiger Kleinarbeit erst in Ton modelliert, dann abgeformt und gegossen.

Eine leichte Melancholie liegt über den Aquarellen der „Barken“, die eine Geschichte hinter sich, aber durchaus auch noch eine vor sich zu haben scheinen.

Alexander Seiler ist ein beharrlicher Idealist, ein von der Geschichte Besessener, der alle Nuancen des künstlerischen Ausdrucks beherrscht – von kraftvoll-dynamisch und expressiv bis hin zu zartfühlend und feinsinnig.

In „wartist“, einem international anerkannten Online-Magazin, das auf „Kunst und Krieg“ spezialisiert ist, wurde Seiler als „fröhlicher Pessimist“ bezeichnet – eine Einschätzung seiner Persönlichkeit, die ich in aller Freundschaft bestätigen kann.



Zentrifuge Newsletter Oktober 2014

Liebe Zentrifuge-Freunde und -Begleiter,
nach dem Wegzug von Auf AEG und der damit verbundenen Newsletter-Pause hier wieder Aktuelles aus der bzw. von der Zentrifuge:
Zentrifuge ist wieder neu verortet - und zwar nun in der Nürnberger Ostermayr Passage. Wir dürfen ab November die schönen neuen Räume der Weinerei (www.weinerei.de) mit nutzen und werden dort demnächst auch die offizielle Vereinsadresse anmelden. In der Ostermayr Passage konzentrieren wir uns vorerst auf die Durchführung von Projekten - u.a. sind dies Workshops und Vorträge im Rahmen von Forschende Kunst und Engineering 2050. Auch werden wir dort hin und wieder mit Kooperationspartnern kleinere Veranstaltungen durchführen, so demnächst ein Netzwerktreffen der Ökohelden. Mittelfristig möchten wir in der Ostermayr Passage auch Kunst präsentieren - wir werden uns dabei auf Performances konzentrieren.
Die ersten Workshops, die am neuen Ort stattfinden, sind eine Fortsetzung unserer "Expeditionen" - Erkundungen von Wirklichkeiten und Möglichkeiten mit dem aus der Zentrifuge heraus entwickelten ästhetischen Prozess. Die Expeditionen starten am Mi., 12. November - Informationen dazu finden Sie --->hier.
Die Expedtionen wurden aus dem Projekt "Forschende Kunst" heraus entwickelt - hier sind wir die letzten Monate ein gutes Stück weiter gekommen und haben für die nächste Phase des Projekts, in der wir uns mit "Perspektven des Alterns" beschäftigen, bereits drei Kooperationspartner gewinnen können: Die gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) sowie bluepingu e.V. bringen ihre fachliche Expertise ein und unterstützen das Projekt bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die bei Forschende Kunst zentrale künstlerische Perspektive kommt diesmal aus der Darstellenden Kunst - Uwe Weber vom Theater THEVO bringt seine Erfahrungen als Dramaturg und Schauspieler ein, Aspekte aus dem Forumtheater fließen ebenfalls ein. Noch sind wir auf der Suche nach Sponsoren, Informationen dazu finden Sie ---> hier.
Engineering 2050 bereitet gerade die nächste Phase vor, bei der wir die Ergebnisse unserer bisherigen Arbeit im Rahmen der Integrated Plant Engineering Conference (IPEC 2015) präsentieren. Schwerpunkt wird dabei eine Arbeit von Ignazio Tola sein, der unter dem Titel "Vorsprung" künstlerische, nachhaltige und visionäre Perspektiven für die Zukunft des Anlagenbaus vermittelt. Die Dokumentation zu diesem Projekt finden Sie ---> hier. Dieses vom Wirtschaftsreferat Nürnberg geförderte Projekt birgt ein enormes Potenzial für ein neues, umfassendes Innovationsverständnis im Anlagenbau. Auch die IHK Nürnberg unterstützt als Kooperationsparter unseren Ansatz, bei dem wir den interdisziplinären Austausch voran treiben und der künstlerischen Perspektive eine besondere Rolle zuweisen. Siehe zum Kontext zwei Präsentationen, die unser Kooperationspartner Matthias Barbian (VDI) gemeinsam mit Vertretern der IHK Nürnberg und der FAU Erlangen-Nürnberg jüngst beim Markt & Technik Summit in München gehalten hat. Sponsoren können noch kurzfristig mit einsteigen.
Der nächste CreativeMonday findet kommenden Montag, 20. Oktober im Neuen Museum Nürnberg statt - bereits zum zweiten Mal im Rahmen der Nürnberg Web Week. Wir freuen uns wieder auf spannende, inspirierende und unterhaltsame Präsentationen und Ideenpitches.
Und wer unsere auf Radio Z ausgestrahlte Sendung "Z-Zeit" nachhören möchte, kann dies ---> hier tun. Wir hatten im Studio zu Gast: Dirk Murschall (Nürnberg Web Week, Weinerei), Gina Perry (Gattin des Autors Nick Perry, wir sprachen mit ihr über die aktuelle Veröffentlichung "Der Durst ist dein Freund", einem Provinzporno aus Mittelfranken), Uwe Weber (Theater THEVO) und Frank Wuppinger (NUE Jazz Festival).

Herzliche Grüße
Michael Schels


Forschende Kunst

Die Zentrifuge ist im Zuge einer postindustriellen Transformation in Nürnberg entstanden und steht damit exemplarisch sowohl für lokale als auch für globale Veränderungsprozesse. In einer verlassenen Industriehalle hat sich die Zentrifuge während der Entwicklung des Areals „Auf AEG“ als Non-Profit-Organisation über mehrere Jahre als treibender Akteur und Agent des Wandels eingebracht und als Impulsgeber für kreativwirtschaftliche und kulturelle Innovationen bewiesen.

Die unentwegte Arbeit in kulturell-gesellschaftlichen Zusammenhängen hat bei den Beteiligten zwingende Fragen aufkommen lassen und den Drang nach Erkenntnis geschürt: Es geht bei "Forschende Kunst" um ein besseres Verständnis vom Wert schöpferischen Tuns und um die Erhellung und Pflege kreativer, schöpferischer Prozesse. 




Die forschenden Künstler und künstlerisch Forschenden der Zentrifuge sind u.a. dem Wesen der Kunst auf der Spur. Sie möchten wissen, was sich von ihrem Erfahrungs- und Wissensschatz auf andere Bereich der Wirklichkeit übertragen lässt. Die Kunst erscheint ihnen – wenigstens in theoretischer Hinsicht - als das letzte Refugium von Freiheit. Die Kunst inspiriert sie bei der Gestaltung von Freiräumen, in denen sie offene, kreative Begegnungen stattfinden lassen. Mit Hilfe und Dank der Kunst wagen sie es, neue Wirklichkeiten anzustreben und gestaltend tätig zu werden, ohne sich dabei selbst als vorrangig Künstler zu verstehen.
Ihre Motivation ziehen die Zentrifugler aus der Freude bei der Entwicklung und Durchführung von Kulturprojekten, aus dem Austausch mit Künstlern, Ingenieuren, Unternehmern und Wissenschaftlern und aus der Begegnung mit begeisterungsfähigen Menschen. Auch die Auseinandersetzung mit ästhetischen Theorien sowie philosophischen und wissenschaftlichen Texten erfahren sie als fortwährende Bereicherung.
Forschung mit Mitteln und aus Perspektiven der Kunst
"Forschende Kunst" ist ein grenzüberschreitendes, ästhetisch und gesellschaftlich ambitioniertes Projekt der Zentrifuge. Mit Partnern aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet die Zentrifuge über einen längeren Zeitraum intensiv heraus, wie „das Neue“ aus der Kunst wirksam wird. Die Modellierung dieses Prozesses macht das interdisziplinäre Arbeiten mit künstlerischen Mitteln fruchtbar.
"Forschende Kunst 1: umwelten" hat im Sommer 2013 die Grundlage geschaffen für ein differenziertes und zielgerichtetes Verständnis des Projekts. Diese erste Phase mündete im Herbst in eine Ausstellung in der Zentrifuge. In diesen interdisziplinären, interkulturellen Prozess waren in der ersten Phase neben fünf ausgewählten Bildenden Künstlern (drei aus Deutschland und zwei aus Italien) auch zwei Vertreter des VDI/VDE, ein Wissenschaftler der Uni Eichstätt, ein Unternehmensberater, ein Zukunftsforscher, eine Schriftstellerin und ein Journalist eingebunden.
Aus dieser Zusammensetzung und dem in dieser Konstellation erarbeiteten Know-how entstand - gefördert durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Nürnberg im Rahmen des Förderprogramms "Ideen.kreativ.innovativ" - "Forschende Kunst 2: Musik" mit dem Ziel, diesen Prozess für Unternehmen und Organisationen wirksam zu machen und Impulse für ein neuartiges und nachhaltiges Innovationsverständnis zu setzen.
"Forschende Kunst" bringt "Forschung" und "Kunst" in einen produktiven Zusammenhang. Ziel dabei ist, Menschen unterschiedlicher Disziplinen und Lebenswelten zu einem offenen Austausch anzuregen. Sie bringen aus ihrer jeweiligen Perspektive Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition ein. In der Summe können dadurch Erkenntnisse gewonnen werden, die wiederum in neue Projekte einfließen. Der Prozess wird systematisch dokumentiert, die Ergebnisse werden veröffentlicht.
Das Projekt "Forschende Kunst“ will ein nachvollziehbares und fortwährendes Nachdenken darüber anregen, was Menschen tun, wenn sie in gemeinsamen, konstruktiven Projekten ihrer Kreativität und Intuition vertrauen. Dies geschieht aus der Überzeugung heraus, dass schöpferisches und künstlerisches Arbeiten enorme Potenziale für Innovationsprozesse bietet. Dabei kommen auch philosophische und ethische Dimensionen ins Spiel: Was ist uns wirklich wichtig und wertvoll und was sind wir bereit, dafür zu tun?


Ausstellung: Beziehungsalchemie


Ausstellung von italienischen und deutschen Künstlern in der Zentrifuge Nürnberg: Paola Alborghetti, Lorenza Boisi, Eckehard Fuchs, Andreas Hildebrandt

25.4.-01.06.14
Zentrifuge Auf AEG
Muggenhofer Str. 141, Nürnberg
Vernissage: Fr., 25.04.14, 19 Uhr
Finissage: So., 01.06.2014, 15-18 Uhr
Öffnungszeiten: Do./Fr. 17-20 Uhr, Sa. 15-18 Uhr
- Zur Ausstellung ist der Eintritt frei -

Mit Begleitprogramm:

    Samstag 10. Mai 2014, 19.00 – 20.30 Uhr
    Colloquium – Literatur im Gespräch - Musik im Dialog
    LA SCOPERTA / DIE ENTDECKUNG - „GOFFREDO“
    Lesung/Konzert/Performance mit:
    Alessandra Brisotto, Schriftstellerin / Tatjana Maté, Geigerin / Christiane Weber, Künstlerin


    Freitag, 16. Mai 2014, 19 Uhr
    Tandemlesung aus „e –und“ 
    Mit Alessandra Brisotto und Isabel Bederna


    Sonntag, 18.5.14, 19,00-20.30 Uhr
    Colloquium – Literatur im Gespräch - Musik im Dialog
    Alessandra Brisotto im Gespräch mit Anja Zeltner, Ursula Trebitz und
    Christian Schloyer 


    Samstag, 24. Mai 2014, 19:30 Uhr
    Vortrag: "Alchemie: Kunst? Wissenschaft? Philosophie? Religion?" Referent: Thony Christie


    In Kooperation mit "Bamberg liest".

    Warum verfangen sich bestimmte Menschen in unserem Netz – und andere nicht? Manche Menschen berühren uns, manche lassen wir nach einem Augenblick wieder los. Besteht die Welt nur aus solchen Beziehungszufällen, oder wo schleicht sich die Vorsehung ein? Warum verändert sie sich, die Welt, und warum bleiben wir manchmal doch dieselben?
    Die Alchemie lehrte einst die Verwandelbarkeit aller Dinge und Stoffe, und auch heute sagen wir uns, wir können alles sein. Alles und nichts.
    Die Ausstellung Beziehungsalchemie dringt zu dem vor, was Bilder vermögen – zu der Kraft, mit dem Betrachter zu sprechen.
    In Beziehung gebracht werden vier Positionen malerischen Schaffens, von Künstlern aus Deutschland und Italien. Zwei Länder, die sich seit langem mit unterschiedlichen Sehnsüchten begegnen, die ein besonderes Beziehungsgeflecht verbindet. So möchten wir Sie in der Nürnberger Zentrifuge zu einem, alchemistisch gesprochen, Großen Werk einladen, in dem Flüchtiges zum Bild wird und Zufälle eine Bestimmung, ein Halteseil finden.

    Ausstellen werden die Künstler Paola AlborghettiLorenza BoisiEckehard Fuchs und Andreas Hildebrandt. Die Ausstellung entspringt einer Kooperation der Nürnberger Zentrifuge und dem Literaturfestival Bamberg liest, das 2014 deutsch-italienische Beziehungsmuster erkundet. 
    Lorenza Boisi
    Paola Alborghetti
    Andreas Hildebrandt
    Eckehard Fuchs

    REST.ART.WORK: Deutsch-polnische Künstlerkooperation trägt Früchte

    Kulturtransporter mit Sitz in Nürnberg präsentiert 20 deutsche Künstler in Krakau

    Im Rahmen des 35jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und Krakau spielt die Kunst eine große Rolle. Dies ist der kontinuierlichen Zusammenarbeit von Künstlern aus Deutschland und Polen zu verdanken, die gemeinsam schon mehrere größere Ausstellungsprojekte realisiert haben – zuletzt 2013 in einer ehemaligen Logistikhalle im Nürnberger Quelle Areal.

    Die partnerschaftlichen und stark von Künstlern geprägten Beziehungen zwischen Nürnberg und Krakau haben eine jahrhundertelange Tradition und konnten auch zu Zeiten des kalten Krieges viele Brücken schlagen. Die Städtepartnerschaft Nürnberg Krakau trägt damit sehr lebendig zum deutsch-polnischen oder überhaupt zum Ost-West-Dialog bei.

    Der Nürnberger Kulturtransporter e.V. und die Krakauer Stiftung Transporter Kultury sind aus der länderübegreifenden und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Künstlern aus Nürnberg und Krakau entstanden. Die Ähnlichkeit in der Namensnennung ist Ausdruck ihres gemeinsam gepflegten Austauschs. Die Erfahrungen beider Partner bei der Planung und Umsetzung größerer Ausstellungsprojekte fließen nun in das internationale Kunstprojekt REST.ART.WORK ein, das vom 16. Mai bis zum 8. Juni 2014 in Krakau stattfindet. Die Eröffnung ist am 16. Mai 2014.

    Nürnberg/Krakau, Mai 2014 - Unter dem Titel REST.ART.WORK arbeiten über 40 namhafte Künstler aus Polen und aus Deutschland zusammen. Das Projekt umfasst die Organisation von Ausstellungen bildender Kunst, Konzerte, Theateraktionen und multimediale Projektionen im öffentlichen Raum sowie großformatige Wandmalereien auf Wänden der Krakauer Bürgerhäuser. Es ist eine Fortsetzung der langjährigen gemeinsamen Projekte der Künstler aus Krakau und Nürnberg, die in Form von deutsch-polnischen Kunstbiennalen verstanden und veranstaltet werden.

    Ein Großteil der beteiligten Künstler war bereits bei mehreren Grenzüberschreitungen zwischen Nürnberg und Krakau beteiligt. Als Ausstellungs- und Veranstaltungsorte haben die Organisatoren diesmal den Krakauer Stadtteil Kazimierz und die Promenade an der Weichsel gewählt. In Krakau wird Rest.Art.Work von Renata Kopyto organisiert und koordiniert. Offizieller Hauptveranstalter ist das von Frau Kopyto geleitete Nürnberger Haus in Krakau. Initiatoren und künstlerische Leiter sind Jakub Najbart und Piotr Korzeniowski von der Krakauer Stiftung Transporter Kultury. Seitens des Nürnberger Kulturtransporter e.V., der ebenfalls an der Entstehung dieses Projekts aktiv und mit langem Vorlauf mitgewirkt hat, ist Edgar Kucharzewski für die Koordination vor Ort und für die Auswahl der deutschen Künstler verantwortlich.Das Projekt wird vom Amt für internationale Beziehungen Nürnberg, besonders durch Frau Silvie Preusser, unterstützt.

    Aus Deutschland sind folgende Künstler in Krakau dabei:
    1. Winfried Baumann (Nürnberg)
    2. Ulrike Beckmann (Solingen)
    3. Alexandra Böhm (Hamburg)
    4. Axel Gercke (Nürnberg)
    5. Renate Gehrcke (Kunstverein Treuchtlingen)
    6. Prof. Hanns Herpich (Nürnberg)
    7. Hubertus Hess (Nürnberg)
    8. Lutz Krutein (Fürth)
    9. Edgar Kucharzewski (Nürnberg)
    10. Barbara Lidfors (Fürth)
    11. Thomas May (Nürnberg)
    12. Katarzyna und Olaf Prusik-Lutz (Nürnberg)
    13. Janusz Radtke (Nürnberg)
    14. Jürgen Rosner (Nürnberg/Flachslanden)
    15. Christian Ruckdeschel (Hamburg – Nürnberg)
    16. Peter Schmidt (Ludwigsburg, Stuttgart)
    17. Pirko Schröder (Nürnberg)
    18. Prof. Dr. Ulrika Eller-Rüter (Bonn)
    19. Detlef Schweiger (Dresden)
    20. Heike Wurthmann (Nürnberg)
    21. Paul Heinrich Nodnagel (retrospektiv, Verkehrsmuseum Deutsche Bahn)

    KulturTransporter
    Der Verein KulturTransporter e.V. wirkt aus dem Raum Nürnberg heraus und dient dem internationalen Kulturaustausch. Dazu holt der Verein europäische Künstler in den Raum Nürnberg oder vermittelt Künstler aus dem Raum Nürnberg an andere Orte in Europa. Die Initiative praktiziert die Zusammenarbeit mit anderen Kulturvertretern im In- und Ausland.
    Der „Kulturtransporter e. V.“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie die Unterstützung eines kulturell vielfältigen Klimas in Franken. Dazu möchte der Verein europäische Kultur in die Metropolregion Nürnberg holen und dazu die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen oder Verbänden im In- und Ausland anstreben.

    Dies geschieht durch:
    • Organisation und Durchführung von Ausstellungen und Aktionen im Bereich der bildenden oder der darstellenden Künste.
    • Die Kooperation mit Künstlern oder im Bereich der Kunst tätigen Organisationen in Deutschland und weiteren Ländern.
    • Die Förderung von interdisziplinären Vorhaben zur Verbindung der freien Künste mit Literatur, Architektur, Wissenschaft und Forschung sowie politisch oder sozial tätigen Personen, Organisationen oder Gruppen.
    Weiterer Vereinszweck ist die Schärfung des Bewusstseins für den europäischen Gedanken.
    Kulturtransporter e.V. Nürnberg: www.kulturtransporter.de
    Stiftung Transporter Kultury Krakau: www.transporterkultury.pl

    Weitere Informationen zum Projekt unter:

    http://kulturtransporter.wordpress.com
    Diese Seite dient der ergänzenden Information zu den Aktivitäten des Vereins KulturTransporter e.V. Sie wird im Auftrag des KulturTransporter e.V. von Michael Schels (KULTurbüro Schels) gepflegt.

    Aktuelles aus der Zentrifuge

    Die kommende Zentrifuge Ausstellung "Beziehungsalchemie" präsentiert aktuelle, hervorragende Malerei von Paola Alborghetti, Lorenza Boisi, Eckehard Fuchs und Andreas Hildebrandt. Die Ausstellung findet statt in Kooperation mit "Bamberg liest". Eröffnung ist am Freitag, 25. April, um 19 Uhr.

    Dies ist die vorletzte Ausstellung der Zentrifuge Auf AEG (der Verein verlässt das Areal im August) und hat somit schon beinahe Seltenheitswert.

    Die Kooperation mit "Bamberg liest" wird von Martin Beyer und Alessandra Brisotto getragen, die intensiv am diesjährigen Literaturfestival-Thema "Italien" gearbeitet haben - unter anderem ist dabei ein Tandem-Gedichtband entstanden, den Alessandra mit Isabel Bederna geschrieben hat. Sie werden ihn am 16. Mai gemeinsam in der Zentrifuge präsentieren.

    Das Projekt "Forschende Kunst" hat mittlerweile seine zweite Entwicklungsphase durchlaufen - diesmal beschäftigte man sich im Ideenlabor und Inkubationsraum Zentrifuge mit "Musik und Klang" - die Dokumentation der Ergebnisse dieser Workshops ist in Arbeit und wird demnächst veröffentlicht. Erkenntnisse aus dem Z-Prozess, mit die Zentrifuge die ästhetische Dimension als Innovationstreiber herausarbeitet, fanden jüngst ihren Niederschlag beim 3. Nürnberger Businesskongress. Otmar Potjans und Ronald Zehmeister von der Zentrifuge konnten dabei aufzeigen, wie sich Wirtschaft und Kunst auf neue Weise begegnen und austauschen können. Durch die positiven Rückmeldungen bei diesem Praxistest wurden sie darin bestärkt, den Z-Prozess weiter zu entwickeln und erste konkrete Anwendungsprojekte in Angriff zu nehmen.

    Parallel beschäftigt man sich in der Zentrifuge mit "Engineering 2050". So wurden die Künstler Sabine Schuster, Roger Libesch und Ignazio Tola gewinnen eingeladen, künstlerische Positionen zum Anlagenbau der Zukunft zu entwickeln. Beide Projekte (Forschende Kunst und Engineering 2050) können Dank einer Förderung durch das Wirtschaftsreferat Nürnberg im Rahmen des Förderprogramms "Ideen.kreativ.innovativ" umgesetzt werden.

    Die zweite Ausgabe des Magazins PILOT ist Ende März erschienen, sie liegt in der Zentrifuge und an einigen ausgewählten Orten in Nürnberg aus. Ebenfalls durch eine Förderung des Wirtschaftsreferats war es möglich, eine Online-Version des Magazins unter www.issuu.com/zentrifuge zur Verfügung zu stellen. Auch gibt es dazu eine Facebook-Seite. Einige Artikel in diesem Magazin sind in Kooperation mit dem Fachbereich Verbale Kommunikation an der TH Nürnberg entstanden - diese Kooperation wird mit Blick auf die Herbstausgabe fortgesetzt. Voraussichtlicher Anzeigenschluss ist Ende August.

    Die Kooperation der Zentrifuge mit dem Arte Laguna Prize trägt erste Früchte: So konnte Michael Schels u.a. die Künstlerin Anna Bittersohl überzeugen, an der Ausschreibung teilzunehmen - und Anna wurde prompt als "Artist in gallery" ausgezeichnet. Ebenfalls eine Preisträgerin des Arte Laguna Prize ist Tania Morino, die - durch Alessandra Brisottos Vermittlung zwischen dem Arte Laguna Kunstpreis und dem Amt für Internationale Beziehungen - zuerst als Artist in Residence im Schloss Almoshof weilen wird und der die Zentrifuge im Juli eine Einzelausstellung Auf AEG ermöglicht.

    Außerdem hat die Zentrifuge im Rahmen der Kooperation mit dem Kulturtransporter e.V. Dominik Wehren nach Krakau vermittelt, der dort am 16. Mai beim Opening des Jubiläums-Kunstevents "Rest.Art.Work" mit seinem Musik-Performanc-Projekt Schimmyyaw zu erleben sein wird.

    Zentrifuge Newsletter Februar 2014

    Nach einer gut besuchten Eröffnung der gelungenen Ausstellung "Passanten" (Öffnungszeiten: Do./Fr. 17-20 Uhr, Sa. 15-18 Uhr) widmet sich die Zentrifuge im Februar vorwiegend dem Gespräch:

    Am Di., 4.2., 18 Uhr stellen die Medienwissenschaftler der Uni Erlangen mit einer Produktion des uni t°fau in der Zentrifuge die an diesem Ort immer gut aufgehobene Frage: Was ist eigentlich Kultur?

    Im Begleitprogramm der Ausstellung "Passanten" klärt Ronald Zehmeister am Do., 6.2. ab 19 Uhr über die "Progressive Transversalästhetik" auf und am Do., 13.2. unterhält sich Alessandra Brisotto in der Reihe "Colloquium - Literatur im Gespräch" ab 19 Uhr mit Reza Hajatpour über dessen neuen Roman "Der schmale Weg".

    Ebenfalls eine Buchvorstellung gibt es am Mi., 19.2. um 19 Uhr: Michael Schels hat Lajos Keresztes zu Gast, der seinen Bildband "Wert_Stoff_Wandlung" präsentiert. Die Motive waren 2011 erstmals in der Zentrifuge zu sehen - im Rahmen der Ausstellung "Materie am falschen Ort".

    Am Mo., 24. Februar (Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr) veranstaltet die Zentrifuge wieder gemeinsam mit dem Neuen Museum und Phocus Brand Contact einen CreativeMonday - diesmal in der Werkstatt 141 neben der Zentrifuge.

    Parallel arbeitet der Think Tank der Zentrifuge weiter am Projekt "Forschende Kunst" und am "3. Nürnberger Businesskongress". Das Magazin PILOT wird Ende Februar fertig gestellt - mit spannenden Beiträgen u.a. von Karlheinz Ruckriegel und Adrienne Goehler.

    Impulse für Innovation und Nachhaltigkeit

    Bereits zum dritten Mal findet am 21. März 2014 der Business Kongress im Feuerbach-Saal der IHK Nürnberg für Mittelfranken statt. Thematischer Dreh- und Angelpunkt ist Innovation und Nachhaltigkeit. Dafür steht das interdisziplinäre Veranstaltungsteam um Sigrid Limberg-Strohmaier vom Balance Institut (integrale Fachausbildungen Systemik und Coaching),  Peter Klein von Integral Systemics (innovative Organisationsberatung), Hubert Rottner, Begründer der Biofach (Weltleitmesse für Bioprodukte) und der BioInnung e.V., Michael Schels und Ronald Zehmeister von Zentrifuge e.V., dem Ideen-Labor für zukünftige Entwicklungen, und Anne-Kathrin Kirchhof von der Nürnberger Brand Planning Agentur SWELL. Schirmherr ist der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Kooperationspartner die IHK Nürnberg für Mittelfranken. Schwerpunktthema dieses Jahr ist „Glück“.

    Das ausführliche Programm finden Sie hier  oder als PDF bequem zum Ausdrucken: Businesskongress Nuernberg 2014_Programm

    http://www.businesskongress.com


    Der Fokus der Tagesveranstaltung liegt darin, die Teilnehmer praxisnah für die Potenziale dieses strategischen Ansatzes für Unternehmen zu gewinnen und anhand von Erfolgsbeispielen Wege aufzuzeigen, wie die Herausforderungen unternehmensintern und am Markt zu meistern sind. Gerade hier konnten in den vergangenen Jahren Referenten gewonnen werden, die insbesondere die Umsetzung im Marketing anschaulich vorstellten und den Teilnehmern zahlreiche Inspirationen liefern konnten. 2014 freuen wir uns auf Wolf Lüdge, Geschäftsführer von Salus GmbH, verantwortlich für Marketing und nachhaltige Unternehmensführung, der über den Naturarzneimittel-Hersteller Salus zwischen Tradition und Moderne referiert. Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel, Professur für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, führt in die Glücksforschung ein und beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Chancen für Unternehmen. Die ökonomische Glücksforschung beschäftigt sich mit der spannenden Frage, welche Faktoren die Lebenszufriedenheit beeinflussen und welche Schlüsse für Unternehmen und Politik daraus zu ziehen sind. Für Produkte, das Marketing, den Themenkomplex Führung, aber auch im Zusammenwirken mit der Kommune u.v.m. Mit Prof. Dr. Georg Müller-Christ von der Universität Bremen starten wir ein gemeinsames Erkunden, wie denn das eigene Unternehmen hinsichtlich Nachhaltigkeit aufgestellt ist. Die Sicht der Verbraucher und der Zivilgesellschaft ist durch Andreas Fehr auf dem Podium vertreten. Andreas Fehr ist City Manager Roth und Mitglied bei bluepingu e.V. und beleuchtet „Freude als Faktor für Nachhaltigkeit“ etwas genauer.

    In den vier Workshops am Nachmittag vertiefen die Teilnehmer des Business Kongresses die jeweiligen Aspekte und holen sich weitere Impulse für Innovationen und Nachhaltigkeit. Die Workshops gliedern sich wie folgt: 1. Prof. Ruckriegel: „Glückliche bzw. zufriedene Mitarbeiterinnen – eine Herausforderung für Management und Vorgesetzte“, 2. Peter Klein ( Integral Systemics) und Sigrid Limberg-Strohmaier (Balance-Institut), Ingrid Kugler (Bundesagentur für Arbeit): „Familienbewusste Personalpolitik – Glück aus integraler Sicht“, 3. Ronald Zehmeister und Otmar Potjans - Zentrifuge: „Die ästhetische Dimension als Innovationstreiber. Ein neu entwickelter Prozess zeigt einen praktikablen Ansatz“ und 4., Anne-Kathrin Kirchhof - SWELL: „Nachhaltigkeit und der Impact für Ihr Unternehmen – Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis“.

    Nachhaltigkeit und Glück als komplexes Thema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und mit praktischer Umsetzungserfahrungen vor Ort anschaulich zu vermitteln sowie Raum für Innovationen in der Region zu schaffen - das ist die Intention des 3. Business Kongresses. Anmeldungen und weitere Informationen www.businesskongress.com

    Bisherige Referenten waren: Dr. Franz Ehrnsperger - Neumarkter Lammsbräu, Ingrid Kugler - Agentur für Arbeit, Christine Bruchmann - Fürst-Gruppe, Thorsten Bach - Stadt Nürnberg, Peter Klein - Integral Systemics, Sigrid Limberg-Strohmaier - Balance Institut, Ronald Zehmeister und Michael Schels - Zentrifuge e.V., Anne-Kathrin Kirchhof - Swell, Alexander Stark - Umweltbank, Carsten Schmitz - GLS Bank, Georg Schürmann - Triodos Bank, Bernd Linder-Hofmann - Institut Innere Form, Volker Laengenfelder - Laengenfelder Nachhaltigkeitskommunikation, Manfred Zink - Leiter Change Management Commerzbank, Prof. Dr. Hans A. Wüthrich -  Universität Bw München, Ingrid Hofmann -  Hofmann Personal Leasing, Klaus Kobjoll – Landhotel und Kreativzentrum Schindlerhof, Prof. Dr. Bernt Mayer - Fachhochschule Amberg/Weiden, Monika Kastl - Rödl & Partner.

    Pressekontakt
    Anne-Kathrin Kirchhof, SWELL GmbH
    anne-kathrin.kirchhof@swell.de
    0911/ 891120-12 oder 0176/45544406

    Zentrifuge News

    Die erste Ausstellung der Zentrifuge in diesem Jahr befasst sich mit dem Thema "PASSANTEN" ( 31.1.-16.3.2014). Der Filmemacher und Fotograf Marvin Entholt (München), der Designer Thomas Bode (Offenbach/M.) und der Bildende Künstler Rolf Otto Siegel (München) zeigen den Menschen als ebenso bewegtes wie bewegliches Wesen im laufenden Übergang von A nach B. Vernissage ist am Freitag, 31. Januar 2014 um 19 Uhr. Am Tag danach, dem 1. Februar um 15:30 Uhr, führt Alessandra Brisotto unter dem Titel "Che ne pensi?" in italienischer Sprache durch die Ausstellung.

    Thomas Bode: Europa geht

    Fotografie "NY" von Marvin Entholt aus der Ausstellung "PASSANTEN"

    Der Metropolmusik e.V. veranstaltet am Sonntag, 12. Januar, von 18-22 Uhr ein Professionalisierungsseminar für Musiker zum Thema "GEMA" in der Zentrifuge. Anmeldung erbeten, die Teilnahme ist kostenlos.

    Die Frage nach dem Wohin der Reise beschäftigt die Zentrifuge schon lange und während "PASSANTEN" ganz besonders - der von Ronald Zehmeister durch seine Arbeit in der Zentrifuge geprägte und u.a. von Schelling, Fichte und Novalis inspirierte Begriff der "Progressiven Transversalästhetik" hilft dabei ein Stück weiter. Mit "hoffnungsloser" Romantik hat nur ganz am Rande zu tun. Mehr dazu am Do., 6. Februar, 19 Uhr.

    Die zweite Ausgabe des Magazins PILOT nimmt Gestalt an - diesmal setzt sich die Zentrifuge als Kooperationspartner des 3. Nürnberger Business Kongresses mit den Themen "Innovation, Nachhaltigkeit und Glück" auseinander. Die Mediadaten gibt es ---> hier.

    Weitere Kurznachrichten aus der Zentrifuge: Forschende Kunst 2: Musik hatte einen vielversprechenden Start im Dezember und steuert auf den zweiten Workshop zu. Michel Bestmann stellt gerade das Material von IndukTiVe Kopplung zusammen und bereitet damit eine internationale Präsentation seines Projekts vor. Ein Motiv aus der ersten Ausstellung in der Zentrifuge (ERFAHRUNGsPRODUKTion, 2008/2009) ziert den Titel einer Neuerscheinung des Transcript Verlags. Inklusive Interview mit den Künstlerinnen Anja Schoeller und Kerstin Polzin: Repräsentationen von Arbeit - Transdisziplinäre Analysen und künstlerische Produktionen. Und die Radiosendung Z-Zeit läutete am 30. Dezember den Jahreswechsel ein. Gast im Studio war u.a. Eric Juteau, der mit seinem Orchester "Kapella19" Komponisten der Romantik zu Gehör bringt - insbesondere will er die Musik des in Vergessenheit geratenen Komponisten Étienne Nicolas Méhul wiederbeleben. Eine CD Produktion ist für dieses Jahr geplant. 

    Der nächste CreativeMonday ist am Mo., 24. Februar 2014 um 19:30 Uhr in der Werkstatt 141 Auf AEG.